Autor: Schwarze_Wolke Thema: Wolke(n) über Prag  (Gelesen 1379 mal)

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Wolke(n) über Prag
« am: Oktober 21, 2016, 19:39:28 Nachmittag »
Donnerstag, 6.10.2016
Der Flug von Köln/Bonn verlief ereignislos und war auch recht schnell vorbei. Am Prager Flughafen angekommen, wechselten von uns erst mal einige Leute Geld (der Kurs für die tschechische Krone lag bei über 30:1 Euro. In der Stadt warben die Wechselstuben mit 25:1 + zusätzliche Gebühren. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe in Deutschland zu 27:1 gewechselt.
Der Plan war eigentlich, dass uns unser Vermieter abholt, bzw. abholen ließ. Doch da standen wir nun am Arrival-Point ohne einen Menschen mit einem JAN- (für Janalex) Schild. Uns knurrte allen der Magen und wir bezweifelten langsam, noch einen offenen Supermarkt zu finden; denn mit Handgepäck hat man jetzt nicht so viel Platz für Lebensmittel. Mal ganz von den Flugsicherheitsbestimmungen für Handgepäck mal abgesehen. Irgendwann kam dann auch der Fahrer mit schlappe 50 Minuten Verspätung, entschuldigte sich bei uns und so fuhren wir durch die dunklen Straßen Prags. Wir fuhren an jeder Menge uns bekannter Ketten, vor allem deutsche Baumärkte vorbei. Zugegeben, nicht ganz so spektakulär, aber einige Gebäude an der Moldau sahen schon beeindruckend aus.
Bei der Schlüsselübergabe mussten wir noch nicht mal eine Kaution hinterlegen, da wir wohl auf den Vermieter nicht den Eindruck von trinkenden englischen Rowdys machten. Er gab uns dann noch ein paar Tipps und erklärte uns den Weg zum nächsten Supermarkt und zur Bahnhaltestelle (die wir nicht brauchten).
Tatsächlich war die Ferienwohnung direkt im Zentrum, fußläufig etwa 10 Minuten vom Wenzelsplatz entfernt. Direkt um die Ecke befand sich auch ein kleiner Tante Emma Laden, bei dem wir Lebensmittel für´s Abendbrot und Frühstück, aber auch Wasser und Bier einkauften. Mein Kaffeepulver hatte es erst nach einer Rucksacköffnung bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen geschafft, also war meiner Meinung nach für das Wichtigste gesorgt.
So ging´s also zum vespern ins Apartment zurück und wir überlegten, wie wir so die nächsten Tage gestalten sollten. Was jeder denn so sehen wollte und was eher weniger. Einige der Mitreisenden waren noch durch eine Fahrt mit dem Geschichtsleistungskurs geschädigt, in dem sie fast ausschließlich die Josephstadt gesehen haben. Das finde ich echt schade, ich war jetzt das dritte Mal in Prag und die Stadt hat noch so unglaublich viel mehr zu sehen. Am Ende sollten wir auch bis auf einige wenige Ausnahmen alles geschafft haben, was wir uns als Sightseeingpunkte vorgenommen haben.
Ansonsten ließen wir den Abend entspannt ausklingen und lernten noch etwas über die tschechische Aussprache und ein paar Grundvokabeln. „Dobrý den“ für Guten Tag ist noch hängen geblieben.

