Autor: Schwarze_Wolke Thema: Allgäuer Wolken  (Gelesen 1167 mal)

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Allgäuer Wolken
« am: Januar 15, 2018, 23:48:27 Nachmittag »
Vorwort

Im Zuge meiner fast vier Monate andauernden Weiterbildung zur Sicherheitsingenieurin in Sonthofen habe ich nicht nur fleißig gelernt, sondern auch mehrere Tagesausflüge in der Gegend unternommen.
Da ich die Ausbildung im Rahmen meiner Arbeit machte, wohnte ich für diese Zeit in meiner eigenen Stube in der Jägerkaserne. Und ja, manchmal fuhr auch morgens mal ein Radpanzer am Fenster vorbei...^^ Sieht man mal von den Unannehmlichkeiten des wöchentlichen Pendelns durch halb Deutschland und das Fernsein von Mann, Familie und Freunden ab, hatten wir alles was wir benötigten. Und sieht man einmal von den Klausuren und Vorträgen ab, war das ganze ein echt toller riesiger Sommerurlaub ;-)

Sonthofen ist eine der südlichsten Städte Deutschlands und befindet sich auf einer Höhe von etwa 700 m über dem Meeresspiegel im Längerviereck mit Österrreich, Lichtenstein und der Schweiz. Gefühlt besteht die Stadt zur Hälfte aus Touristen und zur anderen Hälfte aus Bundeswehrkasernen, da es deren 4 an der Zahl gibt. Es gibt eine kleine  süße Innenstadt mit Fußgängerzone, wo man alles kaufen kann, was man so braucht (z.B. hat man die Auswahl von gleich 3 Outdoor-Outlets), ein kleines Kino, Erlebnisbad und natürlich einer eigenen Brauerei, man ist ja schließlich in Bayern.

Die Ausflüge sind unsortiert und auch nicht datiert. Mal bin ich erst an einem späten Nachmittag nach Dienstschluss los um noch die letzte Führung zu erreichen, mal bin ich freitags unterwegs gewesen, da an einer Heimfahrt ohne Stau (ich sage nur: Stuttgart und Pforzheim auf der A8) eh nicht zu denken war und es keinen Unterschied machte, ob ich vormittags oder am späten Nachmittag losfahre. Die Ankunftszeit war eine ähnliche. Und da die Ausflüge leider schon mehrere Monate in der Vergangenheit liegen, konnte ich auch teilweise die Berichte nicht in der Tiefe schildern, die ihr vielleicht gewohnt seid oder wie ich es wöllte.

Nichts desto trotz hab ich in der Zeit super viel erlebt bzw. gesehen und kann mit Fug und Recht behaupten eine tolle Zeit im Allgäu gehabt zu haben.

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« Letzte Änderung: Januar 16, 2018, 22:27:39 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #1 am: Januar 15, 2018, 23:48:49 Nachmittag »
Grüntem, Wächter des Allgäus, 1738 m
Unser Hörsaalleiter, selbst Reservist und OTL aD (Oberstleutnant außer Dienst) stellte sich bei unserer Vorstellungsrunde als passionierter Bergwanderer vor und dass er die Stellvertretung unseres eigentlichen Hörsaalleiters nur unter der Bedingung angenommen habe, wenn er mit seinem Kurs (folglich uns) eine Bergtour zum Grüntem hoch machen könne. Tatsächlich sahen wir diesen exponierten Berg täglich von unserem Hörsaal aus.
Nach unserer ersten schriftlichen Prüfung wurden diese Pläne dann konkreter: Wir sollten an einem Donnerstag mittag (übrigens am Tag des Almauftriebs) zuerst zu einer nahegelegenen Starzlachklamm im Nachbarort wandern, dann sollte es den Berg hinauf gehen mit kurzer Einkehr in ein örtliches Cafe auf halber Strecke und dann zur Grüntenhütte auf 1477 m Höhe. Da sollten wir dann übernachten, früh morgens (besser nachts) aufstehen, zum Sonnenaufgang den Gipfel erklommen haben, zurück zur Hütte, da dort frühstücken und dann den ganzen Weg wieder runter. Puh! Aber kein Plan überlebt den Feindkontakt und unser Feind war an diesem besagtem Donnerstag das Wetter.
Als wir morgens zum frühstücken in die Truppenküche gingen, kam ein regelrechter Regensturz mit heftigem Gewitter auf uns hernieder. Yeah! Weltuntergangsstimmung! Etwas ratlos wandten wir uns an den Hörsaalleiter. Nach dem lebenskundlichen Unterricht (quasi Ethik) morgens sollte es eine abgewandelte Strecke geben. Der Regen hatte zwar inzwischen aufgehört, aber nun waren die Wanderwege rutschig und aufgeweicht, das wollte er nicht riskieren. So führte der Weg über eine andere Strecke, ein geteerter Versorgungsweg, zwar im ganzen kürzer, aber erheblich steiler. Um den Zivilisten ein wenig entgegen zu kommen, konnte jeder der wollte oder aus gesundheitlichen Gründen musste, die Strecke mit dem Auto gefahren werden. Ich wäre Teile der Strecke echt gern mitgegangen, aber ich fürchte da hätten meine Knie nicht mitgemacht und ich wollte den soldatischen Kollegen keine Last sein, so ließ ich mich mit ein paar anderen fahren.
Unterwegs gabe es noch eine verückte Szenerie, da wir einmal durch eine bequem stehende Herde Kühe mussten. Natürlich fuhren wir langsam eine irre steile Straße hinauf, die 1. unser kleiner Fiesta niemals hinbekommen hätte und 2. ich wirkliches Mitleid mit meinen tapferen Kollegen hatte, die bereits bei einem wohlverdientem kühlem Bier auf uns warteten.
Wir verbrachten einen echt schönen geselligen Abend bei frischer Bergluft, toller Aussicht und einem herzhaftem Abendessen (Schweinebraten mit Klösen, Nachschlag inklusive). Dann ging es ins Bettenlager, Wir waren 12 Leute (10 Kerle, 2 Frauen) die wie früher in einer Jugendherberge Matraze an Matraze lagen. Vielleicht lag es daran, dass ich so nichts Fußweg geschafft hatte und mir so die Bettschwere fehlte, aber ich fand keinen Schlaf. Gefühlt ein drittel meiner Kollegen schnarchte und wenn man gerade eindösen wollte, stand irgendwer auf und musste ins Bad *seufz*
Dann, um viertel vor drei, ja richtig gelesen: Um 2:45 Uhr wurde militärisch durch den Oberstleutnant geweckt. Abmarsch war um 3:00 Uhr. Eine viertel Stunde um sich morgens fertig zu machen? Willkommen beim Militär. Aber wenn man sich einfach an die Soldaten hält für die das normal ist, schafft man auch das ohne Probleme.
So stolperten wir beim spärlichen Licht von Taschenlampen den Weg Richtung Gipfel hinauf. Ich war schon nach kürzester Zeit außer Puste, aber es ist echt toll von so weit oben zuzusehen, wie die Welt unter einem erwacht.
Dann ging es nach einem herzhaften Frühstück um Punkt 6:00 Uhr wieder die 1000 Höhenmeter hinunter. Ich hätte mit einigen anderen auch wieder mit dem Auto herunter fahren können, aber mich hatte der Stolz gepackt. Und obwohl ich es nur wenige Stunden später dank fiesem Muskelkater bereuen sollte, runter kommen sie alle. Und so auch ich.
Beim Abstieg begegneten wir auch wieder der Kuhherde, die am vorigen hochgetrieben wurde. Nur mussten wir an dieser Stelle zu Fuß durch die Herde. Da bekommt man schon einen gehörigen Respekt vor den Tieren. Diese waren nicht eingezäunt und standen überall herum. Die Kühe waren neugierig, muhten und beschnupperten uns. Viel besser war, dass sie uns noch einen oder zwei Kilometer nach unten begleiteten. Wir hörten also von hinter uns im Nacken das Läuten ihrer Glocken. Scheu waren die Tiere jedenfalls nicht, aber es wär noch ein bisschen früh für einen Almantrieb gewesen...^^


