Autor: Banana-Bender Thema: Wieder wurde ein Mensch in den USA grausam getoetet.  (Gelesen 3648 mal)

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Offline Banana-Bender

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Re: Wieder wurde ein Mensch in den USA grausam getoetet.
« Antwort #30 am: Mai 05, 2014, 12:14:01 Nachmittag »
Ein Vergewaltiger und Mörder ist ein Schwerverbrecher, überall auf der Welt. Ihm die Rolle des zu bemitleidenden Opfers zuzuweisen weil er in einem Land zur Rechenschaft gezogen wurde dessen Regierung einem nicht passt zeugt von einer gehörigen Portion Blindheit.

Waldorf, du versuchst mir hier Behauptungen unterzuschieben, die nicht stimmen, lass das bitte.
Niemand, auch nicht ich, hat hier einen Schwerverbrecher als zu bemitleidendes Opfer dargestellt.

Was die Krise in der Ukraine und deren Beginn angeht, sehen das die meisten Leute bei euch, so wie ich auch.
Nicht Russland ist der Aggressor, sondern der Westen, ganz vorne mit dabei die USA und Deutschland.
Es sind ihre geopolitischen Interessen und die Art und Weise, wie sie es umsetzen, was letztendlich in diese Krise gefuehrt hat.
Selbst Menschen mit wenig politischem Interesse sehen, wie der Westen den Russen immer mehr auf die Pelle rueckt.
Es ist ja in Ordnung, wenn Laender wie Polen z.B. sich dem Westen anschliessen, aber warum muessen da immer gleich
auch amerikanische Raketenguertel in diesen Laendern platziert werden???
Es wird seit geraumer Zeit wieder eine aggressive Politik gegen Russland betrieben, ohne jeglichen ersichtlichen Grund.
Um das anders zu sehen, muss man schon viel Phantasie haben, aber wie ich an deinem Beitrag sehen kann, versuchst du ja auch meine
Aeusserungen absichtlich falsch darzustellen und an der Wahrheit zu drehen.
Das macht deine Sichtweise nicht richtiger.

Wenn du die Todesstrafe befuerworten willst, kannst du das bestimmt besser, als durch falschen Anschuldigungen gegen mich, das hatte ich dir zumindest so zugetraut.

Offline Banana-Bender

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Re: Wieder wurde ein Mensch in den USA grausam getoetet.
« Antwort #31 am: Mai 05, 2014, 12:50:33 Nachmittag »
Die Ukrainer und anderen Volksgruppen in der Ukraine, haben wirklich keine Böcke, wieder zu Russland integriert zu werden.

Kaum haben die abgerüstet und auf Atomwaffen in Zukunft verzichtet, rappelte es in dem Staat. Schon sehr seltsam. Hätten sie ihre Atomwaffen noch - hätte auch Russland sich nicht einmischen können.



Woher willst du das wissen?
Und wieviele Kriege hat denn Russland in den letzten jahrzehnten so zahlenmaessig gefuehrt, im Vergleich zu den USA?
Weil das deutsche Fernsehen ein paar Personen gezeigt hat, die auf Putin schimpfen, muss man nicht zwingend glauben, dass er in der Ukraine grundsaetzlich unbeliebt ist?
Warum laesst man die Leute in der Ukraine nicht einfach endlich nochmal eine richtige Regierung waehlen, jetzt sofort?
Die Regierung die sie hatten, war demokratisch gewaehlt, nur war sie eben den Amerikanern und Fr. Merkel zu sehr Russland zugewand, das ist alles.
Wahrscheinlich laesst man sie erst waehlen, wenn man sie so weit hat, dass sie das waehlen, was der Obama will, sonst gibt es wieder Aerger.
Die Ukraine ist nicht das erste und wird auch nicht das letzte Land sein, in dem die USA die von ihr gewuenschten Leute an die Regierung gesetzt hat.

Ich glaube nicht, dass es vom Westen aus, eine ehrliche aussagekraefige Umfrage unter der Ukrainischen Bevoelkerung gab, die belegen koennte,
dass diese Menschen nichts mit Russland zu tun haben wollen.
Und wenn es dort Gruppen gibt, die gerne den Anschluss an Europa haetten, dann weil sie im festen Glauben sind, dass es ihnen dadurch besser geht.
Vielleicht kommt es ja so weit, dass dieses Land an Europa gekoppelt wird, dann werden wir ja sehen, wie es dort aufwaerts geht.
Im Moment bekommt die EU nicht mal mit dem kleinen Griechenland auf einen gruenen Zweig, das im Vergleich zur Ukraine, wenigstens ein bischen Infrastruktur hat.
Wie will die EU dann die Ukraine erst, in eine Lage bringen, die die Menschen dort wenigstens einigermassen glauen laesst, dass der Westen es ehrlich mit ihnen meint.
Da sind bestimmt sehr grosse Erwartungen unter den Ukrainern, an den Westen, die muss man dann auch erfuellen koennen, wenn der Schuss nicht nach hinten los gehen soll.
Wer diese Anstrengungen dann stemmen soll, ist auch klar, und wenn ich mich recht erinnere war er Haushalt der USA, vor kurzem noch in einem sehr aermlichen Zustand.
Aus der Richtung wird also, vermutlich nicht das noetige Geld rollen.