« Letzte Änderung: Oktober 21, 2016, 21:54:06 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Wolke(n) über Prag
« Antwort #1 am: Oktober 21, 2016, 19:39:57 Nachmittag »
Freitag, 07.10.2016
Dobré ráno (Guten Morgen), die erste Nacht in einem fremden Bett ist immer komisch, also stand ich mal wieder viel zu früh auf, machte eine Kanne deutschen Kaffee (das gechlorte Kranenwasser fiel bei Kaffee wesentlich weniger ins Gewicht als bei Tee) und erkundete ein wenig die Ferienwohnung. Sie war sauber und sehr zentral gelegen. Man merkte allerdings, dass die Wohnung viel genutzt wird. Der Balkon zeigte auf einen begrünten Innenhof und das Parkhaus des Nationaltheaters, also jetzt bei so bombastischer Ausblick und das Geschirr hatte einige Ecken, sogar Brüche und scharfe Kanten an den Gläsern.
Zwei unserer Mitreisenden sollten erst mittags in Prag landen. Der Plan war, dass wir uns dann in der Wohnung treffen und von da an gemeinsam durch die Gegend ziehen wollen. Aber bis mittags war noch jede Menge Zeit, also ging es erst mal morgens zu viert los.
Also ab in die Stadt. Zuerst schlenderten wir über das Nationaltheater, sind an unzähligen Souvenierläden vorbei, die in der Hauptsache Kitsch, Absinth, Glas, Schmuck und Matroschkas, aber direkt benachbart zu fantastischen kleinen Kunsthandwerksläden feil boten. Dann stießen wir auf eine Fußgängerzone, die zum Wenzelsplatz führte. Links am Hotel Europa („Zweitklassiger Kaffee zu erstklassigen Preisen“, so ein sympathischer Reiseführer-Autor) vorbei und die Steigung zum Nationalmuseum hoch. Dann sahen wir leider, dass nicht nur die Fassade restauriert wird, sondern der ganze Komplex bis Ende 2018 geschlossen sein wird, aber ein Teil der Ausstellung in einem anderen Gebäude untergebracht ist.
Dann ging es zurück in die Wohnung. Auf dem Weg dorthin stießen wir noch auf einen phantastischen Süßigkeitenladen namens Captain Candy (Find your Treasure). Darin konnte man unglaublich viele Fässer und Schatztruhen sehen, in denen es kuriose Süßigkeiten gab: Riesige Gummi-Spinnen, Frösche in süß und sauer, Riesen-Marshmallows, Chili-Lakritze... Jeder von uns versorgte sich erst einmal mit einer Auswahl, von der wir noch die ganzen Tage essen konnten.
Wir konnten uns etwa 2 Stunden in der Wohnung ausruhen, bis wir dann zu sechst in die Altstadt gingen. Dabei ging´s zum Altstädter Ring zur berühmten astrononischen Uhr, zum Gemeindehaus (einem sehr schön gestalteten Opernhaus), zum Pulverturm und zur Platz der Republik. Natürlich warfen wir auf den Blick in den einen oder anderen Laden, so z.B. in ein wundervolles Marionettengeschäft. Unglaublich, was man alles von Hand machen kann!
Prag ist eine verdammt schöne Stadt. Wohin man auch blickt, sieht man wundervoll verzierte Fassaden, mal Barrock, mal Jugendstil, mal Bruchstücke aus der Renaissance und dann gleichzeitig modernes Kunsthandwerk und Streetart.
Wir überlegten, wie wir die Planung er nächsten beiden Abendessen gestalten wollten. Da wir schon einmal in Prag waren, lag ein traditionell böhmisches Restaurant nahe. Allerdings besteht diese Küche primär aus Fleischgerichten und wir hatten zwei Vegetarier in der Runde. Also einigten wir uns auf einen Abend Böhmisch und einen in einem vegan/vegetarischen Spezialrestaurant.
Das „U-Flecki“, worauf wir zufällig stolperten, denn böhmische Restaurants gibt’s an jeder Ecke, war ein eher traditionelles Haus mit relativ kleiner Karte, recht leckeren Fleischgerichten, immerhin einem vegetarischen Gericht auf der Karte (was nicht selbstverständlich ist) und leckerem rauchig dunklem Bier. Ich fand das Essen recht gut und preiswert, allerdings wollte uns die Livemusik nicht so recht gefallen. Es spielte ein älterer Herr auf einer Ziehharmonika recht viele Lieder, die man sonst im Rheinland nur zu Karneval hört...