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« Letzte Änderung: Januar 16, 2018, 22:33:42 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #2 am: Januar 15, 2018, 23:49:08 Nachmittag »
München
Obwohl wir auch dienstlich während des Lehrganges einmal nach München sind, nutzte ich gleich zweimal die Gelegenheit gute Freunde in münchen zu besuchen. Zwar liegt Sonthofen nochmal gute zwei Stunden südlich von München, aber wenn man schonmal dort unten in der Ecke ist...
Im Frühjahr, als Achim und ich zu ihrer Hochzeit eingeladen waren, habe ich die Stadt das erste Mal besucht und dort bereits einen  durchweg positiven  Eindruck von München gehabt. Die Stadt wirkt weitaus entspannter und weniger chaotisch wie Städte wie Köln, die ab den 1950er Jahren großflächig wiederaufgebaut werden mussten. Wie selbstverständlich stehen dort wundervolle Prunkbauten und ähnlich zu Löndon gibt es überall grüne Inseln.
Da die besagten Freunde meist bis spät abends arbeiten mussten, blieben mir immer ein paar Stunden, die man auch gediegen in einem Museum verbringen konnte. Ich fragte sie nach einer Empfehlung und diese meinten, dass die Pinakotheken eigentlich immer spannend seien. Zugegeben, bis zu diesem Zeitpunkt sagte mir der Begriff Pinakothek nicht viel. Bevor ihr ggf. nachschlagen müsst, es handelt sich dabei um eine Gemäldesammlung.
Wie ich in Kempten in der kurfürstlichen Residenz noch selbst erleben werde, fing die Stadt München sehr früh an, Kunstschätze aus ganz Bayern zu zentralisieren. Das bedeutet zwar, dass man diese aus dem Umland aus den dafür vorgesehenen Räumen entwenden musste, allerdings führt das in München zu einer unglaublichen Skulpturen- und Gemäldedichte von Orginalen. Ich meine klar, jeder kennt den Louvre in Paris, die Tate Modern in London oder das MoMA in New York, aber München hatte ich in diesem Kontext nie auf dem Schirm.
Die Pinakotheken liegen auf einem großen Kunstarial umrundet von jeder Menge Grünflächen. Bei bestem Wetter sah man jede Menge Studenten auf Picknikdecken oder Menschen vor einer Staffelei stehen, die Szenerien Münchens in Öl oder Kreide einfingen. Es gibt genau drei Pinakotheken dort: Die Alte (bis 17. Jrh?), die Neue (17. - 20 Jrh?) und die Moderne (20. - 21. Jrh).
Welche mir nun am besten gefallen hat lässt sich schwer sagen. Am ersten Tag besuchte ich die Pinakothek der Moderne. Diese ist architektonisch besonders beeindruckend. Mit der modernen Kunst ist es so, dass man sich darauf einlassen sollte. Ich habe dort eine Menge spannender Werke gesehen. Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir die Werke von Paul Klee und August Macke mit seinen lecuhtenden Strukturen.  Aber für manches fehlt mir doch der Kunstsinn. So gab es z.B. ein nahezu schwarzes Bild ohne Motiv, einfach nur dunkelstes braun mit ein paar Streifen. Das Werk hieß "Akt mit Geige". Und ich frage mich: "Warum nur? - Da ist weder ein Akt noch eine Geige zu sehen!" Wahrscheinlich sollte das Bild eine Projektionsfläche bilden, auf der man sich besagten Akt mir Geige vorstellen sollte, aber mir was zu hoch. Ähnlich wie in der Design-Ausstellung im Untergeschoss. Dort gab es eine Halskette bestehend aus 5 alten, in den Primärfarben bemalten Nokia-Handys. Dann fragt man sich doch, wer trägt sowas und muss unweigerlich an so manches skurile Outfit auf einer Modenshow denken, welches so niemand freiwillig tragen würde.
Aber gerade die Designausstellung in der Pinakothek hat mir besonders gut gefallen und mir persönlich mehr gegeben, als der Blick auf einen Picasso oder Dali. Über Technologien wie Handys oder PCs über Autos, Kleider, Schmuck und Möbel gab es eine spannende kaum enden wollende Vielfalt.
Am zweiten München- und somit Pinakothekentag besuchte ich zuerst die Alte Pinakothek, da wo noch die alten Meister zu sehen sind,  seien es Rubens, da Vinci, Rembrand oder das berühmte Selbstportrait Dürers.  Von der Raumaufteilung her war die schiere Masse an Bildnissen zu sehen und manchmal leider viel zu hoch angebracht, um diese im Detail betrachten zu können.  Man fühlte sich teilweise erschlagen von den vollgestopften Räumen, nur um dann im nächsten Augenblick den Prunk und die Erhabenheit der Bilder zu erleben. Zum Glück habe ich hier an einen Audioguide gedacht und hab dabei das eine oder andere gelernt. Und darauf kommt es ja auch an, oder?
Ich war am Anfang des Jahres in Verona im Castle Veccicho in der mittelalterlichen Kunstausstellung bis ins 16. Jrh und vieles ähnelt sich. Die bildende Kunst war merklich handwerklich und stellte einen ganz anderen Zweck dar. Also keine Kunst der Kunst wegen, sondern vielmehr zu Dokumentation. Ehrlich gesagt fehlt mir da immer schnell die Abwechslung. Denn entweder sind es Portraits von damals reichen und mächtigen Menschen oder religiöse Darstellungen. Bei letzteren dominieren Marienbilder mit Jesuknd, Kreuzigungszenen oder wenn düster ausgetischt werden sollte, Bilder über dem Fegefeuer. Da fällt ein Rubens mit einem Stillleben mit Hummer schon ganz aus der Rolle.
Letztlich besuchte ich an diesem Tag noch die neue Pinakothek und bereute, weniger Zeit zur Verfügung gehabt zu haben. Von den Werken an sich habe ich diese am meisten genossen. Ein persönliches Highlight war für mich die unschuldige Statue der Sandalenbinderin und natürlich van Goghs Sonnenblumen. Er hat damals eine ganze Kollektion dieser Bilder für ein Sommerhaus gemalt und so haben viele namhafte Museen die Sonnenblumen im Orginal...^^ Ich mag die Sonnenblumen sehr. Sogar so sehr, dass ich damals in meinem Jugendzimmer einen gerahmten Kunstdruck hatte.


