Autor: Gretchen1943 Thema: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"  (Gelesen 510 mal)

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Offline Gretchen1943

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Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« am: September 10, 2018, 12:06:24 Nachmittag »
Eigentlich wollte ich nach der Schließung von Cosmiq keinem Forum mehr beitreten und mir ausschließlich die privaten Kontakte zu einigen seiner  sympathischen User erhalten. Dann habe ich mich doch überreden lassen  :laugh: und mich hier eingefunden. Auch ohne BL kann ich ja Usern aus dem Weg gehen, mit denen ich bei Cosmiq unangenehme Erfahrungen gemacht habe.
Manch angenehmes und schönes Thema (z.B. Fotos, Dichtung usw.) habe ich bereits hier gefunden, auch manchen guten Alltagshinweis erhalten. Also bedaure ich nicht, dass ich mich hab überreden lassen.  :laugh:
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Offline Schwarze_Wolke

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #1 am: September 10, 2018, 14:50:14 Nachmittag »
Oh, das hast du aber schön gesagt!

Und ja du bist eine wirkliche Bereicherung in dem Forum! Du hast so manchem Thread aus dem Keller geholt, abgestaubt und zu erneuter Diskussion gebracht.

Danke dafür und nochmal willkommen! :friends:

Offline Petra

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #2 am: September 10, 2018, 16:25:14 Nachmittag »
Schön, dass du hier bist!  :girlfriends:

Offline Gretchen1943

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #3 am: Januar 07, 2019, 21:53:55 Nachmittag »
Ich wünsche nachträglich noch allen Anwesenden ein gutes, gesundes Jahr 2019 und möchte mich in gleichem Atemzug von euch verabschieden. Ich war nicht sehr lange hier anwesend und hatte gehofft, mehr oder weniger eine neue Forenheimat bei ALIQs zu finden. Dieses Gefühl habe ich nun leider nicht, trotz mancher angenehmer Eindrücke. Nicht zuletzt hängt meine Entscheidung damit zusammen, dass sich meine Ansicht, Internetfreunde sind bzw. werden selten reale Freunde, im neuen Jahr ein wenig traurig bestärkt hat.
Ich befasse mich zur Zeit verstärkt mit der Schriftstellerei, habe auch wieder erfolgreich an einem Ausscheid teilgenommen. Mein Alltag ist also ausgefüllt und dreht sich nicht nur um Pflege und Therapie. Danke für manch guten Kontakt hier und allen weiterhin Freude in diesem Forum.
Alles Gute wünscht   
Gretchen
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Offline HeyJo

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #4 am: Januar 07, 2019, 22:31:38 Nachmittag »
 :winkewinke:   Schade.  Nicht gleich ganz verabschieden. Du hast uns hier bereichert.

Du kannst uns ja ab und zu mal von deiner Schriftstellerei berichten. Viele von uns haben immer gern deine Geschichten und Gedichte gelesen.

Alles Gute

 Hajo

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Offline Petra

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #5 am: Januar 08, 2019, 07:01:19 Vormittag »
 :cray:

Ich schließe mich Hajos Worten hier an! Du wirst uns fehlen, deine Geschichten werden wir vermissen. Auch wenn Aliqs nur ein kleines Forum ist und man nicht immer viel Feedback bekommt, ist es dennoch ein Forum mit ehrlichen und lieben Menschen.

Aber schön, dass du deinen Weg gefunden hast und dein Alltag ausgefüllt ist. Wenn du mal das Bedürfnis hast, dich auszutauschen, steht die Tür hier immer für dich auf. Alles Gute  :give_rose:

Offline hony

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #6 am: Januar 08, 2019, 08:09:40 Vormittag »
Liebes Gretchen,

ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Lebensweg.

Ich werde deine, wirklich feine und ausgefeilte, dichterische Ader, Worte in Geschichten zu verwandeln, sehr vermissen.
Schade, dass du gehst, aber alles hat immer auch eine gute Seite im Leben.
Ich lese deine kleinen Geschichten oft mehrmals, sie machen Freude UND sie regen mich oft zum Nachdenken an.


Offline Ugge

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #7 am: Januar 08, 2019, 09:35:41 Vormittag »

Sehr schade, dass du wieder weg möchtest.  :blink:

Ich wünsche dir dennoch eine gute Zeit und viele schöne, ausgefüllte Tage.

Auf Wiedersehen! (Vielleicht, irgendwann, falls du es möchtest. Du wirst hier immer willkommen sein.)

