Autor: Gast Thema: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...  (Gelesen 28714 mal)

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Offline Ostseefrollein

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #195 am: April 19, 2011, 09:13:19 Vormittag »
Ausgesprochen  :gb: und Du bringst es vortrefflich auf den Punkt!
LG vom Ostseefrollein :Lilly:


Also spricht der Fatalist: Du musst werden wie Du bist.
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Offline Teufelchen

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #196 am: April 23, 2011, 01:08:09 Vormittag »
Ein einzig wahrer Freund ist derjenige,
der die Melodie aus Deinem Herzen hören kann und sie Dir prompt vorsingt,
wenn Du sie mal vergessen solltest.
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Offline Petra

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #197 am: April 23, 2011, 16:26:30 Nachmittag »

Löwenzahn

Löwenzahn ein Grobian?

Nein, das ist er sicher nicht,

wenn sein Name auch so spricht.

Die Blätter wirken zwar bedrohlich

wie eines Löwen Zahn.

Doch sie sind harmlos, zart und wohlig,

der Name ist direkt ein Wahn.

Sein Goldschopf strahlt im Sonnenlicht,

hat ein so liebliches Gesicht.

Sein Name muss ihn tief verwunden,

wer hat so was nur erfunden?

von Annegret Kronenberg
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Offline Teufelchen

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #198 am: Mai 27, 2011, 05:43:07 Vormittag »
Worte zum Tode eines lieben Mitmenschen


Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für dich war, bin ich immer noch.
Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast.
Sprich mit mir, wie du es immer getan hast.
Gebrauche nicht eine andere Lebensweise.
Sei nicht feierlich oder traurig.
Lache weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Ich bin nicht weit weg,
ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

(Fritz Reuter)
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Offline mimPutz

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #199 am: Mai 27, 2011, 08:22:11 Vormittag »
Was ist es, das Menschen zum Nachdenken bewegt?

Meistens ist es negativ. WIESO?

In der Freude pflegt das Mensch
nicht nachzudenken,
denn Adrenalin hat stets den Trend
Aktion zu schenken
und nachdenklich zu sein bedarf der Ruhe
aber doch nicht der großen schwarzen Truhe!

Nachdenklich freuen wäre erstrebenswert
ich übte mich darin – war nicht begehrt
ermuntert andere nicht zum mit mir Denken
noch dazu den Gedanken Beachtung zu schenken.

Wenn ich in stiller Andacht was auf "Hochzeit" sagte
ob sie nicht schon vage Bedenken plagte
bekam ich nur Unverständnis oder Wut
ankommen tut Nachdenklichkeit selten gut.

Dabei liegt doch im Tod so große Freude
endlich ist Ruhe, und das nicht nur heute
für immer ist der Tote von aller Qual befreit
und seine Hoffnung ist jetzt wahr wie jederzeit.
Der Abschied der war vielleicht etwas schwierig
wenn Sterben schmerzhaft macht es nicht danach gierig
wen doch, der darf sich rehabilitieren
und fortan bieder still sein Leben führen
denn nur der Tod darf uns nachdenklich stimmen
So ein Quatsch! Da darf doch was nicht stimmen!

Beat E. 27. Mai 2011
Einst glaubte ich zu wissen, heut weiss ich, dass auch dies ein Glaube war.

Offline Teufelchen

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #200 am: Mai 27, 2011, 18:30:13 Nachmittag »
negativ??

niemals - sonst würde es ja nicht zum Nachdenken anregen - Negatives weist man zurück und beschäftigt sich nicht damit.

Geht mir wenigstens so.


    Die Fabel vom Frosch

        Es war einmal ...

ein Wettlauf der Frösche. Das Ziel war es, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen. Es versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen und ihre Artgenossen anzufeuern. Der Wettlauf begann. In Wirklichkeit glaubte keiner von den Zuschauern daran, dass auch nur ein Frosch auf die Spitze des Turmes gelangen könnte, und alles was man hörte, waren Sätze wie: "Die Armen! Sie werden es nie schaffen!"

        Die Frösche begannen   einer nach dem anderen - aufzugeben, ausser einem, der weiterhin versuchte, auf die Spitze des Turmes zu klettern. Die Zuschauer fuhren fort zu sagen: "... Die Armen! Sie werden es nie schaffen! ...."

        Und die Frösche gaben sich geschlagen, ausser dem einen Dickschädel, der nicht aufgab. Schlussendlich hatten alle Frösche ihr Vorhaben abgebrochen - nur jener Frosch hatte alleine und unter großer Anstrengung die Spitze des Turmes erreicht. Die anderen wollten von ihm wissen, wie er das geschafft hatte. Einer der anderen Frösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen

        Da merkten sie, dass er taub war!

        Hör nicht auf die Personen, die die schlechte Angewohnheit haben, pessimitisch zu sein. Sie stehlen dir die tiefsten Hoffnungen deines Herzens! Denke immer an die negative, wie auch positive Kraft, der Worte, die du hörst oder liest.

Bemühe dich deshalb immer, POSITIV zu sein! Sei also am besten taub, wenn jemand dir sagt, du könntest deine Träume nicht verwirklichen.