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« Letzte Änderung: Oktober 21, 2016, 20:45:07 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Wolke(n) über Prag
« Antwort #2 am: Oktober 21, 2016, 19:40:26 Nachmittag »
Sa, 08.10.2016
Unser erster Anlaufpunkt lag direkt auf unserem Weg zur Karlsbrücke: Das Klementinum, ein altes Klostergebäude, welches eine der wohl schönsten Bibliotheken der Welt beherbergt. Für kleines Geld gab es eine Führung, die uns zuerst die Marienkapelle zeigte, die gerne zu Hochzeiten genutzt wird. Im Anschluss folgte dann eine Tour zur Nationalbibliothek (leider mit Fotografierverbot). Dort gab es auch eine ansehnliche Sammlung an Globen und Standuhren, die auch die astronomische Zeit anzeigten. Generell war die Astronomie für die dort lebenden Mönche und Gelehrten sehr wichtig. So ging es an historischen Messgeräten vorbei weiter zum dritten Part hinauf, zum Astronomieturm. Von dort aus hatten wir einen phantastischen Ausblick über die rot/weißen Dächer Prags. Leider war das Wetter regnerisch und so erklärt sich auch der Titel des Reiseberichts. Der Regen war die meiste Zeit den Schirm nicht wert, da es nur nieselte, aber die Kälte kroch einen schon in die Knochen.
Aber wir gingen über die volle Karlsbrücke an dutzenden Malern, Musikern und Schmuckverkäufern vorbei in den Stadtteil Kleinseite. Dort ging es steten Schrittes die Prager Burg zum Hradschin hinauf. Gut, ich gebe zu, es war samstags Mittag gegen 12 Uhr, aber ich habe selten in meinem Leben so viele Touristen an einem Ort gesehen! Die Schlange, um ein Eintritt zur Burg und damit auch zum Veitsdom und zum Goldenen Gässchen zu bekommen war so lang, dass wir zuerst gar nicht wussten, wo sie endet. Da wohl nur 8 Personen gleichzeitig in den Vorraum der Burg gelassen wurden, ergab eine Schätzung, dass die Wartezeit für uns wohl 1,5 bis 2 Stunden betragen würde, frierend in der Kälte wohlgemerkt. Dafür war uns unsere Zeit zu schade und wir gingen an den vielen genervt guckenden Touristen in der Schlange vorbei.
Von ersten Burghof entfernt wurde es schlagartig leerer und wir gingen ins Loreto-Heiligtum welches eine recht wichtige Wallfahrtsstätte um den Marienkult ist. Die Anlage war prächtig anzusehen, mit sehr viel Prunk und Gloria, jeder Menge Putten und Blattgold. Es gab auch eine Schatzkammer, die unter anderem die Prager Sonne, eine beeindruckend gefertigte Monstranz  enthält.
In der Reisegruppe gab es Stimmen, die sich gegen ein zu intensives Museumsprogramm aussprachen, an anderer Stelle gab es welche, die ein Kunstmuseum einer der bedeutendsten Prager Künstler sehen wollten: Alfonso Mucha. Während sich die einen in die Stadt aufmachten um ein riesiges Spielzeuggeschäft (inkl. Riesenrutsche und Wasserspielplatz) aufmachten und einen Trdelník (sehr leckerer warmer und süßer Brotkringel mit ganz viel Zimt) zu verzehren, gingen wir ins Mucha-Museum. So hieß es also „Kunst oder Cool“, oder wie ein Verhörer „Kunst oder Kohl“ daraus machte...^^
Mucha ist eigentlich DER Jugendstilmaler, der insbesondere durch seine Theaterplakate, Buchillustrationen und Werbedrucke berühmt wurde. Die Räume waren schlicht und hell ausgestattet, sodass das volle Augenmerk auf die Bilder gerichtet werden konnte. Viele der Bilder waren sehr interessant, auch Abseits der vielen stilvollen Schnörkel. Einige der Motive blickten einen direkt an, was ich recht faszinierend fand. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir allerdings zwei ganz unterschiedliche Werke: Das eine war eine Bleistiftzeichnung auf pastellfarbenen Karton mit weißen Schattierungen. Dies zeigte ein vermeintlich unschuldiges Mädchen, die auf einem Bärenfell lag. Das Eigentümliche an dem Bild war nur, dass  man beim näheren Betrachten sah, dass das Kind eigentlich eine erwachsene Frau war, die sich dort auf dem Fell räkelte. Das Gesicht passte überhaupt nicht zum Rest des Körpers, aber die Übergänge waren so fließend, dass man einen Teil immer ausblenden konnte.
Das andere Bild, welches es uns angetan hatte, war ein mit schräger Beleuchtung arrangiertes großformatiges Ölgemälde, welches Mucha zu seiner Studienzeit in der Wiener Kunstakademie gemalt hatte. Es zeigte eine russisch anmutende ältere Frau, die in ärmlicher Kleidung im Schnee saß, die Augen geschlossen. Ich konnte nicht sagen, ob die Frau nun erschöpft, resigniert oder doch hoffnungsvoll den Kopf nach oben richtete, in der ein sehr helles Licht, wie von einem Kometen ausströmte. Dieser helle Bereich im sonst sehr dunklen Bild wurde durch die arrangierte Lichttechnik sehr gut in Szene gesetzt. Das Bild war so groß, dass es das komplette Blickfeld des Betrachters einnahm. Wie bei einer optischen Täuschung fiel uns nach viel zu langer Zeit erst auf, dass am linken, nicht beleuchteten Teil des Bildes die Schemen von drei Wölfen zu sehen waren, die sich wohl an die Frau herangepirscht hatten. Ich war beeindruckt, wie dieses „Detail“ die komplette Wirkung des Bildes derart verändern konnte!