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« Letzte Änderung: Januar 16, 2018, 23:11:01 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #3 am: Januar 15, 2018, 23:49:28 Nachmittag »
Kloster Andechs
Nachdem wir mit unserer Lehrgangsgruppe im LGL (Bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) in München waren, steuerten wir am frühen Nachmittag mit unserem Bus das berühmte Kloster Andechs an. Man konnte das Kloster schon vom weitem sehen. Der eigentliche Besuch war wohl nicht das Kloster an sich (obwohl mir damals der Name nichts sagte, so erkennt man es auf dem ersten Blick) sindern die Möglichkeit zu einer Einkehr. Dort soll es laut unserem Oberstleutnant  die besten Haxen Bayerns geben. Und das will schon eine Menge heißen. Also freuten wir uns auf eine deftige Haxe und eine Halbe Doppelbockbier.
Natürlich liegt das Kloster auf einem Berg. Alles andere hätte auch keinen Sinn gemacht. Also hieß es für uns erstmal wieder hoch hinaus. Ich war ganz schön aus der Puste als ich oben angekommen war. Und ja, oben gab´s auch sehr leckere riesige Haxen (ich hab mir zum Glück eine teilen können, da ich eine ganze niemals geschafft hätte). Das war übrigens die erste Haxe in meinem Leben, by the way. Das Bier war tatsächlich auch sehr lecker, hatte aber einige Umdrehungen.
Der Plan vieler Kollegen war, dort im Biergarten bei schönstem Sonnenschein auf die Abfahrt des Busses zu warten. Ich ergriff aber die Gelegenheit und wollte mir auch das Kloster ansehen, wo ich doch schon einmal dort war.
Also noch weiter den Berg hinauf und in die wundervolle Klosterkirche rein. Die dort vorherrschenden Farben waren schwarz, weiß und gold. Dort lagen auch in einer kleinen Kapelle die Gebeine des Komponisten Carl Orff, welcher die wohl berühmteste Interpretation der Carmina Burana verfasst hat.
Dann fand ich die Möglichkeit zu einem Turmaufstieg. Ein kurzer Blick auf die Uhr sagte, dass der Bus erst in einer 3/4 Stunde unten am Parkplatz stehen sollte. So ging ich kurzum hoch. Obwohl ich später nach jedem Stockwerk kurz zum Luftholen anhalten musste, kam ich tapfer voran und genoss sichtlich erschöpft aber stolz die Aussicht aus dem 16 (!!!) Stock. Ich fühlte mich richtig aufgeputscht, so wie ein echter Gipfelstürmer.
Dann ging´s wieder runter, über den Innenhof, zu einer Kanzel, am Jakobsweg vorbei und wieder runter zum Parkplatz.


