Autor: mimPutz Thema: Über Wohnheime  (Gelesen 1393 mal)

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Offline mimPutz

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Über Wohnheime
« am: März 29, 2017, 13:25:09 Nachmittag »
In Wohnheimen  aber auch Anstalten aller Art, evtl sogar in Spitälern, ist es  so, dass beginnende Berziehungen abgewürgt werden.
Ich hab z.B. meine Betreuerin sehr gern bekommen, nach ihrer Krebsbehandlung wurde mir dann ein anderer Betreuer  zugeordnet.
Nun sehe ich sie noch gelegentlich, muss aber angraben um mit ihr zu tun zu haben.

Inwiefern kann man solches Vorgehen institutionellerseits als therapeutisch sinnvoll oder kontraproduktiv definieren?

Ich empfinde es total kontraproduktiv und habe mich mal tüchtig erkältet, sozusagen strategische Infektion.  :biggrin:
« Letzte Änderung: März 29, 2017, 13:28:18 Nachmittag von mimPutz »
Einst glaubte ich zu wissen, heut weiss ich, dass auch dies ein Glaube war.

Offline HeyJo

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Re: Über Wohnheime
« Antwort #1 am: März 29, 2017, 14:19:58 Nachmittag »
Das ist für mich schwer zu beantworten.
Aber es geht auch so: In Hannover leben/wohnen 8 demenzkranke Senioren zusammen in einer Wohngemeinschft. Jede hilft jeder, jede macht nur das was sie kann oder will,  alles ohne zwang. Tagsüber sind aber 2 Betreuerinnen ständig anwesend.
Das soll sehr gut sein. Sicher ist der Kontakt zwischen den Senioren und ihren Betreuerinnen bestimmt gut, da die alten Damen ein Mitspracherecht haben.
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Offline Petra

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Re: Über Wohnheime
« Antwort #2 am: Januar 03, 2018, 06:43:27 Vormittag »
Ich habe jetzt in meinem Bekanntenkreis von einem Fall gehört, wo eine 84 Jahre alte Dame ihren 32 jährigen Betreuer in einer Einrichtung dermaßen an den Kragen geht, dass der sich jetzt gezwungen sah zu kündigen. Die alte Dame trieb es zu weit. Sie sieht das allerdings nicht so, sie glaubt, er will sie heiraten! Anfangs hat er noch mit ihr rum geschäkert und hat sich nichts dabei gedacht, aber sie hat sich da in etwas hinein gesteigert. Sie hat ihm ziemlich anzügliche Dinge geschrieben und seine Frau hat das gelesen und wirklich geglaubt, dass er etwas mit der alten Dame hat, wobei seine Frau nicht geglaubt hat, dass die Briefschreiberin 84 ist.

Fazit: Betreuer/innen haben es nicht immer leicht  :laugh:

 

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