Im Anschluss trafen wir wieder aufeinander und es verlangte uns nach einem warmen Ort zum kurzfristigen Verweilen, am besten ein bequemes Café, in dem man ein leckeres Heißgetränk seiner Wahl trinken und unsere nächsten Anlaufpunkte überdenken konnten. Da liefen wir schon zum zweiten Mal an dem Prager Schokoladenmuseum vorbei. Das hatte auch ein eigenes Café, aber zu unverschämten Touri-Preisen. Ich glaube, der Latte Machiato kam da umgerechnet auf fast 4 Euro, einfach unverschämt! Wir zogen also weiter und tatsächlich nur zwei Häuser weiter um die nächste Straßenecke fanden wir ein super schönes kleines Café, in denen nur ein paar wenige Einheimische saßen. Die Wände hingen voller schlicht gerahmter Fotografien, die Musik war angenehm und der Espresso lag bei unter einem Euro. Ich hab da einen heißen Apfelsaft mit Nelken getrunken. Das war sehr lecker, wärmend und doch erfrischend. Ein wenig wie Punsch, nur ohne Alkohol, genau das richtige in dem Moment.
Wir beschlossen also ins Kafka-Museum zu gehen. So bezahlten wir unsere kleine Rechnung und verließen des Café Kamzik Galerie. An Kafkas Geburtshaus, wo wir das Museum vermuteten staunten wir nicht schlecht. Keine Ausstellung, erst recht kein Museum, noch nicht einmal ein Souveniershop fanden wir. Es gab zwar ein Café Kafka, aber selbst die Bedienung konnte uns nicht weiterhelfen. Später fanden wir heraus, dass das eigentliche Haus abgerissen wurde und lediglich der Torbogen noch Original aus der Zeit stammt. Das Nachfragen bei einer Touristeninfo nannte uns die Adresse zum richtigen Museum, welches wohl direkt an der Karlsbrücke lag. Außerdem riet man uns von dem Prager Schokoladenmuseum ab. Das habe wohl keinen Bezug zu Prag und sei wohl eine Touristenfalle.
Dann schlenderten wir noch ausgiebig durch die Geschäfte, bis es für uns langsam Zeit für´s Abendessen wurde. Vegan / Vegetarisch im Lehka Hlava (Clear Head) stand auf dem Programm. Wir haben sogar ein eigenes Separee. Wir konnten uns gar nicht so recht entscheiden, was wir nun essen wollten. Ich war anfangs skeptisch, aber diese Zweifel sind spätestens bei der Vorspeise ins Nichts verflogen. Es gab sehr leckeres noch warmes Brot mit Guacamole und Cashewcreme-Dip. Zum Hauptgang teilten sich einige von uns Paarplatten, die eine Auswahl von verschiedenen Hauptgerichten enthielten, z.B. leckere Wraps mit Spinat und Kürbis-Füllung (Und das alles für umgerechnet 5 Euro). Es gab aber auch in der Runde einen sehr guten Rote Beete Burger, überbackenen Ziegenkäse und natürlich hausgemachte Limonade. Ich kann die mit Himbeeren empfehlen, nicht zu süß und Durst löschend. Zum Dessert gab es heiße Azteken-Schokolade (mit viel Chili) und veganer Käsekuchen mit Himbeersoße. Veganer Käsekuchen? Klingt erst mal komisch, konnte man aber recht gut essen. Die Creme bestand aus Mandelmilch mit zerriebenen Cashewkernen und Kokos. Gut, wenn ich die Wahl hätte, würde ich jetzt eher auf die normale Variante zurückgreifen, aber wie gesagt, echt lecker! 
Da dies unser letzter gemeinsamer Abend sein sollte, wollten wir zu mindestens einmal in eine urige Kneipe gehen. Einer der Mitreisenden schlug eine Punkrockbar vor, die wohl recht gut sein sollte. War zwar keine Kneipe in dem Sinne, aber warum nicht? Also hin da. Als wir die Stufen der Rock Bar runter gingen, kam uns erst mal französischer Hip Hop entgegen. Das klang echt schräg, wenn man französisch sonst nur in Kombination zu ruhiger Cafehausmusik kennt. Außerdem gab es eine ziemlich nervige Gruppe recht dominant betrunkener Engländer am Nachbartisch. Wir kamen uns recht Fehl am Platze vor, tranken unser Anstandsbier aus und gingen wieder. In der Bar gab es wohl an unterschiedlichen Tagen diverse Musikthemen, die gespielt werden, aber Punk Rock sollte wohl an einem anderen Tag gespielt werden.
Wir suchten noch nach einer Alternative, aber leider war der Samstag Abend schon so weit fortgeschritten, dass alle Kneipen brechend voll waren und an einen Sechs-Mann-Tisch war leider nicht zu denken. So machten wir uns also auf zurück in der Ferienwohnung. Morgen sollte auch noch ein langer Tag werden.