 :winkewinke:

Offline Gretchen1943

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #8 am: Januar 08, 2019, 10:45:40 Vormittag »

Danke für eure netten Worte. In der Annahme, dass ihr tatsächlich Freude an meinen Geschichten habt, lasse ich euch meine zum Thema "So stark bin ich" (Behinderte schreiben für Behinderte zum Aufmuntern) lesen. Ich hatte mich sehr gefreut, dass sie gedruckt wurde. Inzwischen habe ich eine weitere eingereicht, schmunzelt ruhig, es ist eine erotische. Ich bin gespannt, ob auch die den Weg in eine Anthologie finden wird.  :-)



Weshalb ich mit dem Nikolaus auf Kriegsfuß stehe                                          1

5. Dezember 2014 – ein Tag wie jeder andere. Etwas erschöpft kam ich aus der Fahrschule nach Hause. Neben den täglichen Arbeiten  war  es zu der Zeit meine Hauptaufgabe,  die Fahrschule aufzulösen. Grund: Mein Chef und langjähriger Freund der Familie hatte einen schweren Motorradunfall und konnte deshalb nicht länger eine Fahrschule betreiben.
Nach einem kleinen Imbiss setzte ich mich an den Schreibtisch und brachte meine Gedanken in Form einer kleinen Geschichte zu Papier – das genieße ich immer noch sehr, weil ich mir damit viele meiner Sorgen und unangenehmen Erlebnisse des Tages von der Seele schreiben kann.
Als mir der Kugelschreiber aus der Hand fiel, schob ich das auf meine Erschöpfung und machte mir keine großen Gedanken darum. Morgen wird es besser sein, dachte ich, und schlief auf der Couch ein. Weder in meiner Familie, noch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis hatte jemals jemand von solchen Symptomen gesprochen.
Ich lebte seit dem Tod meines Mannes allein in der Wohnung und hatte mir angewöhnt, das Handy stets in greifbarer Nähe zu haben. Als ich am nächsten Tag aufwachte spürte ich, dass sich über Nacht nichts verbessert hatte –  ich konnte nicht mehr aufstehen und brauchte Hilfe. Ich rief meinen Nachbarn an, mit dem ich seit 30 Jahren Tür an Tür wohnte. Er rief ohne langes Zögern den Rettungsdienst an und schilderte meinen Zustand. Der Notarzt erkannte sofort: Schlaganfall.
Danke, lieber Nikolaus, diese Überraschung für mich hättest Du Dir gut und gern verkneifen können.
Auf der Intensivstation des Krankenhauses erwachte ich  am folgenden Tag mit der Erkenntnis, dass von nun an mein Leben nicht mehr in den bisher gewohnten Bahnen verlaufen würde. Aufgeben? Dafür war ich eigentlich nicht der Mensch. Ich hatte stets sehr gern gelebt und fand, dass mein Leben, trotz mancher Unannehmlichkeiten, bisher immer noch schön gewesen war.
In vier Wochen Krankenhaus entschied ich für mich: Ich nehme mein Los an,  dass ich künftig ein Rollstuhlfahrer sein würde. Na gut, dann ist das eben so, aber ich konnte doch froh sein, dass mein Kopf noch in Ordnung war. Ich konnte klar denken, verständlich sprechen und schlucken – den Rest würde ich wohl auch noch schaffen.
Die Oberärztin der Klinik erkannte meine Anstrengungen und meinen Willen, ins Leben zurückkehren zu wollen. Sie bemühte sich, für mich umgehend einen REHA-Platz zu bekommen. Sie hatte Glück und ich bekam am 2. Januar 2015 in
Kladow ein Bett. Für sechs Wochen, so hieß es bei der Aufnahme – es sollte dann aber doch fast ein halbes Jahr daraus werden.
Anfangs war ich sehr unglücklich darüber, dass ich kaum etwas allein tun konnte: ich wurde gewindelt (der Schlaganfall zog Inkontinenz nach sich), im Bett gewaschen, musste an- und ausgezogen werden, benötigte Hilfe, wenn ich aus dem Bett in den Rollstuhl wollte – der Rufknopf für die Schwester  wurde für mich ein vertrautes Objekt.
Bereits am Tag nach meiner Ankunft in der REHA bekam ich meinen Therapieplan. Als ich ihn las, konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass und vor allem wie ich das alles bewältigen sollte und würde. Mir wurde ein für mich verantwortlicher Therapeut zugewiesen, mit dem ich, wie ich bereits nach wenigen Tagen erkannte, das große Los gezogen hatte.  Er nahm sich intensiv meines angeborenen Klumpfußes an, der mir seit dem Schlaganfall sogar mehr Beschwerden bereitete, als es das betroffene Bein tat. Der Schlaganfall war in der linken Gehirnhälfte, dadurch war ich rechts gelähmt.