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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #4 am: Januar 15, 2018, 23:49:48 Nachmittag »
Schloss Neuschwanstein
Tja, Neuschwanstein... Mich hat es immer gewurmt, dass gefühlt jeder (vor allem jemander, der aus dem Ausland kommt und mal in Deutschland war) schon einmal dort war und ich da nie so ganz mitreden konnte. "Irgendwann guck ich mir mal DIE Sehenswürdigkeit Deutschlands an" hab ich mir häufig genug gesagt, und jetzt war ich schon mal in der Ecke.
Tatsächlich ist dieses Schloss eine der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten der Welt! Ich glaube, der menschenscheue Ludwig der II. würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, wie viele Fremde jährlich sein Schloss besuchen. Wenn es nach gegangen wäre, wäre Neuschwanstein nach seinem Tode abgerissen worden. Ein Glück, dass die BAyern nicht immer auf ihre Könige hören.
Ludwig II. sah sich selbst als bayrischer Sonnenkönig und plünderte damals ordentlich die Staatskassen um seine drei großen Bauprojekte, die Königsschlösser zu bauen. Dabei benutzte er als Thema jeweils seine drei Lieblingstiere: Pferde (Schloss Herrenchiemsee), Pfaue (Schloss Linderhof) und Schwäne (Schloss Neuschwanstein).
In meiner Zeit im Oberallgäu habe ich es leider nicht mehr nach Herrenchiemsee geschafft. Aber vielleicht hole ich das irgendwann noch einmal nach, mal schauen.
Das Gebiet um Neuschwanstein herum war riesig! Zu Fu0e des Alpsees befanden sich nicht nur dieses, sondern (das wohl schönere) Schloss der Königsmutter Hohenschwangau, indem Ludwig II. auch geboren und groß geworden ist. Seit kurzem findet sich dort auch neben unzähligen Souvenirshops, Hotels und Restaurants das neue "Museum bayrischer Könige". Wenn ich mehr Zeit an diesem Tag zur Verfügung gehabt hätte, hätte ich mir alles angeguckt. Aber ich kam erst nach Dienstschluss doch schon zur späteren Stunde am Nachmittag an und hörte bereits vom Parkplatzwächter, dass Neuschwanstein für diesen Tag ausverkauft sei. Ich war ziemlich geknickt, aber ich wollte auch nicht direkt wieder fahren. Also zahlte ich artig die völlig überteuerten Parkgebühren und ging zum Ticketschalter. Leider hatte die Vorreservierung im Internet nicht funktioniert, aber als ich am Schalter meinte, dass Neuschwanstein eh für heute nicht mehr zu haben sei, sagte die freundliche Verkäuferin, dass ich Glück habe. Es gäbe immer ein paar Leute, die ihre Reservierung nicht rechtzeitig abholen und so wären noch einige Karten freigeworden. Für beide Schlösser würde mir aber die Zeit fehlen, da man für jedes Schloss schon zwei Stunden einplanen sollte. Außerdem müsste man jeweils dorthin kommen. Es gab die Möglichkeit für 20 Euro dort mit einer Pferdekutsche hochzufahren oder zu Fuß die Strecke zu laufen. Ich hatte zwar noch genügend Zeit bis meine Führung beginnen sollte, aber ich hatte keine Lust auf eine Stunde Wartezeit. Außerdem hatte ich Mitleid mit den armen Pferden und so sprach nicht nur mein Geiz, sondern auch meine Tierliebe gegen die Kutschenvariante.
Also nahm ich am (derzeit) heißesten Tag des Jahres den Fußweg (richtig, den Berg hinauf). Ich brauchte ab und an eine Pause und kaufte mir für erschreckend moderates Geld kaltes Wasser, aber ich war einmal wieder aufgeputscht, als ich oben angekommen war. Ich machte einige Bilder von der Kanzel und beobachtete die tausend herumwuselnden Besucher, die die Souvenirshops unsicher machten, Selfies vor dem Schloss machten oder sich artig für ihre Führung anstellten.
Im Schloss selbst durften keine Fotos gemacht werden, aber mit einem Audio Guide bewaffnet ging es wieder unzählige Stufen hinauf bis wir im prächtigen Thronsaal unsere Führung begannen. Also ich muss schon sagen, Neuschwanstein hat mir wirklich Spaß gemacht, aber ich habe es mir wirklich größer vorgestellt! Das was wir gesehen haben war schon sehr prächtig anzusehen. Vor allem, wer kann sich schon den Luxus einer Eisgrotte im Schloss leisten? Gerade bei über 30°C tat dieser Raum unglaublich gut!
Ich weiß gar nicht mehr, warum ich nicht noch im Anschluss zur Führung zur Marienbrücke bin um dieses allseits bekannte Foto zu machen, das um mich herum von Uhren, Postkarten, Wandkalendern, Puzzles und Kühlschrankmagneten prangte. Wahrscheinlich war mir in diesem Moment einfach nciht danach.
Anstelle dessen machte ich mich gut gelaunt auf dem Rückweg. Da ich eine der letzten Führungen erwischt hatte, wurde es um mich herum immer leerer. Die unzähligen Touristenbusse waren schon längst abgefahren und die dort untergebrachten Gäste waren wieder zurück in ihre Hotels gegangen oder suchten eines der unzähligen (dank des harten Konkurrenzkampfes) relativ günstigen Restaurants auf.


