Autor: mimPutz Thema: Kuriositäten  (Gelesen 2828 mal)

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Offline mimPutz

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Re: Kuriositäten
« Antwort #30 am: Mai 20, 2010, 08:43:53 Vormittag »
Dieses Bild ist am 11. Juli 2009 an einem Rastplatz in Frankreich entstanden. Es ist dort weit verbreitet und bedeutet in etwa "Durchfahrt verboten" oder "Durchfahrt nur für Dienstfahrzeuge". Der deutsche Betrachter aber gibt ihm einen ganz anderen Sinn.





Island ist ein wunderliches Land: Hier wird offenbar ein Jagdrevier nur für Frauen ausgewiesen.




Der Zoo in Münster bekommt auch Besuch von Schildkröten. Deshalb haben sie einen eigenen Parkplatz.




Und viele mehr HIER
Einst glaubte ich zu wissen, heut weiss ich, dass auch dies ein Glaube war.

Offline mimPutz

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Re: Kuriositäten
« Antwort #31 am: Mai 27, 2010, 06:42:51 Vormittag »
soeben in meiner Mail:


um es zu lesen hätte ich bezahlen müssen, da fehlt mir aber Onlinebanking dazu, glücklicherweise.
Einst glaubte ich zu wissen, heut weiss ich, dass auch dies ein Glaube war.

Offline mimPutz

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Re: Kuriositäten
« Antwort #32 am: Juni 03, 2010, 12:59:31 Nachmittag »
Kultur in Gentechnologie:

http://www.kultiversum.de/Kunst-Themen/Mutiertes-Wesen.html
Zitat von: Alexandra Riedel für kultiversum
Biotechnologie trifft Kunst: Der Exzentriker Eduardo Kac


präsentiert Hybridpflanzen mit menschlichem Erbgut.
Interessiert lauscht eine Besucherin den Worten des brasilianischen Medienkünstlers und Theoretikers Eduardo Kac, der gegen Ende der 90er Jahre «transgene Kunst»*als eine neue Kunstform zur Debatte stellte und nun seine Arbeit «Edunie»* aus der Serie «Natural History of the Enigma» (2003-2008) in der Galerie [DAM]Berlin präsentiert. Ausgangspunkt für Eduardo Kacs «transgene Kunst» ist die Produktion gentechnisch veränderter Lebewesen.

Er schreibe die Evolution durch seine Kunst fort, kreiere «neue, einzigartige Lebensformen»,* merkt Eduardo Kac sanftmütig lächelnd an.«Edunie» sehe zwar wie eine gewöhnliche Pflanze, nämlich eine Garten-Petunie aus, tatsächlich aber, so Kac, handele es sich um ein «Plantimal», ein Mischwesen aus Pflanze (plant) und Säugetier (animal).
Es heiße «Edunie», weil es eine Kombination aus ihm – Eduardo – und einer Petunie sei. Fragend blickt die Dame den Künstler an, woraufhin dieser kurzerhand nach seinem Ausstellungskatalog greift. Mit dem Zeigefinger über ein Schaubild streichend, erklärt er, wie er eine DNA-Sequenz aus seinem Blut gefiltert – «Sehe Sie? So!» – und in die Pflanze eingeschleust habe. «Edunie ist also eine Verwandte von mir», sagt Kac und schlägt den Katalog zu.

Seiner Zuhörerin entgleisen für einen kurzen Moment die Gesichtszüge. Dann bringt sie ein knappes «spooky» hervor und lächelt verlegen. Der Künstler, sichtlicht enttäuscht, fragt, ob sie denn nicht die Schönheit seines Werkes erkenne, nicht den poetischen Beitrag zur Artenvielfalt verstehe. «Doch, schön sei es natürlich, natürlich!», stimmt sie Kac offensichtlich beruhigt zu. Nun schlendert sie völlig unbekümmert durch den Ausstellungsraum und wirft einen Blick auf die Fotografien von «Edunie».

Denn «Edunie» selbst ist nicht anwesend, dafür aber die frisch gesprossenen, etwa 4 cm hohen, äußerst fragil aussehenden Nachkömmlinge, welche im Erdgeschoss nach Licht ringen. «Ja, in etwa 4 Monaten werden auch diese Pflanzen blühen, doch schon jetzt fließt mein Blut durch ihre Adern», merkt Eduardo mit väterlichem Stolz an. Der Galerist ist entsetzt, die Ausstellung laufe doch nur 7 Wochen. «Das kriegen wir schon hin», entgegnet der Künstler. Da es ihm allem Anschein nach gelungen ist, eine Petunie mit menschlichem Erbgut zu züchten, ist man geneigt, ihm auch dies zu glauben. Zweifel und Kritik haben heute keinen Platz.Warum er denn nicht gleich die Mutterpflanze mitgebracht habe, möchte die Dame nun aber doch wissen. «Aus Zeitmangel»*entgegnet der Galerist knapp, während Eduardo Kac die Arme hinter seinem Rücken verschränkt.