Nach einigen Therapiestunden erlebte ich das überwältigende Gefühl, wieder auf meinen eigenen Beinen stehen zu können. Ich konnte zwar nicht gehen, aber ich stand wenigstens wieder.  Nach drei weiteren Therapiestunden überraschte mich Herr Jäger mit einem seltsamen Gefährt, einer Art Rollator. Mit den Unterarmen musste ich mich stehend auf  waagerecht verlängerte  Griffe aufstützen und vorn an den senkrechten Griffteilen festhalten. Langsam, ganz langsam bewegte ich meine kranken Beine und setzte mühsam einen Fuß vor den anderen. Hurra, ich ging wieder. Ich hatte Tränen in den Augen. Wenigstens einmal in der Woche übten wir nun an diesem Gerät. Herr Jäger filmte wenige Minuten meine Anstrengungen mit meinem Smartphone, damit ich selbst eine Vorstellung bekam, was ich da leistete.
Die nächste Stufe waren Übungen an einem ganz normalen Rollator. Wenige Tage später bekam ich meinen eigenen von der Krankenkasse genehmigt und konnte dann auch außerhalb der Therapie auf dem Flur und im Gartengelände der REHA üben. Je länger ich dabei durchhielt, desto besser bewältigte ich auch meinen Alltag in der Einrichtung.  Körperpflege und Toilette fanden nicht mehr im Bett statt – ich kann kaum beschreiben, wie erleichtert ich darüber war. Den Rollstuhl nutzte ich nur noch, wenn ich in den Speisesaal ging, denn viele Patienten, die nicht auf Gehhilfen angewiesen waren, nahmen wenig Rücksicht auf uns „Rollis“.
Im Mai 2015 wurde ich dann aus der REHA entlassen und konnte zu meiner großen Freude wieder in meine eigene Wohnung zurückkehren. Mein Sohn hatte meine Ankunft sehr gründlich vorbereitet: Fenster geputzt, Gardinen gewaschen, Stolperfallen (lose Teppiche, unnötiges Mobiliar usw.) beseitigt, Kühlschrank gereinigt und gefüllt, Getränke gekauft usw. So kam ich also gut vorbereitet wieder in meinen eigenen vier Wänden an. Mein Sohn hatte seinen Jahresurlaub genommen, um mir das Eingewöhnen leichter zu machen.  Zuerst
erkämpften wir aber eine neue Einstufung meiner Behinderung und die Zuerkennung des benötigten Pflegegrades – das war wahrlich nicht einfach, aber über jeden noch so kleinen Erfolg freuten wir uns sehr.
Danach suchten wir eine Pflegeeinrichtung, denn ich benötigte Hilfe bei der Körperpflege, beim Entsorgen des Mülls (eine Metallschwelle an der Wohnungstür verhinderte, dass ich ohne Hilfe die Wohnung verlassen konnte)
und beim An- und Ausziehen meiner Kompressionsstrümpfe. Wie sich im Laufe der Jahre erwies, haben wir sehr gut gewählt. Die Pflegerinnen und Fachkräfte sind sehr qualifiziert, zuverlässig und ausgesprochen sympathisch. Ich habe sogar einmal pro Woche die Möglichkeit, mit einer Helferin einkaufen zu gehen, indem sie meinen Rollstuhl schiebt. Auch bei der Wahl einer Einrichtung für Physiotherapie mit Hausbesuchen (Lymphdrainage, Krankengymnastik, Ergotherapie und Massagen)  hatten wir uns gut entschieden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter standen und stehen mir hilfreich zur Seite und haben mich auch nach einem zweiten, zum Glück leichteren Schlaganfall, nach dem ich nun doch in den Rollstuhl musste,  immer wieder aufgemuntert.
Eine ehemalige Fahrschülerin aus meiner früheren Tätigkeit übernahm die Reinigung  meiner Wohnung, eine Einrichtung meiner Wohnungsbaugesellschaft hilft bei Tätigkeiten, die ich selbst nun nicht mehr erledigen kann (z.B. Abnehmen und Aufhängen von Gardinen). Das ist keinesfalls eine Selbstverständlichkeit und ich bin sehr dankbar dafür.