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« Letzte Änderung: Januar 18, 2018, 22:07:29 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #5 am: Januar 15, 2018, 23:50:06 Nachmittag »
Kempten
Die "Metropole des Allgäus" und eine der ältesten Städte Deutschlands. Ich fuhr mehrmals wöchentlich an Kempten vorbei und mein Reiseführer den ich in Sonthofen gekauft habe, lobt sie.
Also machte ich mich an einem schönen Tag mit dem Regionalexpress auf und staunte nicht schlecht, als der Hauptbhanhof alles andere als als zentral verortet war. So ging es weiter mit dem Bus in Richtung Innenstadt und dann zu Fuß zum Residenzplatz. Einen gekühlten Matcha-Eistee in der Hand schlenderte ich über einen sehr schönen traditionellem Markt. Für mich eine top Gelegenheit auf hervorragende Kesselwürstchen (im Neusprech bayrisches Streetfood). Der Markt war sehr idyllisch, voll mit lokalen Spezialitäten, direkt zu Fuße der St. Lorenz. Mein eigentliches Ziel war die kurfürstliche Residenz, aber ich hatte ja noch ausreichend Zeit und so ging es zuerst in die St. Lorenz.
Dann also weiter in die kurfürstliche Residenz. In einer sehr exklusiven Führung mit nur drei anderen Mitinteressenten und einem dafür umso motivierteren Guide, ließen wr uns einiges über die ehemals geteilte Stadt, seine Herrscher und Land & Leute erzählen. Die Räume waren im prunkvollen hochbarock gestaltet und unser Guide erklärte uns geduldig die Symboliken in den Decken- und Wandmalereien. Leider zeigten sich dort nur noch die prunkvollen leeren Räume, da seiner Zeits München alle Kunstgegenstände, die nicht Niet und nagelfels waren entfernen ließ. Das hat natürlich widerrum den Vorteil, dass diese werke in München zentral zu sehen sind. Aber die Räume wirkten dort vor Ort sehr leer. Aber dennoch, besonders beeindruckend fand ich den Ballsaal, sowie den Blick auf den Flur, in denen man jeweils die Verzierungen der Türen sehen konnte. Ich glaube, man nennt diesen Blick "Spiegel".
Zum Schluss nutzte ich noch die Gelegenheit zum bummeln. Denn schließlich wollte ich meinem Neffen eine nette Kleinigkeit kaufen. Ich wurde schließlich bei einem Steiff-Schnuffel fündig.


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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #6 am: Januar 15, 2018, 23:50:26 Nachmittag »
Nebelhorn
Vielleicht hatte mich nach dem Grüntem ein wenig das Bergfieber gepackt. Letztlich folgte ich der Empfehlung eines Kollegen und fuhr mit dem Zug nach Oberstdorf allemal zu. Direkt am Bahnhof, übrigens die Endhaltestelle, da alles dahinter bereits Österreich ist, begrüßt einem die Tourismusinformation. Das Wetter war mies, es war bewölkt und regnete andauernd. Trotzdem ein wenig auf ein wenig auf ein Wunder hoffend machte ich mich auf zur Nebelhorn-Seilbahn. Schließlich war ich schon einmal da.
Mein Gedanke war mit dieser bis zum Gipfel hoch zu fahren und dort "auf der Ebene" ein wenig spazieren zu gehen. Ich mochte den Bildern auf der Höhenkamera kaum glauben, wo man rein gar nichts außer weißer Nebel ausmachen konnte.
Das war schon ein witziges Vergnügen mit so einer Seilbahn in drei Stationen auf 2224m hoch zu fahren. Und mit jedem Umstieg wurde es immer kälter und windiger, bis es oben angekommen tatsächlich schneite! Ich meine, es war Mitte August! Ich konnte es nicht fassen. Das Gipfelkreuz war im ganzen Nebel nur schwer auszumachen und von der Aussichtsplattform sah man lediglich eine weiße Wand. Scheint so, als wäre "Nomen est Omen" gelten, schließlich heißt der Berg wohl nicht ohne Grund Nebelhorn.
Ich trank noch einen wohltuenden Kaffee und warf im relativ leeren Gipfelcafe einen Blick in meinem Reiseführer, was es denn noch in dieser Ecke gibt, was ich mir ansehen könnte, damit dieser Ausflug nicht ganz vergeblich war. Obwohl die Fahrt mit der Seilbahn allein war schon eine Reise wert. Beeindruckend war der Moment auf halber Strecke, als wir auf die letzte Seilbahn ins Tal warteten. Auf einmal lichtete sich kurz der Nebel, an den wir uns schon so gewöhnt hatten und fast schon leuchtend konnten wir dahinter Berge, satte grüne Wiesen und die Stadt Oberstdorf im Tal sehen. Das war schon fast magisch anzusehen!
Schließlich entschloss ich mich auf einen Abstecher in die Breitachklamm. Diese sollte viel schöner als die Starzlachklamm bei Sonthofen sein, welche ich schon aufgrund des Wettereinsturzes auf dem Weg zum Grüntem verpasst hatte.   

