Autor: kunstmalerdon Thema: Was für mich Realität ist...  (Gelesen 818 mal)

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Offline kunstmalerdon

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Was für mich Realität ist...
« am: Mai 25, 2013, 13:30:08 Nachmittag »
Was für mich Wirklichkeit ist,  ist es deshalb, weil ich es mir so vorstelle


Ach wie war doch alles noch überschaubar, als die Erkenntnisse unserer Wissenschaftler noch ein einfaches Weltbild zuließen: Da war hier ein „ICH“ und um mich herum „Die Welt“, die ich beobachten und so langsam erforschen konnte. Wir waren getrennt durch ein kleines durchsichtiges Fenster und gleichzeitig in gewisser Weise auch geschützt. Denn ich konnte mich „drinnen“ fühlen und die Welt draußen beobachten.
Jetzt aber habe ich erkannt, dass das Wort „Beobachter“ besser durch das Wort „Teilnehmer“ zu ersetzen ist, denn moderne Experimente zeigen mit, dass die vielen uralten und meist belächelten Aussagen der spirituellen Traditionen sich  zu bewahrheiten scheinen: „Schon bei jeder noch so unbedeutenden Wahrnehmung der Welt durch mich verändere ich dieselbe.“
Nun, das hat vor über zweitausend Jahren schon der olle Ovid gesagt: „Alles ändert sich!“
Aber für mich als ehemaliger Jurist bedeutet das, was die Wissenschaft mir auch immer zu verraten schien, ist jetzt überhaupt nicht mehr sicher. Die offizielle Wissenschaft war ja wohl auch deswegen so skeptisch gegenüber allem, was mit „Glauben“ und Überzeugung zu tun hatte.
Ich weise auf eine von vielen Untersuchungen hin (Weizmann Institut, Israel, 1998)
„Nachweis der Quantentheorie erbracht: Beobachtung beeinflusst Wirklichkeit“.
 Es gibt inzwischen so viele solcher Untersuchungen, aber ich beschränke mich hier auf die Erwähnung nur einer, weil ich kein wissenschaftliches Werk schreiben will, sondern vielmehr das langsame Wachsen meiner eigenen Erkenntnisse verdeutlichen möchte.
Das heißt genau gesagt, während ich mein selbstgebackenes Brot mit Käse genussvoll verspeise, verändert mein großer Genuss das Brot. Meine Überzeugung, dass das Brot gut schmeckt, macht auch das Brot geschmackvoll für mich. Mir wird bei dieser Feststellung natürlich schnell klar, dass meine Beziehung zu meinem Brot für mich eine neue Wirklichkeit erschafft.
Und als ich das kapiert hatte, trat eine große Anzahl von Fragen auf.
Kann ich in meiner Rolle als Teilnehmer nicht sogar der Verursacher von solchen Ereignissen sein, die ich bis dahin als „Wunder“ betrachtet habe? Zum Beispiel bei meiner eigenen Krebserkrankung! Die ist bis heute folgenlos ausgeheilt, obwohl die behandelnden Ärzte von einer „Eigenbehandlung“  ohne fachliche  Hilfe abgeraten hatten? (Mein vorausgesagtes Todesdatum habe ich schon lange überlebt.)
Und natürlich erklärt das auch die „wundersamen Erfolge“ bei den ärztlich durchgeführten Placebo (ich werde gefallen) – Behandlungen. Da durfte gar kein Erfolg auftreten, wenn die Patienten statt eines wirkenden Medikaments nur ein Scheinpräparat erhielten! Aber die Erfolge treten immer wieder auf auch bei den „nur zum Schein“ behandelten Kranken.
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Ich muss jetzt auch meine Sprüche verändern, denn es heißt jetzt nicht mehr „Der Schein trügt!“ vielmehr „Der Schein trägt Früchte“.
Was kann das denn nun bedeuten?
Nun ja, es ist wohl wichtiger, was ich für mich als wahr und wirksam erachte, als was andere, sogar hochrangige Fachleute für wahr halten.

In Turin gab es (ich glaube  2004) eine interessante Untersuchung: „Wieweit reicht die Macht der Überzeugung bei der Heilung“.
Mit dopaminähnlichem Heilmittel wurden Beschwerden tatsächlich geheilt oder gelindert. Aber nur für die Dauer von ungefähr einer Stunde. Einen Tag später erhielten die Teilnehmer erneut ein Präparat das aber überhaupt kein Heilmittel mehr enthielt. Ihnen wurde jedoch versichert, ihre wieder aufgetretenen Schwierigkeiten  würden tatsächlich wie am Vortag verschwinden. Ihre Hirnzellen wurden jedoch dabei  genauestens elektronisch überwacht und siehe da, die einzelnen Gehirnzellen veränderten sich  so, wie am Vortag, als sie das Heilmittel tatsächlich erhielten. Damit war zum ersten Mal nachgewiesen, dass das Gehirn sich auch verändert hatte durch die eigene Überzeugung jetzt Hilfe zu bekommen.

