Autor: esse-est-percipi Thema: Immer mehr Bücher – immer weniger Leser  (Gelesen 1155 mal)

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Offline esse-est-percipi

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Re: Immer mehr Bücher – immer weniger Leser
« Antwort #15 am: April 26, 2009, 20:32:22 Nachmittag »
Ich werde mich bemühen, die Signatur barrierefrei zu gestalten.
Die Leserlichkeit wurde wohl auf dem Altar des Ansinnens geopfert, die Signatur nicht allzu üppig überborden zu lassen.
« Letzte Änderung: April 26, 2009, 21:27:44 Nachmittag von esse-est-percipi »
"We have first raised a dust and then complain we cannot see."

Fachgebiete: Philosophie, Recht, Europa, Musik, Astronomie, Politik, Photographie


zaubermeister

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Re: Immer mehr Bücher – immer weniger Leser
« Antwort #16 am: April 26, 2009, 21:21:59 Nachmittag »
M.E. sollte man im Deutschunterreicht zwei Jahre lang einfach nur lesen – aus Spaß am Lesen. Fertig.
Keine Analysen, Werkinterpretationen, Aufsätze, keine Seziererei im Text, keine biographischen Ergüsse etc.
Einfach Literatur als Kunst erleben und damit spielen.

Dass man irgendwann genauer hinschauen und nachdenken will, kommt dann doch von ganz alleine.

Bei uns läuft es umgekehrt: Schülerinnen und Schüler werden zum Nachdenken über etwas gezwungen, das sie noch gar nicht lieben.
Und diese Liebe kommt dann natürlich nicht mehr. Gedicht heißt ihnen Gedichtinterpretation, heißt Schule. Keine Freiheit. Keine Ästhetik.

Bei den Künsten ist die Zwangsheirat eben nur mäßig erfolgreich.
:ga: :gb:

 

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