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« Letzte Änderung: Oktober 21, 2016, 21:23:01 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

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Re: Wolke(n) über Prag
« Antwort #3 am: Oktober 21, 2016, 19:40:53 Nachmittag »
Sonntag, 09.10.2016
Unglaublich, dass die Zeit so schnell verfliegt. Unser letzter Tag in Prag war nun auch gekommen. So räumten wir nach dem Frühstück alles zusammen und verschwanden pünktlich um 10 Uhr morgens aus der Wohnung. Wir liefen wieder an der Moldau entlang in Richtung der heillos überfüllten Karlsbrücke.
Nachdem wir unser Gepäck im Hauptbahnhof eingeschlossen hatten, war unser erster Anlaufpunkt die John Lennon-Wall, bei der wir tags zuvor unwissentlich vorbei gelaufen sind. Diese Wand ist kunterbunte Hommage an den Frieden. An dieser Mauer steht es jeden frei, sich hier zu verewigen, was bedeutet, dass sie sich auch ständig verändert, im Netz gibt’s unzählige Bilder dazu. Passend und stimmungsvoll fand ich den jungen Straßenkünstler mit der Akustikgitarre, der einige Stücke der Beatles von sich gab. Generell finde ich an Prag sehr schön, dass es überall Straßenmusiker gibt. Rückblickend ist mir da auch eine wundervolle blinde Sängerin an der Karlsbrücke im Gedächtnis geblieben, die leise eine Ariette zum Besten gab.
Dann ging es für uns weiter in das richtige Kafka-Museum. Dort war der Name Programm. Es begrüßte uns erst einmal eine recht merkwürdige Szenerie: Ein Brunnen mit den Umrissen Tschechiens in dem zwei nackte Männer-Statuen standen und in den Teich urinierten, in dem sie standen. Dabei waren die Figuren starr, nur bewegte sich der Beckenbereich in einer seltsamen Form und der Wasserstrahl variierte. Na wenn das mal nicht kafkaesk war!
Zu meiner Überraschung begrüßte uns die selbe Frau hinterm Eingang, die uns auch so freundlich im Mucha-Museum begrüßt hatte. Im Innern des Museums war so wenig Licht, dass sich erst einmal die Augen an die Dunkelheit gewöhnen mussten. Die Ausstellung war zum Teil autobiographisch, zum anderen aber auch über seine Werke. Die Raumaufteilung war verstrickt, ging um viele Ecken und in der Dunkelheit waren immer wieder helle Spots mit Schaukästen zu sehen. An den Wänden hingen teils sich wechselnde Zitate auf deutsch. Generell erlebt man das Museum viel intensiver, wenn man deutsch kann. Es gibt zwar häufiger Übersetzungen ins tschechische und englische, aber Kafka schrieb nun mal deutsch. Ein älterer Herr der auch die Ausstellung besuchte, meinte noch betrübt zu uns: „I wish I could understand this german. `Could read this letter.“ Gemeint waren dabei die Briefe an seinen Vater, die Ausdruck Kafkas schwerer Vaterbeziehung waren.
Im Raum gab es immer wieder Merkwürdigkeiten, da ging man an einem Schaufenster vorbei und hörte Atmen aus der Ecke, Bilder wurden projiziert, die auch nach längerem Warten nicht wiederkehrten; es gab ein Video in dem mit Froschaugenoptik bunte Szenen eines früheren Prag, aber in der falschen Geschwindigkeit wuselnd dargestellt wurden. Gruselig war es nie, aber man ging schon automatisch wachsamer auf die Entdeckungstour.