Man wird sehen wie es kommt, mir tun nur die Ukrainer leid, weil sie gewaltig ueber den Tisch gezogen werden.

Offline Petra

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Re: Wieder wurde ein Mensch in den USA grausam getoetet.
« Antwort #32 am: Mai 05, 2014, 13:47:03 Nachmittag »
Ich habe mir zu der Ukraine-Krise immer noch keine Meinung bilden können. Welchen Informationen soll ich da auch trauen? Den Pro-Russischen oder den Pro-Westlichen? Jeder meint die Wahrheit zu kennen, die einzige Wahrheit.

Ich kann dieses ganze Gelaber von irgendwelchen Verschwörungstheorien nicht mehr ertragen. Berichte über die Ukraine schalte ich ab.


http://meedia.de/2014/04/10/ukraine-berichterstattung-verschwoerungsvorwuerfe-gegen-das-heute-journal/

Offline Schwarze_Wolke

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Re: Wieder wurde ein Mensch in den USA grausam getoetet.
« Antwort #33 am: Juli 08, 2016, 16:46:48 Nachmittag »
Tja, ich hab schonmal überlegt, ob ich das Thema hier im Forum mal anspreche.
Ich weiß, eigentlich gehört es nicht in diesem Thread, da dieser sich zuerst um die Todesstrafe drehte. Dann entwickelte sich aber der Thread im Verlauf weiter und man führte mehr oder weniger konstruktive Gespräche.
Trotzdem möchte ich den Thread wiederbeleben und sagen:

"Wieder wurden mehrere Menschen in den USA grausam getötet".
Thema: Dallas - Rassismus - aber vor allem: Schusswaffen für alle - Gewalt führt zu Gegengewalt...

Ich bin der Meinung, dass Schusswaffen in den Händen nicht ausgebildeter Bürger (ich meine damit keine Soldaten, Polizisten, Jäger, Personenschützer oder Sportschützen) nichts verloren haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich im Streit oder Rausch jemanden erschieße ist viel höher, wenn ich selbst eine in meiner Nachttischschublade habe. Und ich wäre meines Lebens nicht mehr froh, wenn meine Kinder (so ich denn welche hätte), an meinen Waffenschrank gehen (ist ja spannend und verboten) und sich selbst/gegenseitig erschießen. Und als das Attentat in Orlando war, meinte Trump noch: Die Opfer hätten einfach bewaffnet zum tanzen gehen sollen, dann hätten die sich wehren können. So ala: Selbst schuld, sind ja eh nur Homos... Ich habe eh schon immer Bauchschmerzen, wenn ich an die Waffenvernarrtheit der Amerikaner denke. Obama hat mehrmals vergeblich versucht, die Waffengesetze zu verschärfen und selbst die schlimmsten Attentate und Amokläufe in Schulen führen nicht zum Umdenken. Und jetzt ein mehrfacher Polizistenmord in der Hauptstadt von Texas, des Zentrums der Waffenliebe.  Aber ich fürchte auch hier wird nach ner Woche wieder niemand drüber reden...

Ich glaube zwar nicht, dass dieses US-amerikanische Problem in den nächsten 30 Jahren in den Griff zu kriegen ist, aber wie könnte man die Privathaushalte der USA demilitarisieren?


Offline Waldorf

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Re: Wieder wurde ein Mensch in den USA grausam getoetet.
« Antwort #34 am: Juli 08, 2016, 17:14:54 Nachmittag »
Trump steht völlig unter dem Einfluss einer Interessengruppe die sich gegen die Schaffung waffenfreier Räume wendet. Das geht so weit, dass sie verhindern wollen dass das Führen von Waffen in Schulen verboten wird. Denn wenn dort Waffen erlaubt sind sind die Bürger auch gezwungen, zu ihrem Schutz ebenfalls eine Waffe zu tragen. So kann man einen unbegrenzten Markt schaffen. Die unschuldigen Opfer sind Kollateralschäden und illustrieren wie leichtfertig es ist, sich nicht ausreichend zu bewaffnen.
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Offline Petra

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Re: Wieder wurde ein Mensch in den USA grausam getoetet.
« Antwort #35 am: Juli 09, 2016, 07:43:16 Vormittag »

 

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