Damit ich meine Tage nicht nur zwischen Fernsehapparat und Computer verbringe, nutze ich verschiedene Angebote, die auch für Körperbehinderte geeignet sind.: Yoga barrierefrei , in einer  öffentlichen Einrichtung Basteln für  behinderte Menschen, Kulturveranstaltungen (z.B. Vorträge in der Urania Berlin,  die Vorstellung eines Bauchredners, Konzert- und Opernabende mit meinem Sohn usw.). So bin ich zwar ein sehr kranker Mensch, stehe aber noch ziemlich gut im Leben. Auch jetzt kann ich sagen, dass mir nie langweilig ist, ich zuverlässig auf den nächsten Tag, die nächste Woche, ja sogar das nächste Jahr schaue und von Familie und Freunden aktiv in deren Leben einbezogen werde (z.B. fahre ich mit dem Sonderfahrdienst zu Geburtstagsfeiern usw.).
Manchmal ist es wirklich nicht einfach, als Behinderter zu leben. Es begegnen einem Menschen, die einen nicht einmal im Rollstuhl zur Kenntnis nehmen, dir die Tür nicht aufhalten, sich im Fahrstuhl vordrängeln, sich nicht bücken, wenn dir etwas runterfällt usw.  Dann braucht man ein dickes Fell, um solch Verhalten nicht persönlich zu nehmen, diese Leute einfach nett und freundlich anzusprechen und ganz direkt um Hilfe zu bitten. Mir ist aufgefallen, dass sich dann niemand  traut, einen Behinderten zu ignorieren. Ich gebe zu, dass ich das aber erst lernen musste. Anfangs war ich nur traurig, wollte und konnte nicht verstehen, dass leider vielen Leuten der Mensch neben ihnen so völlig gleichgültig war. Inzwischen stimme ich meinen ganz persönlichen Mitmenschen zu, wenn sie von mir sagen: Du bist eine starke Frau. Ja, ich bin
tatsächlich eine starke Frau. Das verlangt aber gleichzeitig auch, dass ich sehr objektiv meine Möglichkeiten  einschätze und nicht überschätze. Ich war  auch als ältere Frau noch eine leidenschaftliche Tänzerin, na gut, das geht nun nicht mehr. Also erfreue ich mich vermehrt daran, eben nur die Musik, auch Tanzmusik, zu hören.  Meine besonderen Stärken liegen in meiner Ausdauer und in der Tatsache, dass ich anderen kranken Menschen gut zuhören, sie aber gleichzeitig aufmuntern kann, nicht nur über ihre Krankheiten nachzudenken und zu reden, sondern sie auf andere Gedanken zu bringen. Gern schicke ich dem einen oder anderen aus meinem Bekanntenkreis dann eine meiner lustigen Geschichten und hoffe, sie damit ein wenig aufzumuntern.
Mut, meine Behinderung zuzugeben, benötige ich nicht, denn ich konnte schon als gesunder Mensch sehr gut auf  andere Menschen zugehen und sie um Hilfe bitten, wenn etwas über meine Fähigkeiten oder Kräfte ging. Dieses Vermögen kommt mir jetzt sehr zugute.  Dass manch Behinderter mehr leisten kann als ich, kann ich neidlos anerkennen. Die Zeit, in der ich maßlos bedauerte, z.B. nicht in normalen Schuhen gehen zu können, ist sehr lange her, damals war ich Kind  und war traurig und neidisch, wenn meine Freundinnen Slipper oder Sandalen tragen konnten, während ich mich wegen meines Klumpfußes mit Stiefeln abquälen musste.

Ich weiß, dass ich mit 75 Jahren nur noch eine überschaubare Zeit zu leben habe, die aber will ich zuversichtlich, fröhlich und mit angenehmen Kontakten verbringen.

Das Leben ist schön - 
                                   von einfach war nie die Rede!
Das Leben ist schön - auch jetzt noch.

Offline krabbi

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Re: Immer noch "Gretchen", jetzt aber "1943" und nicht mehr "1843"
« Antwort #9 am: Januar 08, 2019, 17:56:48 Nachmittag »
liebes gretchen, meinen vorrednern kann ich mich nur voll und ganz anschließen....
ich finde es auch sehr, sehr schade :cray:.
deine geschichten und gedichte, die wir lesen durften, waren und sind eine bereicherung, weil du sie mit dem herzen geschrieben hast :give_heart:.   :thank_you:
--- genauso wie diese 'nikolaus' geschichte, in der ich mich ein paar mal wiederfand  :girl_smile:.

alles beste, viel freude und erfolg wünsche ich dir für dein weiteres vorhaben :good:
und hoffe, du besuchst uns doch ab und an mal.   ;) :yes:
 :give_rose:

   Und schon da vorne küsst das Salzwasser den Sand

 

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