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #7 am: Januar 15, 2018, 23:50:47 Nachmittag »
Breitachklamm
In einem trockenen Moment ging es dann wieder zum Bahnhof Oerstdorf, an dem ich dann den Bus zum Kleinwalsertal genommen habe. Ein positives hat ja der ganze Tourismus in der Region: Das öffentliche Verkehrsnetz war phantastisch gut ausgestattet! Für so eine relativ kleine Stadt wie Sonthofen fuhr alle 10 Minuten ein Bus und min. alle 30 Minuten ein Zug. Davon kann man mancherorts nur träumen.
Bei bewölktem Wetter und leichtem Nieselregen hielt der Bus im gefühltem Nirgendwo. Ich schellte mich schon ein wenig und überprüfte noch meinen Akkustand vom Handy. Im Notfall könnte ich immer noch ein Taxi rufen, wenn ich mich total verirrte. Na ja, sollte es sowas wie Empfang geben. Mist! Ein wenig Vertrauen in mich setzend , ging ich einfach drauf los und fand irgendwann sogar eine Karte der Umgebung als Schild angebracht, die ich sofort abfotographierte. Zum Glück fand sich tatsächlich an jeder erdenklichen Abzweigung ein Schild, was mich darin bestätigte, dass ich mich nicht verlaufen hatte.
Es fing immer wieder zu regnen an, aber mit Regenjacke und buntem Stockschirm fühlte ich mich entsprechend gut gerüstet, um dem Wetter zu trotzen. Über den gut ausgebautem Wanderweg ging es dann tatsächlich zur Klamm, ich habe das Wort für mich als "Schlcht" übersetzt.
Und tatsächlich war das ganze ziemlich beeindruckend! Es gab Wasserfälle, das Tosen des hohen Wassers, an einem vorbeirauschte und jedes andere Geräusch verschluchte. Ab und an gab es sattgrüne Lichtfenster oder Licht, das mittig durch zwei Felsen durchschien und die Felsen links und rechts dann umso schwärzer erscheinen ließ. Ganz so, als würde man in einem Indiana Jones Film sein und man würde eine lang vergessene Ruinenstadt hinter der nächsten Biegung vermuten.
Trotz des miesen Wetters, der Ausflug hatte sich gelohnt, auch wenn ich bis auf die Knochen durchnässt war. Er hat mir großen Spaß gemacht. Und ja, ich habe mich nicht verlaufen und die Wanderung tat mir echt gut. Ich denke, dass ich in der Zeit eine gute Ecke Selbstvertrauen aufgebaut habe, nicht nur bei dem dortigen Ausflug, sondern generell in den vier Monaten als ich in der Gegend war. 
 
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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #8 am: Januar 15, 2018, 23:51:03 Nachmittag »
Schloss Linderhof
Wie ich bereits bei Schloss Neuschwanstein schrieb, war Schloss Linderhof eines der drei Königsschlösser , die Ludwig II erbaut hatte. Der Besuch geht auf die Empfehlung einer Freundin zurück, die damals in der Gegend häufig im Urlaub war.
Die landschaftlich schönere Strecke führte über Österreich. Sonthofen liegt so nah an Österreich, dass viele Kollegen dorthin zum tanken fuhren. Bei schönstem Wetter ging es einmal ordentlich eine enge Serpentinenstraße hinauf. Ich bin ja als geborene Eiflerin so einiges gewohnt, aber es konnte einem bei dem stetigen Hochgeschraube schon fast schwindelig werden. Es ging immer höher und ich fragte mich schon, wann ich den höchsten Punkt erreiche. Irgendwann begann ich mich an die Serpentinen zu gewöhnen, genoss nebenher die Aussicht und suchte immer wieder nach einem passenden Parkplatz oder Nothaltebuch, um kurz die kamera rauszuholen und diese unglaubliche Landschaft festzuhalten.
Dann sah ich einen Wegweiser zu einer Kanzel, also einer Aussichtsplattform mit passendem Parkplatz. Ich hielt kurzerhand an und blickte mit Begeisterung in die Ferne. Das also war das Oberjoch. Freudig über den tollen Ausblick und die frische warme Luft, holte ich meine Kamera hervor und machte einige Bilder. Doch dann erschrak ich, weil ich etwas schwarzes vor der Linse aufblitzen sah. Ich dachte noch, es ist bestimmt ein Insekt, aber als ich in der Vorschau mir meine Bilder betrachtete sah ich einen Rabenvogel, den ich zufällig im Flug über die Landschaft scharf getroffen habe. Was für ein Schnappschuss!
Ich weiß nicht, ob es der selbe höchst fotogene Vogel war, aber später hatte ich noch mehrmals die Gelegenheit auf ein paar schöne Rabenbilder.

