Autor: Schwarze_Wolke Thema: Wolkenbesuch in Venetien  (Gelesen 897 mal)

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Wolkenbesuch in Venetien
« am: Mai 24, 2017, 23:39:34 Nachmittag »
Sa, 1.4.2017, Anreise
Nachdem wir die Hochzeit von guten Freunden in München erleben durften, ging es in aller Herrgottsfrühe aus in den Süden. Zuerst verließen wir Deutschland und fuhren gemächlich Richtung Innsbruck. Die Fahrt verlief ohne größere Zwischenfälle. Ich find es immer wiederfaszinierend zu sehen, wie sich in Laufe einer Fahrt die Umgebung verändert. In diesem Falle fuhren wir weite Teile der Fahrt auf die Alpen zu, konnten wir diese dann immer präziser ausmachen. Wir hatten draußen traumhafte 22°C, aber auf den Gipfeln konnten wir klar den Schnee erkennen. Dann als wir uns dem Brenner näherten, waren wir schon in Tirol. Auf der Europabrücke war es derart zugig, dass ich echt Mitleid mit unserem tapferen Fiesta hatte. Dieses schaffte aber auch die heftigste Steigung (wir fuhren am Ende um die 1300m über dem Meeresspiegel) teils im 3. Gang.
Dann fuhren wir auf sehr gut ausgebauten Straßen (die sogenannte Brennerautobahn) mit irritierend hohen und rostbraunen Leitplanken immer weiter abwärts und konnten links und rechts die Dolomiten aufragen sehen. Das war schon ein beeindruckender Anblick! Wie gesagt, wir kamen super durch und gelangten schließlich nach Rosolina Mare, wo uns unsere Ferienwohnung erwartete. Achim meinte die Tage, die Wohnung sehe aus, als wäre sie in den 70ern von Schwarzarbeitern erbaut und seitdem einmal schlecht renoviert worden. An der gelben Fassade bröckelte der Putz ab, der Gasherd war defekt (die eingebaute Flasche leer) und ohne zusätzliche Sicherungen. Darüber befand sich eine Steckdose, deren Fassung nicht mehr in der Wand angebracht war und ein TV mit der Bildschirmdiagonale eines Tablets. Wir haben uns aber schnell daran gewöhnt, wer braucht schon einen Fernseher und überhaupt, für 27 Euro/Nacht kann man keinen Luxus erwarten. Aber zugegeben, wir gehören nicht zu den Menschen, die diesen unbedingt brauchen.

P.S.: Die drei unteren sind von der Rückfahrt

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« Letzte Änderung: Mai 26, 2017, 14:32:58 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #1 am: Mai 24, 2017, 23:39:53 Nachmittag »
So, 2.4.2017, Von Cowboys und Italienern
Wir hatten uns für diesen Tag nichts besonderes ausgedacht, nur dass unser Gasherd immer noch nicht funktionierte und wir die Öffnungszeiten der Agentur zwecks Reklamierung verschlafen hatten. So überlegten wir, diesen Tag ganz der Erholung zu widmen und abends einfach ins Restaurant zu gehen.
Ich erkundete derweil das Städtchen. Rosolina Mare liegt in der Provinz Rovigo auf einer schmalen Landzunge an der Adria. Mittags in der Nebensaison macht es einen recht verschlafenen Eindruck. Wir sollten im Laufe der kommenden Tage eine Veränderung erleben, nämlich wie sich die Besitzer und Geschäftsführer auf die kommenden Saison vorbereiten. Wir hatten im Ort eigentlich alles, was man benötigte und sogar noch mehr. In Rosolina Mare habe ich z.B. den kleinsten Baumarkt meines Lebens gesehen. Wie ein Tante Emma Laden, nur komplett vollgestopft mit Farbeimern, Batterien, Töpfen und Pfannen, sowie Glühbirnen. Das war schon komisch, die großen Plätze beinahe leer und ich wunderte mich noch über die vielen kleinen Geschäfe in Strandnähe, vollgepackt mit Flip-Flops, Strandmatten und ausblasbarem Wasserspielzeug. Ich fand sogar einen kaputten Geldautomaten mit einer dicken Staubschicht darauf. Aber etwas sagte mir, dass dieser wohl in wenigen Tagen noch repariert und generell auf Vordermann gebracht werden würde.
Gefühlt jeder Zugang zum Meer war auf dieser Seite im Besitz eines Strandclubs, wo man dann in der Saison bei passendem Wetter viel Geld für Liegematten ausgeben konnte. Ich ging einfach hindurch, zog meine Schuhe aus und genoss das wohlige Gefühl, im Sand einzusinken. Dieser war um einiges feiner als in Oostduinkerke, an der belgischen Küste und beeinhaltete nicht so viele scharfkantige Muschelbänke. Für´s schwimmen jedoch war das Wasser viel zu kalt, aber eine Erfirschung in Form von nassen Füßen geht immer.
Was mich zum Titel bringt, ich sah am Strand unglaublich viele Reiter. Gab es an einem Strandclub sowohl ein eigenes Gestüt mit dem man Ausritte machen konnte, so traf ich auf einem Parkplatz bestimmt 2 Dutzend Trailer, sowie Besitzer, die ihre Pferde (Cavallo) kümmerten. Ich mag den Anblick und den Geruch von Pferden und zu der salzigen Luft des Meeres... Ich stell mir das unglaublich toll vor, am Strand einfach so entlang zu galloppieren. Den Pferden schien die Abwechslung jedenfalls zu gefallen.