Später ging es leuchtend rote Treppen hinunter, das wirkte schon bedrohlicher. Dann befand man sich im zweiten Teil der Ausstellung. Wie in einem Labyrinth ging es einen verzweigten engen Gang entlang, die Wände jeweils mit decken hohen glänzenden schwarzen Aktenschränken ausgekleidet. Es gab Beschriftungen, die aber keinen System zu folgen schienen. Mal nur Abkürzungen, volle Namen, mit oder ohne Titel... An den Wänden hingen auch ältliche schwarze Telefone mit Wählscheiben. Nimmt man den Hörer ab, hörte man eine dunkle Stimme, die aus der Geschichte „Vor dem Gesetz“ vorlas und begleitete so den Protagonisten bis zum Ende seines Lebens und der Ausstellung. Meine Güte, das Museum hat Eindruck auf mich gemacht. Kafka kann auch Spaß machen...^^
Dann ging es wieder zurück. Wir aßen nach etwas am Wenzelsplatz. Jeder Reiseführer warnt davor und natürlich hab ich mich abziehen lassen. Na ja, Hauptsache, es war lecker. Da zwei der Leute bereits am frühen Nachmittag abreisten, begleiteten wir sie noch bis zur Bahn und verabschiedeten uns.
Später entschlossen wir uns noch in das temporäre Nationalmuseum zu gehen. Dort gab es drei kleinere Ausstellungen. Einmal über das Thema „Retro“. Kurz gefasst, egal ob in der Mode, bei Spielsachen oder bei Fahrzeugen, jeder Stil kommt irgendwann wieder. Die Erlebnisausstellung zeigte uns nochmal, wie es sich anhörte, wenn man sich über alte Wählscheibentelefone unterhält. Oder man konnte in einem Studio seine Stimme aufnehmen und konnte hören, wie es in einem Grammophon klingen würde.
Im Anschluss ging es weiter zu einigen Räumen, die sich um Jan Palach drehten. In Andenken an den Studenten, der sich damals aus Protest gegen das Diktat der Sowjetunion auf dem Wenzelsplatz verbrannte.
Zu guter Letzt gab es einige Exponate der Naturkundlichen Ausstellung, in der ich mich mit meiner kleinen Digitalkamera mal an das Spielen mit der Perspektive versucht habe. Mit einer großen DSR hätte das wahrscheinlich noch mehr gebracht, aber auf der anderen Seite wäre es auch viel Schlepperei gewesen. Vielleicht sollte ich mir für die nächste Städtereise einen Fotorucksack organisieren.
Im Café des Museums berieten wir uns noch, was wir nun in den letzten wenigen Stunden machen wollten, bevor es auch für uns zurück zum Prager Flughafen gehen sollte. Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns für einen Besuch des Burgkomplexes Vyšehrad, dem Amtssitz von Karl des Vierten. Dort genossen wir noch einmal einen tollen Ausblick auf die Dächer Prags und warfen einen kurzen Blick auf die St. Laurentius Basilika. Zum Schluss ging es den Berg wieder hinunter, letztmalig an der Moldau entlang, am tanzenden Haus vorbei und zurück zum Hauptbahnhof. Dort ging es weiter mit dem Flughafenexpress, der von einem Busfahrer mit chaotischer Fahrweise bedient wurde, durch die dunklen Straßen Prags, in denen nicht nur die Straßenlaternen golden leuchten.