Offenbar sind weder Künstler noch Galerist gewillt, zu berichten, dass bereits der Versuch, «Edunie» auf der Ars Electronica 2009 in Linz vorzustellen, scheiterte, weil die Behörden die Pflanze nicht als Kunstwerk, sondern als landwirtschaftliches Produkt einstuften, man der genveränderten Pflanze jedoch keine Einfuhrlizenz erteilte. Folglich wurden in Linz nur echte, unveränderte Petunien gezeigt. Möglicherweise gilt ähnliches auch für die kleinen Berliner Pflanzen-Sprösslingen – es sei denn, die Samen gelten hierzulande als Kunst oder aber Herr Kac und sein Galerist konnten eine Sondereinfuhrgenehmigung für genmanipulierte Samen beim Deutschen Zollamt einholen. Wie dem auch sei: Mit bloßem Augen lässt sich in jedem Fall nicht prüfen, wie es tatsächlich um die genmanipulierte Echtheit der Edunien-Kinder bestellt ist.

b Eduardo Kac denn verstehe, warum sein Spiel zwischen Gentechnologie und Kunst gelegentlich Angst und Wut beim Publikum hervorriefe, frage ich zögernd. Es handele sich nicht um ein Spiel aus Gentechnologie und Kunst, widerspricht Kac energisch. Er mache Kunst, er sei Künstler. Malerei mit Ölfarbe verstehe man ja auch nicht als ein Spiel zwischen Kunst und Chemie. Ende der 90er Jahre habe man sich noch über seine Kunst echauffiert, mittlerweile aber nicht mehr. Außerdem gebe es keinen Grund, vor «Edunie» Angst zu haben, schließlich löse sie keine Krankheiten aus, bekämpfe sie leider auch nicht. Gleichwohl ließe sich mit ihr daran erinnern, dass wir alle einst aus demselben Stoff entstanden seien. «Wie schon gesagt: Sie ist ein poetischer Beitrag zur Artenvielfalt», murmelt Kac und wendet sich ab. *

Und das unter schwarzlicht grün leuchtende Albino-Kaninchen Alba», setzte ich an. «Ja, Alba!» ruft die Dame entzückt aus und unterbricht mich. «Wunderschön. Ich würde es so gern einmal kennen lernen. Haben Sie es dabei?» Schweigen legt sich über die Tatsache, dass Alba seit nunmehr 8 Jahren tot ist. *
Eduardo Kac gab Alba 1998 bei einem staatlichen Forschungsinstitut für Landwirtschaft (Inra) in der Nähe von Paris in Auftrag. Dort pflanzte man dem Tier die genetische Bauanleitung für das «Grün Fluoreszierende Protein» (GFP) aus einer Qualle des Nordpazifiks (Aequorea Victoria) in sein Erbgut und machte es zu einem bioluminiszenten Lebewesen

In der Genforschung wird jenes Protein als Biomarker eingesetzt und dient der Erforschung von Erbkrankheiten. Dass ein Tier allerdings aus rein ästhetischen Gründen grün leuchtet, habe es bis dato nicht gegeben, verkündet Eduardo Kac unkritisch und stolz wie zuvor. Doch als er Alba schließlich im Rahmen des französischen Medienkunstfestivals «Avignon Numérique» ausstellen wollte, verweigerte das Labor die Herausgabe. Man habe einfach nichts mehr von der Vereinbarung wissen wollen, jammert der Künstler scheinbar völlig verständnislos. Folglich trat er mit herkömmlichen Albino-Kaninchen und einem Foto von Alba – leuchtend Grün bis in die Haarspitzen – in Avignon auf. Forscher zweifeln jedoch an der Echtheit jener Aufnahme, weil eigentlich nur die Haut und nicht das ganze Fell des Kaninchens leuchten dürfte. Wie Alba also wirklich aussah und ob es das Tier überhaupt gab, werden wir wohl nie erfahren.*
Indessen* blickt der Künstler noch immer untröstlich drein, ob des Betruges, dem er anheim gefallen sei. Wie um sich und andere abzulenken verweist er schließlich auf einige seiner Lithographien. «Nein», antwortet er der Dame leicht resigniert, die seien nicht mit Blut bearbeitet, es handele sich um normale Farbe, Erdtöne eben.
Nun ist die Dame sichtlich enttäuscht, hatte sie sich doch in Gänze mitreißen lassen von der Kacschen Schwärmerei über das sich im Blut befindliche Erbgut, das, so Kac, «Buch des Lebens».*
03.06.2010 Alexandra Riedel

Eine durchaus sinnvolle Möglichkeit?
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Offline mimPutz

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Re: Kuriositäten
« Antwort #33 am: Juni 09, 2010, 12:52:44 Nachmittag »
Na wenn das nicht überzeugend ist:



Aus dem Artikel:
Zitat
USA: Frau vor Heiratsantrag vom Blitz erschlagen
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Ein tragischer Unfall ereignete sich in den Bergmassiv der Appalachen im US-amerikanischem Bundesstaat North Carolina.

Der Mann, der seiner Freundin vor dem Gebirgspanorama einen Heiratsantrag machen wollte, kam nicht mehr dazu. Beide wurden, als sie auf einen Berggipfel wollten, von einem Blitz getroffen.

Während der Mann mit Verbrennungen dritten Gerades davonkam, starb seine Freundin noch an der Unfallstelle. Ihre letzten Worte sollen sich um die Schönheit der Gebirgsgegend gedreht haben.

Zugegeben eher makaber
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Offline Siggi

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Re: Kuriositäten
« Antwort #34 am: März 29, 2017, 04:15:01 Vormittag »
Es gibt Leute, die sind 5m neben dem Kopf noch  :ploet:. :sarcastic: :haha: :Oskar:

 

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