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« Letzte Änderung: Mai 26, 2017, 14:39:00 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #2 am: Mai 24, 2017, 23:40:12 Nachmittag »
Mo, 3.4.2017, Venedig
An diesem Tag brachen wir schon in aller Frühe (9:00...^^) auf. Schließlich hatten wir uns für den heutigen Tag Sightseeing in Venedig ausgesucht. Auf meinem Wunschzettel standen der Markusplatz, mit der Basilika San Marco, der Dogenpalast, sowie die Glasbläserinsel Murano. Alles sollten wir nicht schaffen, aber ich greife vor.
Zuerst einmal ist Venedig eine Lagunenstadt und so ist naturgemäß ersteinmal eine schlechte Idee mit dem Auto zu versuchen ins Nicht-Festland-Venedig zu kommen. Unser Reiseführer gab einige Parkplätze am Festland an und warnte vor horrenden Gebühren von 24Euro/Tag und mehr. Wir fuhren also in die Gegend und glücklicherweise hörte ich auf Achim, der auf einem Schild ein Park & Boat Fusina in einem Industriegebiet, etwa 13km vor Vendedig fand. Ich wollte zuerst eigentlich nicht, war es doch noch eine ganze Ecke entfernt. Wir fanden dort für 10 Euro einen bewachten Parkplatz und einen deutschversierten Ticketverkäufer, der der uns ein Ticket Hin und Zurück von Fusina nach Venedig Zattere für 13 Euro pro Person verkaufte. Laut seinen Angaben waren es von Zattere wohl nur 10 Minuten zu Fuß bis San Marco.
Die 3/4 Stunde bis zum nächsten Boot verbrachten wir am Anlegebereich in der Sonne. Von hier aus konnten wir gut in der Ferne die bekannten Umrisse der Stadt sehen. Mit dem Boot ging es dann ber das glitzernde Wasser, die vielen Möwen saßen auf zum Teil maroden Pfählern, die die Wasserstraße kennzeichneten.Je näher wir dem Inselvenedig kamen, desto turbulenter wurde das Wasser.
In Venedig angekommen, sahen wir ein recht buntes Treiben. Natürlich gab es auch die obligatorischen Straßenverkäufer, die einen irgendwelchen Tant andrehen wollten, Selfiestangen in knallig bunten Farben vorran. Aber es hielt sich erstaunlich im Rahmen. Die meisten haben entweder kleine Boutiquen und Kioske, oder kleine Verkaufsinseln wie uf dem Markusplatz. Wenn man diese nicht ansteuert, fallen sie einem gar nicht so sehr auf, außer man möchte an ihren vorbei fottographieren. Wir hatten Glück, wir waren noch recht früh an einem Montag außerhalb der Saison dort. Da viele Restaurants und Geschäfte an Sonntagen ganztägig auf haben, beginnt das geschäftige Leben in Italien (zumindestens laut unserer Erfahrung) erst am Montag Nachmittag. So waren die schmalen Gassen, die vielen verwinkelten Straßen aus Kopfsteinpflaster und die unzähligen Brücken noch relativ leer. Natürlich in wie fern eine solche Stadt jemals leer sein kann. Es gibt bei der Wegfindung eine Redewendig, quasi eine Standartantwort, wenn man dort den Weg sucht "immer geradeaus", der wir folgen wenn mal keine Beschilderung in Richtung San Marco gab. Aber wir hatten keine Probleme uns zu orientieren. Wir überquerten die große Academiabrücke, die die Inseln Dorsoduro und San Marco verbindet zum Markusplatz. Auf dem Weg dorthin hielt ich natürlich brav nach Souveniers Ausschau, aber jenseits des typischen Souvenierkitsches gab es lediglich 1000fach die Gelegenheit sündhaft teures Zeug ala Gucchi, Prada und überteuerte chinesische Taschen zu kaufen. Das einzige, was ich dort vor Ort kaufte waren eine handvoll Postkarten und dazu gehörige Briefmarken. Bei letzterem ist mir ein dummer Fehler unterlaufen: Es gibt in Italien wohl neben der normalen, staatlichen Post auch Privatfirmen, die den Briefversand anbieten, aber nur in dafür vorgesehenen Briefkästen. Das Ende vom Lied: Ich warf 13 Euro Porto aus dem Fenster, da uns nie ein passender Briefkasten begegnete (und das obwohl wir eine Karte mit angeblichen Standorten besaßen). Ich hab die Postkarten schließlich mit nach Deutschland genommen und von hier aus verschickt.