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Dann stieg ich wieder ins Auto und fuhr die ganzen Serpentinen auf der anderen Seite wieder herunter. Zu Fuße der Bergkette traf ich auf eine weitere schöne Szenerie, dem Plansee. Beinahe 30km fuhr ich im Tal um diesen spiegelnden See herum. Immer wieder gab es kleine Parkplätze, in denen eine handvoll Autos geparkt waren. Es waren Leute zu sehen, die picknickten, während ihre Kinder im See planschten. Ich bin damals mit meinen Eltern häufig in Österreich gewesen und meine Mutter meinte letztens noch, ich sei in jedem See gesprungen, an dem wir waren.
Irgendwann fuhr ich auch einmal kurzerhand an einem verlassenen Parkplatz und machte einige Bilder. Dieses wundervolle klare blau-grüne Wasser mit seiner spiegelnden Oberfläche, drum herum die vielen Berge und Wälder. So stell ich mir Kanada vor. Aber für so einen Anblick muss man offensichtlich nicht so weit reisen.

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Ein Blick auf die Uhr ließ mich gewahr werden, dass ich auf dem Weg ganz schön lange getrödelt hatte und mich echt noch beeilen musste, die letzte Führung zu sehen. Also fuhr ich schnurstracks zum Schloss und hoffte auf das Beste. Tatsächlich kurz vor Kassenschluss kam ich atemlos an und ergatterte noch eine Karte für die letzte Führung mit dem Hinweis, dass ich mich doch beeilen müsste. Ich lief also die letzte Strecke durch die Waldanlage, sowie dem prunkvollen Schlossgarten und kam genau zeitig an.
So gesellte ich mich zu einer bunt gemischten Truppe und im Gegensatz zu Neuschwanstein hatten wir anstelle eines Audio Guides eine freundliche junge Frau, die uns durch die Räumlichkeiten führte. Wir starteten in der Vorhalle mit einer oppulenten Statue in Gedenken Ludwigs  großem Vorbild Loui, der XIV, dem Sonnenkönig. Auch wenn er selbst ein eher zurückgezogenes Leben führte,s chien er ein gesalzenes Ego besessen zu haben und es schien ihm sehr zu stören, dass ein König in seiner Zeit nicht mehr so viel Macht besaß wie "in der guten alten Zeit Louis", als der König noch alles im Land bedeutete.
Das Schloss war schön anzusehen und tatsächlich das erste und einzige, welches zu Ludwigs Lebzeiten fertig gestellt werden konnte. Dort lebte er auch und herrschte in seiner eigenen kleinen Königswelt. Komischer Kerl... Im Schloss Linderhof gab es sogar einen kleinen Spiegelsaal, der den recht kleinen Raum durch optische Tricks sichtlich vergrößerte.
Nach der Führung gab es dann ausgiebig Gelegenheit den Schlossgarten zu bewundern. Denn obwohl ich an der letzten Führung des Tages teilgenommen hatte, die Außenbereiche waren unbegrenzt geöffnet und es gab zu der Jahreszeit noch einige Stunden Tageslicht. Es gab vor dem Schloss eine große Brunnenanlage mit goldenen Statuen, umringt von tollen Blumenarrangements. An dessen Enden führte eine große Stufentreppe mit weiteren Brunnen und feenartigen Skulpturen. Es gab sogar auf der Anlage ein Heckenlabyrinth und überall versteckte kleine Inseln und Pavillions und Terrassen.
Als König gönnt man sich ja sonst nix...^^
 
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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #9 am: Januar 15, 2018, 23:51:21 Nachmittag »
Memmingen
Neben Kempten war Memmingen eine weitere Stadt, die ich mehrmals wöchentlich vom Zug her aus sehen konnte. Grund genug an einem Tag sich diese Stadt einmal in Ruhe aus der Nähe anzusehen.
Ich ging über die Krämerstraße zum Markt und zog an Häusern mit ausgefallenen bemalten Schildern und gusseisernen Tierverzierungen vorbei. Ja sogar ein Bach verlief mitten durch die Altstadt. Memmingen hat eine echt beeindruckende Altstadt, bestehend aus alten Bürger- und Patrizierhäusern. Es gab einen schönen Marktplatz mit Brunnen und Rathaus ganz im Stile der Renaissance, bunte Häuser mit ausgefallenen Fassadenbildern, sowie überall üppig bepflanzte Blumenkästen, die ein wenig Farbe in das Triste grau des verregneten Wetters brachten.
Nachdem ich mich für einen Latte Machiato an den Marktplatz setzte und die Passanten an mir vorbei ziehenließ, machte ich mich zum Antonierhaus auf. Laut meines Reiseführers soll es da ein kleines Museum geben. In der Tat beherbergte das ehemalige Spital gleich zwei Ausstellungen. Zum einen die über eine lokale Kunsthandwerkerfamilie Stigel und zum anderen über die Vergangenheit des Spitals. Damals gab es den Orden der Antonier, die Vorgänger der Johanniter, die dort mit für ihre Zeit revolutionären Heiltechniken sich um Mutterkornbrand-Erkrankte gekümmert hatten. So konnte man in alte Arzneibücher blicken und viele Eindrücke in die spätmittelalterliche Heilkunde werfen.
Auf dem Rückweg warf ich noch einen Blick in den Kreuzherrensaal mit seiner phantastischen gothischen Deckenstruktur.