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Offline Maga

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #201 am: Juni 16, 2011, 17:57:21 Nachmittag »
Als ich 5 Jahre alt war, hat mir meine Mutter immer gesagt, dass Fröhlichkeit das wichtigste im Leben sei. Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt, was ich sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb "fröhlich". Sie meinten, ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden.
Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden."
-John Lennon
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Offline Emirades

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #202 am: Juni 16, 2011, 19:28:46 Nachmittag »
 :gb: :clapping:
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline mimPutz

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #203 am: Juni 26, 2011, 14:37:47 Nachmittag »
Heute Morgen schrieb mir eine Freundin vom Tod der Freundin ihres Sohnes.
Ich kannte diese Frau nicht, den Sohn kenne ich zwar, aber der Kontakt ist minimal. Ich mag ihn und das genügt:

Du warst das Licht von einem Freund
nun bist Du gegangen
Mein Denken das sonst weit nur streunt
bleibt darin gefangen
warum muss er nach etwas Freude
schon wieder traurig sein?
ich kann es nicht begreifen heute
und fühle mich nur klein.

sprachlos
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Offline Petra

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #204 am: Juni 26, 2011, 14:40:18 Nachmittag »
 :gb:  :cray:

Offline HeyJo

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #205 am: Juni 26, 2011, 15:50:30 Nachmittag »
Gute Worte, die ich mir merken werde  :cray: für mich tröstend
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Offline Siggi

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #206 am: Juni 26, 2011, 15:52:21 Nachmittag »
 :gb: e  :clapping:
Es gibt Leute, die sind 5m neben dem Kopf noch  :ploet:. :sarcastic: :haha: :Oskar:

Offline mimPutz

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #207 am: Juli 25, 2011, 11:19:40 Vormittag »
Zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust
Das eine brüllt: "Vernunft!" das andere: "LUST!"
Das Hirn denkt Du musst Dich entscheiden
Ich sag: "Gebt Ruh, ich mag Euch nimmer leiden!"

Das Herz "Vernunft" ist augenblicklich still
Die Lust kann nicht mehr, wenn sie noch so will
Entscheidung fällt dahin — es wird gestorben
Na gut! Ich hab um Zukunft nicht geworben.

Doch die Vernunft ist zu vernünftig um zu sterben
die wollte nur mal zeigen, was wir von ihr erben:
Rein gar nichts bleibt wenn sie nur Ruhe hält
Dann stirbt mit mir auch meine ganze Welt.
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Offline Petra

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #208 am: Juli 25, 2011, 15:22:02 Nachmittag »
Toleranz
Warum fällt es manchen schwer,
tolerant zu sein- wo kommt das her?
Wenn alle Menschen auf der Welt,
Rücksicht nähmen- auch ohne Geld.
Wenn alle Menschen gelten lassen,
die Meinung des anderen, ohne zu hassen.
Wenn jeder den anderen anerkennt,
sein Aussehen, Religion und Argument,
ob schwarz, ob weiß, ob dick oder dünn,
sind wir doch alle Menschen,
wo ist da der Sinn?

Petra B. 25.07.2011

Offline mimPutz

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Re: Gedichte die zum Nachdenken bewegen...
« Antwort #209 am: Juli 25, 2011, 16:21:29 Nachmittag »
Toleranz
Warum fällt es manchen schwer,
tolerant zu sein- wo kommt das her?
Wenn alle Menschen auf der Welt,
Rücksicht nähmen- auch ohne Geld.
Wenn alle Menschen gelten lassen,
die Meinung des anderen, ohne zu hassen.
Wenn jeder den anderen anerkennt,
sein Aussehen, Religion und Argument,
ob schwarz, ob weiß, ob dick oder dünn,
sind wir doch alle Menschen,
wo ist da der Sinn?

Petra B. 25.07.2011

Nun ja, die Antwort fällt nicht schwer
in Totaltoleranz bitte sehr
wo bliebe da der Wettbewerb
der Kampf um Nahrung, Land und Erb?

Feindschaft ist ein verruchtes Ding
und wie die Liebe die da ging
zuerst in totaler Bewunderung
wird Feindschaft selten Wunder tun

Denn wenn ein Feind mal festgelegt
braucht es zum Freund mehr das bewegt
als bei der Liebe nötig ist
die Langeweile oftmals frisst.

Man will auch einzig richtig sein
das richtet Evolution so ein
Erziehung macht dann moderat
oft ein zerreissender Spagat.

Ich bin doch wirklich tolerant
doch als auf meiner Zehe stand
die schönste Frau von unsrer Stadt
meine Toleranz da Grenzen hat

"Verzeihung", sagt ich voller Rührung
"könnten Sie Ihre Verführung
vielleicht nicht grad auf meinem Zeh
ausüben, das tut nämlich weh!"

Sie glotzte nur, zuckt mit den Lippen
sich gleich drauf an die Stirn zu tippen
"Ich stehe da auf meinem Platz
such Dir was anderes Du Spatz"

"Ja klar, nur müsste ich dazu
erst meinen Fuss bewegen — Tu
ich ihrem Gleichgewicht dann schaden
dann geht der Anstand vollends baden."

Stur blieb sie stehn auf meinen Zehn
und war gar lieblich anzusehn
Und ich genoss und dann entschloss
ich rücksichtslos nun weg zu gehn
Ein Ruck und frei und ein Geschrei
die Lieblichkeit am Boden lag
mir war das ziemlich einerlei
nicht ihrem Freund — ´ne echte Plag.

So hin und her und mit Respekt
was hat die Sturheit da bezweckt?
Statt ihr zu helfen kümmert sich
der stolze Freund erst mal um mich.....


Gut dass ich so schnell rennen kann!
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