Jeder der einmal in Venedig ist, steuert irgendwann den Markusplatz an. Das ist quasi der Eifelturm Venedigs...^^ ZWar wiesen dort dutzende Schilder die Touristen auf ein Taubenfütterverbot hin, aber das störte die meisten nicht und nutzten die Gelegenheit auf ein Foto. Soll ja auch Glück bringen. Des Weiteren sprach nach den Schildern niemand on der Vielzahl von Möwen, die einfach größer, stärker und dreister den Tauben gegenüber waren. Vom Markusplatz aus ging es in die Basilica San Marco, in der die Reliquien des heiligen Sankt Markus liegen. Die Basilica ist einfach beeindruckend! Vor allem die goldenen Deckenmosaike sind prächtig anzusehen. Die Steinchen bestehen aus kleinen mit Blattgold verzierten Oberflächen. Durch diese strahlt das ganze Deckengewölbe golden. Aber wir waren nicht die einzigen, die sich dies ansehen wollten. Es war innen unglaublich voll. Überall gab es Trauben von Reiseführern, die ihren Gruppen in verschiedensten Sprachen informatives über die Basilica weitergaben. Irgendwann, als der Geräuschpegel immer mehr anstieg, hörten wir eine angenehm klare und dunkle, aber auch laute männliche Stimme über die Lautsprecher "Silentium!". Und als das nichts brachte "Psssst!" dann war es kurz richtig still, bis das Murmeln der Leute wieder in einem stetigen Summen einem Bienstock erinnerte. Ich ging später noch auf die Terrasse hoch und konnte einen tollen Blick von oben auf den berühmten Platz und die Lagune werfen.
Dann ging es in den Palazzo Ducale (Dogenpalast). Für 20 Euro Eintritt plus 5 Euro für den Audioguide (jeweils pro Person wohlgemerkt) konnten wir den Reichtum der Stadt aus nächster Nähe bestaunen. Ein Beispiel gefällig? Die Basilica San Marco fungierte früher als Dogeneigene Kapelle! Ich frage mich bis heute, wie man dieses beeindruckende Bauwerk als Kapelle bezeichnen konnte. *Kopfschüttel* An einem großen Innenhof standen am Kopf einer marmornen Treppe zwei große Statuen des Apollo und des Neptun. Im Inneren des Palastes sollten wir noch auf Herkules und Atlas stoßen. Außerdem trafen wir auf unglaubliche Werke: Decken, die wie eine riesige Collage ineinander greifender goldener "Bilderrahmen". Wir fühlten uns in der Zeit zurück versetzt und konnten die Intrigenspiele im Rat der Zehn vor unserem inneren Auge sehen. Es gab verzierte Denunzierungsbriefkästen und jede Menge Geheimgänge, die quer durch den Palast führten. In der Waffenkammer gab es nicht nur die üblichen verwendeten Waffen der venezianischen Soldaten, sondern auch eine Vielzahl von Waffen und Rüstungen besiegter Feinde. Auch war es damals üblich, ausländischen Gästen und Diplomaten diese Sammlung zu zeigen...
Dann ging es hinunter ins Gefängnis. Dort unten war es sehr kühl, die Zellen klein und hinein konnte man nicht aufrechten Ganges hineingelangen. An den Wänden waren noch eine Vielzahl von Botschaften eingeritzt oder geschrieben. Teils voll Reue, teils Unschuldsbeteuerungen. Wir gingen auch den Weg über die Seufzerbrücke und spähten durch die kleinen Löcher hindurch auf die Lagunenstadt. Der Name kommt übrigens daher, dass die zum Tode Verurteilten noch einen letzten Blick über die Stadt werfen konnten, bis sie schließlich an einen dunklen Innenhof, ihrem Richtort gelangten. Auch noch viele Jahrhunderte später verströmte dieser Hof eine düstere Atmosphäre.
Es war bereits später Nachmittag, als wir zurück zum Hafen Zattere gingen. Wir waren schon einigermaßen geschafft und bis nach Murano hätte man noch mit einem Schiff bis zum anderen Ende der Insel gemusst. Also genossen wir zu vollkommen überteurten Preisen einen Cappuchino und einen Eistee in einem kleinen Eiskaffee und fuhren zurück nach Fusina.