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« Letzte Änderung: Januar 19, 2018, 21:58:48 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #10 am: Januar 15, 2018, 23:51:45 Nachmittag »
Zürich
Mein Lehrgang neigte sich dem Ende und es war tatsächlich meine vorletzte Woche im Allgäu. Und da ich bereits die Zugfahrkarte für die Rückfahrt besaß, nutzte ich die Gelegenhei um sperrige Dinge ins Auto zu laden, sodass ich nur mit einem kleinen Handgepäckkoffer zurück in den Zug steigen musste.
Die Schweiz ist ganz schön teuer, wie teuer dieser eine Freitag für mich werden würde, sollte ich noch früh genug herausfinden. Zuerst einmal habe ich es nicht hinbekommen in Deutschland auf die Schnelle an Schweizer Frankenzu kommen. Trotz der Nähe zur Schweiz hatte Bank in Sonthofen keine vorrätig. Da ich wusste, dass es nur möglich war für die Schweiz eine Jahresmaut für Autobahnen zu erstehen, nahm ich mir vor diese zu meiden. Schließlich will man ja nicht bloß für einen Tag diese Jahresgebühr zahlen. Außerdem sind Landstraßen eh die schöneren Strecken. Das Problem war nur: Egal, wie ich mich auch bemühte, ich wurde immer auf die Autobahn gelotst wenn ich über die Grenze wollte. Und war man erst einmal auf der Autobahn, konnte man dort nicht mehr so ohne weiteres herunter.
Man hat sich doch zu gut an den Luxus der offenen Grenzes des Schengenraumes gewöhnt. Ich kann mich nur noch dunkel an Zeiten erinnern, als ich mit meinen Eltern über die Österreichische Grenze und dann die Pässe kontrolliert wurden. So nun jetzt auch noch einmal 25 Jahre später in der Schweiz. Im ersten Durchgang wurde der Personalausweis geprüft, im zweiten von einer freundlichen, aber bestimmten schweizer Zollbeamtin meine fehlende Mautplakette. "Das macht dann 40 Schweizer Franken." Leider hatte ich keine. Natürlich konnte ich auch bar 40 Euro bezahlen, was ein echt schlechter Wechselkurs war. So bekam ich meine teure "Tages"-Plakette, da ich wusste, dass ich 2017 wohl keine Gelegenheit mehr haben würde um nochmal in die Schweiz zu fahren.
Dann fuhr ich in das schöne Zürich. Leider war ich erstmal von der Menge an Fahrtrichtungen in der Innenstadt verwirrt. Ich hatte mir zwar einige Sehenswürdigkeiten herausgesucht, aber die schienen jetzt vor Ort stärker von einander distanziert zu sein, als es auf den Stadtkarten den Eindruck erweckte.  Ich parkte zentral in der Nähe des Fraumünster auf einem öffentlichen Platz. Es gab dort zwar nur die Möglichkeit mit einer Parkuhr zu bezahlen, aber ich hatte immer noch kein schweizerisches Geld und so schnell werd ich wohl kein Knöllchen kriegen. Ich musste nur eine Bank finden, Geld tauschen und dann nachträglich ein Ticket zieht. Als ich eine 3/4 Stunde mit getauschtem Geld zurück kam, hing natürlich bereits ein Hinweis über eine Ordnungsbusse in Höhe von 40 Schweizer Franken an meinem Scheibenwischer...
Von den vielen Dingen die ich mir vorgenommen hatte, habe ich dann letztlich nicht mehr gemacht. Zu sehr haben mich die jüngsten Ausgaben geärgert. So zog ich ein Parkticket und schlenderte durch die sauberen Straßen. Das letzte Mal, dass ich eine so saubere Stadt gesehen habe, war in Japan.
Auch wenn mich ein wenig der Hunger packte, ich verkniff mir dann doch ein Mittagessen in einem kleinen gemütlichen Restaurant, als ich auf der Karte sah, dass die für ein einfaches Pastagericht wie eine Kräutercarbonara 27 Franken wollten.
So zog ich durch die Straßen, am Flußpanorama der Limmat entlang, zum Hauptbahnhof, sowie in einen dort in der Nähe niedergelassenen Coop und kaufte die einen oder anderen Mitbringsel für meine Lieben zu Hause.
Die Reise zurück verlief über Basel am Habsburger Schloss vorbei (welches sehr interessant aussah, by the way)  ohne Stau und sonstige Unannehmlichkeiten.

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« Letzte Änderung: Januar 19, 2018, 21:54:43 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

Offline Petra

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #11 am: Januar 16, 2018, 07:46:29 Vormittag »
 :clapping: :im_so_happy: Danke!
Auf die Bilder bin ich gespannt  :im_so_happy:

Offline Ugge

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #12 am: Januar 16, 2018, 12:33:55 Nachmittag »

Huiii, was für ein riesiger Bericht. Vielen Dank!  :clapping:

Ich lese ihn morgen unterwegs. Die Fahrerei mit den Öffentlichen zieht sich immer so, da hab ich diesmal was zu tun.  :biggrin:

Offline Schwarze_Wolke

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #13 am: Januar 16, 2018, 22:35:12 Nachmittag »
:clapping: :im_so_happy: Danke!
Auf die Bilder bin ich gespannt  :im_so_happy:

Danke, aber ich muss euch warnen, dass die Qualität leider eher mau ist, da ich vieles mit der Handykamera nur fotografiert habe.

Offline Petra

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Re: Allgäuer Wolken
« Antwort #14 am: Januar 17, 2018, 06:50:19 Vormittag »
aber ich muss euch warnen, dass die Qualität leider eher mau ist, da ich vieles mit der Handykamera nur fotografiert habe.

Ach was, die Bilder sind doch gut! Man kann alles gut erkennen :im_so_happy:

 

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