Alle Menschen haben von jeher versucht, ihre Krankheiten zu heilen. Sicher schon viele tausend Jahre lang. Die „moderne“ Medizin hat wohl erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts angefangen. Davor waren in den verabreichten Medikamenten wahrscheinlich nur kleine Mengen von aktiv wirkenden  Bestandteilen enthalten. Aber die Wirkung war eben doch da, weil viele an die Heilung geglaubt hatten.
Daraus ergibt sich für mich eine wichtige Folgerung:

Wenn ich von meiner Überzeugung profitieren will, muss ich selbst fest von der Macht der Überzeugung überzeugt sein.

Ich machte mir, als ich das grade mal so erkannt hatte, meine Gedanken ganz neu über meine eigene Einstellung zu meinem Alter. Ich habe einen Großvater der 96 Jahre alt wurde, meine Mutter wurde auch 92 Jahre alt. Ich habe deshalb fest beschlossen, dass ich mit Sicherheit erst mal 100 Jahre alt werde und dann entscheide, wie lange ich noch weiterleben will.
Inzwischen ist noch längst nicht alles erforscht, was die genaue Ursache für die Veränderungen in meinem Körper sein kann, aber für fast alle Wissenschaftler ist inzwischen klar, dass eine Verbindung da ist, zwischen meinen Vorstellungen und Überzeugungen im Hinblick auf meinen Körper und dem, was mit mir in meinem Leben geschieht.
Aber wo hört denn die Wirkung auf? Ist da Schluss, wo es für mein eigen Fleisch und Blut auch Schluss ist? Oder geht die Wirkung noch viel weiter?
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Zunächst will ich mich etwas genauer vertraut machen was denn da als Ursache für Veränderungen  infrage kommt. In meiner Sprache gibt es u. a.  „Vorahnungen, Glauben, Überzeugung und Wissen“ und noch mehr.
Wenn ich antworten soll, warum ich etwas als richtig annehme, dann greife ich auf einen oder auf eine Kombination von diesen Gründen zurück als Begründung. Wenn Wissen als Begründung erscheint ist es klar, dass es sich hier um Fakten und Beweise handeln muss. Aber bei  Ahnung, Glauben und Überzeugung ist es nicht so klar. Insbesondere  „Glauben“ und „Überzeugung“ werden manchmal ohne genau nachzudenken gebraucht. Für eine Überzeugung brauche ich auch meinen für mich gültigen Beweis. Glaube kann ebenfalls auf Beweisen beruhen, aber das muss nicht sein, denn es kann wer will, auch ohne schlüssigen Beweis an die Existenz eines Gottes glauben.
Noch einmal ganz klar: Wissenschaft beruht (bisher noch) auf  Fakten, selbst wenn sich diese auch aufgrund neuer Erkenntnisse verändern können.
Wenn ich also die Macht meiner Überzeugung als eine wiederholbare, zuverlässig erlernbare Erfahrung betrachte, dann ist damit klar, dass dies in den Bereich Wissenschaft fällt. Überzeugung ist mehr als Glauben, mehr als ein „Kompromiss“.
Sie ist eine Gewissheit, die darauf beruht, dass ich sie als etwas annehme, was ich im Kopf als logisch wahr erkenne und zugleich im Herzen als wahr empfinde.

Meine Überzeugungen beruhen zum Teil auf persönlichen Erfahrungen. Für jeden einzelnen Menschen können die unterschiedlich sein. Ein allgemeines überall gültiges Gesetz gibt es insofern nicht.
Meine Überzeugung beruht auf meiner Annahme dessen, was mir widerfahren ist, was ich erlebt und erkannt habe. Insofern erhalte ich daraus auch die die höchstpersönliche Kraft, um die notwendigen Veränderungen zu bewirken, die ich will. Nicht nur in mir, sondern überall auf der Welt oder im gesamten Universum.
Dafür muss ich die Möglichkeiten haben, meine Überzeugungen in mir und außerhalb von mir wirkend tätig werden zu lassen. Der Raum außerhalb von mir wurde früher als „leer“ bezeichnet. Wir wissen spätestens seit Einstein. Dass dieser Raum nicht leer ist.  Einstein hat darüber bereits berichtet, als wir diese Tatsache noch gar nicht ganz erfassen konnten. Er drückte sich damals so aus: „Die Natur zeigt uns nur den Schwanz eines Löwen!“ Er hat sich danach so geäußert: „Ich zweifele nicht, daran, dass dazu auch noch ein Löwe gehört, auch wenn er sich aufgrund seiner Größe nicht auf einmal zeigen kann.“ Und genau dieser Löwe wurde von Max Planck als „Urgrund“ bezeichnet, der alles miteinander in Beziehung setzt und so verbindet. Heute begreifen unsere jetzigen Wissenschaftler diesen „Urgrund“ als eine Energieform deren Existenz als Grundlage anzusehen ist für unser heutiges „Sosein“.