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« Letzte Änderung: Mai 25, 2017, 21:53:44 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #3 am: Mai 24, 2017, 23:40:28 Nachmittag »
Di, 4.4.17 Botanic Garden, Po-Delta
Ich gebe zu, das Po-Delta (also der Ort, an dem der Fluss Po in die Adria fließt) war mir erst seit kurzem ein Begriff, als ich in einem Reisemagazin darüber las. Lange, nachdem die Ferienwohnung bereits gemietet war.  Wichtig waren für uns andere Parameter, nämlich der günstige Preis und die relative Nähe zu Venedig. Das die Wohnung jetzt 150m vom Meer und in einer tollen Landschaft liegt, war für uns eher ein Glücksgriff. Achim und ich hatten derzeit die Vereinbarung getroffen, dass wir einen Tag Sightseeing und einen Tag Entspannung einlegen wollten. Da sich Achim von unserem ereignisreichen Venedigausflug erholen wollte, beschloss ich mir den botanischen Garten auf der Landzunge anzusehen, schließlich war das Wetter bei 25°C ein echter Traum. Ich entfernte mich also vom touristischen Zentrum (welches in der Nebensaison eh leer war), fuhr eine schmale und holprige Straße entlang bis schließlich zu einem kleinen Parkplatz. Ich wunderte mich bereits, niemanden zu sehen und suchte den Eingang. Irgendwann fand ich dann einen kleinen Kiosk in dem eine junge Frau (Studentin? Ehrenamt?) stand und ich unglaubliche 2,50 Euro (Achtung Ironie) Eintritt bezahlte. Im Nachhinein fühlte sich das eher wie eine kleine Spende an, hab ich doch in der ganzen Zeit nirgend so wenig Eintritt bezahlt. Sie erklärte mir auch, dass es drei thematisch zusammengehörige Lehrpfade gäbe und gab mir eine Karte. Die Wege sind aber sehr gut beschildert, sodass selbst ich, die eine unglaublich schlechte Orientierung besitzt, sich nicht verlaufen konnte. Zugegeben, die Lehrpfade brachten mir nicht so viel, da ich weder italienisch, noch die Blindenschrift beherrsche. Aber die waren echt süß gestaltet. Zu den Texten auf italienisch gab es immer gleich große Plaketten in Blindenschrift und sogar orginalgetreue Figuren der Tiere und Pflanzen, die man abtasten konnte. Ich war nahezu allein, Besucher begegneten mir erst gegen Ende des ausgedehnten Spaziergangs. Ich fand es unglaublich idyllisch, die Natur schien um einen herum unberührt, sieht man einmal von den unzähligen Holzbrücken ab. Schmunzeln musste ich, als ich mich einem Froschteich näherte und bestimmt zwei Dutzend Frösche aufgeschreckt in den Teich sprangen. Ich setzte mich auf eine Bank direkt am Teich kommte beobachten, wie die Frösche um mich herum nach und nach wieder herauskamen. Auch sind mir auf meinem Weg unzählige Eidechsen verschiedenster Art, bunte kreischende Vögel, schillernde Spinnennetze und wilde Orchideen begegnet.
Anstelle lediglich den ersten kleineren Pfad zu begehen, entschloss ich mich kurzerhand einfach weiter zu gehen.
Jetzt befinde ich mich hier mit meinem Notizbuch auf einer Düne, gegen Anfang des dritten Pfades, blicke auf einen nahezu menschenleeren Strand und höre dem Meeresrauschen zu, während ich die frische, nicht zu kalte Salzluft rieche und ab und an die Möwen und andere Seevögel höre. Einen Moment noch verweilen, dann wird es Zeit zurück zu gehen.