Ende

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« Letzte Änderung: Oktober 21, 2016, 21:51:53 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

Offline Petra

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Re: Wolke(n) über Prag
« Antwort #4 am: Oktober 22, 2016, 07:35:27 Vormittag »
Jaaa, so kenne ich Prag auch! Sehr schöne Bilder! Danke, dass Du uns mitgenommen hast  :im_so_happy: :clapping:

Offline Siggi

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Re: Wolke(n) über Prag
« Antwort #5 am: Oktober 22, 2016, 16:25:47 Nachmittag »
klasse sonja, was ist nr. 61 irgendwoher kenn ich das? :scratch_ones_head:
Es gibt Leute, die sind 5m neben dem Kopf noch  :ploet:. :sarcastic: :haha: :Oskar:

Offline Ugge

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Re: Wolke(n) über Prag
« Antwort #6 am: Oktober 22, 2016, 16:27:24 Nachmittag »
Vielen Dank für diesen schönen bebilderten Reisebericht! War wieder sehr kurzweilig zu lesen... :laugh: ....

Zitat
Mein Kaffeepulver hatte es erst nach einer Rucksacköffnung bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen geschafft,

Haben die nicht ein paar Proben genommen, um es zu prüfen? :lol:

Zitat
Captain Candy

Das war Bild 13, oder? Ich meine, ich sehe Lakritzkonfekt pur ohne diesen dämlichen Fruchtgummizusatz. Haben wollen, leeeeechzzzzz!!!!! :nyam:


Zitat
Das Eigentümliche an dem Bild war nur, dass  man beim näheren Betrachten sah, dass das Kind eigentlich eine erwachsene Frau war, die sich dort auf dem Fell räkelte.

Das Bild würde ich gern mal sehen. :yes:


Zitat
Es gab aber auch in der Runde einen sehr guten Rote Beete Burger

:fie: *flücht*......


Auf Bild 49 seh ich den kleinen Maulwurf, der stammt wohl offensichtlich aus Prag. :laugh:


Zitat
Generell erlebt man das Museum viel intensiver, wenn man deutsch kann. Es gibt zwar häufiger Übersetzungen ins tschechische und englische, aber Kafka schrieb nun mal deutsch.

Dzdz, da fährt man extra nach Prag, um in ein "deutsches" Museum zu gehen. :haha:

Offline Schwarze_Wolke

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Re: Wolke(n) über Prag
« Antwort #7 am: Oktober 22, 2016, 17:40:51 Nachmittag »
klasse sonja, was ist nr. 61 irgendwoher kenn ich das? :scratch_ones_head:

Die Statue stand vor dem Opernhaus und ich fand die interessant.
Freund Google sagt mir aber folgendes: The sculpture, "Il Commendatore" or "Pieta" (made by Anna Chromy) in front of the entrance of "Stavovske Divadlo" Opera House, serves as a reminder that the "Don Giovanni" of Mozart had its grand opening in this opera on October 29th, 1787.


Vielen Dank für diesen schönen bebilderten Reisebericht! War wieder sehr kurzweilig zu lesen... :laugh: ....

Zitat
Captain Candy

Das war Bild 13, oder? Ich meine, ich sehe Lakritzkonfekt pur ohne diesen dämlichen Fruchtgummizusatz. Haben wollen, leeeeechzzzzz!!!!! :nyam:

-> Genau, der Laden war echt tödlich!

Zitat
Das Eigentümliche an dem Bild war nur, dass  man beim näheren Betrachten sah, dass das Kind eigentlich eine erwachsene Frau war, die sich dort auf dem Fell räkelte.

Das Bild würde ich gern mal sehen. :yes:

-> Ich hab noch nach dem Bild geguckt, es aber nicht im Netz gefunden. Es hieß ganz banal "Mädchen auf Eis(?)Bärenfell" oder so.

Zitat
Es gab aber auch in der Runde einen sehr guten Rote Beete Burger

:fie: *flücht*......

-> Der war echt sehr lecker. Und schmeckte auch nicht nach Rote Beete, auch wenn mir das nichts ausgemacht hätte.

Auf Bild 49 seh ich den kleinen Maulwurf, der stammt wohl offensichtlich aus Prag. :laugh:


Zitat
Generell erlebt man das Museum viel intensiver, wenn man deutsch kann. Es gibt zwar häufiger Übersetzungen ins tschechische und englische, aber Kafka schrieb nun mal deutsch.

Dzdz, da fährt man extra nach Prag, um in ein "deutsches" Museum zu gehen. :haha:


« Letzte Änderung: Oktober 22, 2016, 17:51:27 Nachmittag von Schwarze_Wolke »

 

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