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« Letzte Änderung: Mai 25, 2017, 23:38:24 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #4 am: Mai 24, 2017, 23:40:42 Nachmittag »
Mi, 5.4.17 Padua
Padua ist neben Bologna DIE italienische Studentenstadt, wobei die Universität von Padua zu einen der ältesten weltweit gehört. Dort hat selbst Gallileo Gallilei 18 Jahre doziert und empfand seine Zeit dort als die schönste seines Lebens, auch weil er dort in Freiheit lehren konnte.
Padua hat mir auf unserer Reise mit am besten gefallen. Alles war dort wesentlich entspannter. Zuerst sind wir in den Botanischen Garten, den Ortho Botanico, gegangen. Zugegeben, es war noch ein wenig früh im Jahr, aber es hat schon einiges geblüht. Angelegt wurde dieser Garten damals, damit die Medizinstudenten auch an nicht heimischen Heilkräutern lernen und forschen konnten. Zur Zeit des zweiten Weltkriegs trafen sich an diesem Ort die Partisanen und besprachen ihre nächsten Angriffe.
So schlenderten wir durch den Garten und ich machte jede Menge Bilder. Wir stießen auch auf Goethes Palme. Diese beeindruckende Palme ist über 9 Meter hoch und besitzt sogar ein eigenes Gewächshaus. Sie hat schon damals Goethe beeindruckt und erwähnte sie in seiner italienischen Reise. Außerdem war Sie der Ursprung zu seiner Lehre "Metamorphose der Pflanzen".
Da wir bis zu unserer Führung noch massig Zeit hatten, kamen wir in Richtung Universität an der Piazza del Santo an einem sehr schönen Dom vorbei. Dabei handelt es sich um die Basilica di Sant´Antonio, des Schutzheiligen der Stadt. Diese ist eine wichtige Pilgerstätte und wirklich schön! Der Grundriss in Form eines riesigen Kreuzes, viele Kuppeln und innen gibt es viele kleine themenorientierte Kapellen. Die San Marco in Venedig war schon sehr beeindruckend, aber wo dort mit gefühlten Tonnen von Blattgold und mehrfarbigen Marmor gearbeitet wurde, gab es großartiges Kunstwerk aus bemalten Gusseisen. Generell war jeder die Basilica reich bemalt, fast schon fröhlich.
Wir fanden gegenüber der Piazza del santo ein gemütliches kleines Bistro. Für sehr kleines Geld gab es dort einen tollen Mittagstisch, leckeren Kaffee mit süßen Kakaoherzen und einer herzlichen Bedienung.
Zu guter letzt ging es noch in den Palazzo del Bò, das historische Hauptgebäude der Universität. Die ist riesig und erstreckt sich mit ihren vielen Fakultäten über die ganze Stadt. Allein letztes Jahr gab es dort knapp 62.000 Absolventen! Ständig trafen wir dort auf stolze junge Menschen mit Blumen- und Lorbeerkränzen im Haar die mit ihren Familien vor der Aula Magna posierten. In einer englisch / italienischen Führung sahen wir auch die alten Hörsääle. Besonders interessant fand ich dabei den legendären Medizintrakt in denen die menschliche Anatomie an sezierten Leichnamen gelehrt wurde. Dabei konnten die Studenten an hölzernen Balkoven hinab blicken, Etage um Etage. Übrigens gab es dort auch eine weitere Besonderheit: Dort durfte im 16. Jahrhundert Eleonora Cornaro Piscopia, die ersten Frau weltweit ihren Abschluss (übrigens in Philosophie) machen.
Wie bereits erwähnt, Padua ist wirklich eine Reise wert! Natürlich ist es schwer ein Highlight wie Venedig zu toppen, aber ich empfand Padua als angenehm entschleunigt und trotz seiner alten Geschichte doch frisch und jung.

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #5 am: Mai 24, 2017, 23:41:01 Nachmittag »
Fr. 7.4.17 Verona
Unsere Tage in Venetien waren leider schon fast vorbei, stand nach unserer Zählweise der letzte Tag Sightseeing an. Ich versuchte Achim derweil noch zu überreden, am morgigen Tag noch mit mir nach Murano zu fahren.
So packten wir unsere Sachen und fuhren die doch recht weite Strecke von zwei Stunden eine Fahrt nach Verona. So aus unserer jetzigen Erfahrung heraus sind zwei Stunden für eine Tagestour so mit das Maximum an Entfernung. Denn auch Autofahren ist anstrengend und man verliert so auch ziemlich viel Zeit des Tages für die eigentliche Unternehmung.
Außerhalb der Opernfestspiele ist Verona erstmal eine italienische Großstadt, die einige interessante Aspekte ihrer alten Geschichte aufgreift. Wir waren überrascht, wie modern die Infrastruktur war. Allein die Parkhäuser waren komplett "computergesteuert". Wir fanden auch in den Straßen ganze Geschäfte voller Automaten vor, von Kalt/Heißgetränken, über Snacks, Essen und Eis. Das erinnerte mich stellenweise an Japan, die stehen dort ja auch so sehr auf Automaten.
Bei der römischen Arena trafen wir nicht nur auf etliche Baumaßnahmen, sondern auch auf unzählige Schulklassen. Offensichtlich ist Verona in dieser Hinsicht ein beliebtes Ziel. Zugegeben, ich kenne selbst den einen oder anderen, der in seiner Schulzeit einmal dort war. Wieso sollte es heute anders sein?
Von dort aus ging es dann ins Castlevecchicco. In dieseer innerstädtischen Festungsanlage gab es nicht nur alte Waffen zu bestaunen, sondern auch Skulpturen und Gemälde des 14. - 18. Jahrhunderts. Außerdem erhielt man  dort seitens der wehrmauer aus einen tollen Blick auf die Adige, die durch Verona fließt und natürlich auf die Stadt im Allgemeinen.


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« Letzte Änderung: Mai 26, 2017, 01:34:13 Vormittag von Schwarze_Wolke »

Offline Schwarze_Wolke

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #6 am: Mai 24, 2017, 23:41:20 Nachmittag »
Sa. 8.4.17 Murano
Ich sollte mein Geburtstagsgeschenk schon im Vornherein erhalten. Anstelle, dass wir unseren letzten Tag bequem in der Ferienwohnung verbrachten, schenkte mir Achim eine Fahrt zur Glasbläserinsel Murano, einer der kleineren Inseln Venedigs. Damals war die Kunst der muranischen Glasbläserei so berühmt, dass die ansässigen Künstler nur dort arbeiten durften. So blieb das "wie" lange Zeit ein wohlgehütetes Geheimnis.
Aber wie dorthin kommen? Wir steuerten erneut unseren Park & Boat Fusina - Parkplatz an. Dort gab es allerdings nur eine direkte Verbindung nach Venedig Zatterre. Man erklärte uns, dass wir am besten mit einer Venice-Card mit dem Vaporetti umsteigen mussten, welches nach Murano fährt. Aber was sind Vaporetti? Ich finde, das ist einer der Dinge, die man in Venedig einmal ausgetestet haben sollte. Man könnte sie als Wasserbusse bezeichnen. Allein schon die "Bushaltestellen" liegen auf dem Wasser und es mag schonmal vorkommen, dass Warten im Häuschen zu einer sehr schaukeligen Angelegenheit wird.  Wir sahen von den Vaporettis aus echt viel von Venedig, auch die riesigen unheimlichen Kreuzfahrtschiffe auf die viele Venezianer schimpfen. Zum einen drücke die schiere Masse viel zu viel Wasser in die Stadt, dann sind da die nicht zu verachtenden Schadstoffwerte dieser Kolosse und zum anderen stößt vielen der sehr oberflächliche Tourismus. Venedig in fünf Stunden, rein, ein paar Fotos gemacht, Souveniers gekauft und wieder raus nach dem Motto "Venedig? Seen that, done that." Wir waren jetzt nur zwei Tage in der Stadt und sie hat sehr viel mehr zu bieten, als man in den wenigen Stunden oder Tagen schaffen kann. Obwohl wir kaum Umsteigezeiten hatten, brauchten wir für eine Strecke geschlagene zwei Stunden. Das erklärte, warum wir an einem Samstag zu inzwischen in der Saison in Murano selbst relative Ruhe hatten. Ich will nicht wissen, was da am Markusplatz zu der Zeit los war. Murano ist wirklich sehr idyllisch. Links und rechts vom Wasser stehen bunte kleine Häuser, die vielerlei Souveniers, aber auch Ristorantes und Cafes beinhalteten.
Nach einer kurzen Cappucchinopause (Tasse 5 Euro, aber dafür mit leckerem frischen Mandelgebäck, was leider für Venedig noch recht moderat war) begaben wir uns zum Glasmuseum. Das Gebäude hat eine turbolente Geschichte hinter sich, war es schon Privatvilla, Rathaus und inzwischen Museum. Dort gabe es alles, was man sich aus Glas nur vorstellen konnte. Besonders beeindruckend fand ich die naturgetreuen Arbeiten von Insekten in Orginalgröße. Wie schafft man es wohl nur, die winzigen Beinchen von Ameisen aus Glas zu ziehen? Es gab aber auch Vasen mit Rosen, so authentisch, wenn das Schimmern nicht wäre, hätte man diese für echt halten können. Des Weiteren gab es dort auch intaktes Glas aus der Römerzeit und unglaublich prunkvolle Kronleuchter.
In Murano konnte ich dann auch ausgiebig nach Souveniers für meinen Lieben stöbern und wir machten uns auf den Weg zurück zur Wohnung.

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« Letzte Änderung: Mai 26, 2017, 01:39:39 Vormittag von Schwarze_Wolke »

Offline Siggi

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #7 am: Mai 25, 2017, 03:31:02 Vormittag »
Zitat von: Sonja
Wolkenbesuch in Venetien
:good: sehr lebhaft erzählt  :danke: dir.
wenn es mal beim bund nicht mehr klappt...werde reisereporterin. :biggrin:
« Letzte Änderung: Mai 25, 2017, 03:52:32 Vormittag von Siggi »
Es gibt Leute, die sind 5m neben dem Kopf noch  :ploet:. :sarcastic: :haha: :Oskar:

Offline Petra

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #8 am: Mai 25, 2017, 07:39:36 Vormittag »
 :clapping: Boah, was für ein ausführlicher Reisebericht. Toll! Ich freue mich auf die Bilder  :im_so_happy:

 :danke:

Offline Petra

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #9 am: Mai 26, 2017, 07:57:06 Vormittag »
Schöne Bilder!  :clapping: :clapping: Danke fürs zeigen  :girlfriends:

Offline Ugge

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #10 am: Mai 26, 2017, 10:15:28 Vormittag »
Super anschaulich erzählt. :clapping:

Danke fürs "Mitnehmen" auf die Reise. Schön, dass der Bericht so ausführlich geworden ist, mit so vielen Bildern, obwohl du gerade kaum Zeit dazu hast.  :im_so_happy:

Es freut mich zu sehen, dass Venedig noch nicht untergegangen ist. ^^

Übrigens hast du mir Lust auf den botanic garden gemacht. Sollte ich wieder einmal in diese Gegend kommen, würde ich den gern besuchen.

Offline Schwarze_Wolke

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #11 am: Mai 26, 2017, 19:16:47 Nachmittag »
Danke euch  :friends:

Übrigens hast du mir Lust auf den botanic garden gemacht. Sollte ich wieder einmal in diese Gegend kommen, würde ich den gern besuchen.

Meinst du den in Padua oder den auf Rosalina Mare im Po-Delta?



Offline Ugge

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Re: Wolkenbesuch in Venetien
« Antwort #12 am: Mai 26, 2017, 19:20:30 Nachmittag »

Den im Po-Delta.  :yes:

 

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