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Für diesen „Urgrund nämlich ist  alles eigentlich und wahrhaft Eines. Das aber, was nach dem Urgrund kommt, ist, da das Eine gleichsam in dieser Weise auf ihm lastet, Alles was am Einen teilhat, und auch jedes beliebige Stück von ihm ist ALLES-UND-EINES.“
(Plotin, Seele - Geist - Eines )
In meinen Worten: Alles ist mit allem verbunden und was ich an einer beliebigen Stelle veranstalte kann an anderer Stelle wirken. Meine hier gemachte Erfahrung kann an ganz anderer Stelle eine Wirkung auch auf physischer Ebene haben.
Ich will mal versuchen diesen Ablauf  ganz einfach darzustellen.
-   Die Atome der Materie werden durch Energie (elektrisch, magnetisch usw.) in eine bestimmte Form gebracht.
-   Verändere ich die Energie, verändere ich auch die Atome.
-   In meinem Körper ist das Herz der stärkste Energie-Erzeuger (elektrisch, magnetisch messbar!)
-   Gefühle und Überzeugungen die von meinem Herzen ausgehen,. lassen solche energetischen Wellen in die Welt hinausgehen.
-   Damit verändere die energetische Kraft, die meine Umwelt formt aufgrund meiner Überzeugung.
Wie das im Einzelnen vor sich geht  erforsche ich zurzeit noch, aber dass das grundsätzlich geht, haben verschiedene Wissenschaftler längst bestätigt. Die Felder, die mein Herz erzeugt, sind grundsätzlich bis zu zweieinhalb Meter um mich herum mit unseren neuesten Instrumenten nachweisbar.
Schon 1993 haben die Wissenschaftler nachgewiesen, dass die in meinen Gefühlen enthaltenen Informationen eine Hauptrolle dabei spielen, wenn mein Herz mein Gehirn auffordert ganz bestimmte Hormone usw. herstellen zu lassen.
Ich habe meine Ansichten über mich, meinen Körper und die bisher nicht genutzten Möglichkeiten so sehr den neuesten Erkenntnissen anpassen müssen, dass ich mich manches Mal gefragt habe, ob ich in der Schule nicht genug aufgepasst habe oder aber ob meine Lehrer mich nicht auf die wesentlichen Dinge aufmerksam gemacht hatten.
Da gab es schon seit 1896 den so genannten Zeemann Effekt; der besagt nämlich: „Eine magnetische Kraft verändert den Stoff der Materie…“
Und auch den Stark – Effekt kennen wir seit 1913 das gleiche wird durch ein elektrisches Feld bewirkt. Magnetische und elektrische Felder sind aber genau das, was durch meine Gedanken meines Gehirns und die Überzeugungen meines Herzens erzeugt werden. Und genau diese beiden Energien sind es, die ein Atom verändern. Das hat jetzt einen anderen Ausdruck als Materie, und wenn ich auch nur ein Atom verändere, dann verändere ich damit auch meine Welt.
Neuere Erkenntnisse zeigen mir, wie stark die Kraft meines Herzens oder meines Gehirnes ist (EKG). Die elektrische  Kraft meines Herzens ist bis zu 60 Mal größer, als meines Gehirnes und mein Herz erzeugt ein magnetisches Feld,

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das ca. 5,000  Mal stärker ist als das  meines Gehirnes. Und beide Felder erzeuge ich durch meine Erfahrung der Überzeugung.
Ich habe viele meiner neuen Erkenntnisse  erfahren, nachdem ich durch den Film „What the Bleep Do We Know?“ angeregt wurde, mich mit mir selber
zu beschäftigen.
Das Ergebnis davon ist meine jetzige Überzeugung: Ich gestalte meine eigene Wirklichkeit.
Das hört sich zunächst einmal ganz großartig an – ist es auch – hat aber auch ganz entscheidende Nachteile. Einer davon ist, dass ich niemanden mehr habe, dem ich „die Schuld geben kann“. Aber das ist eine Folgerung, die ich nicht ausschalten kann.

In diesem Zusammenhang  habe ich mich auch genauer mit meinen Gedanken beschäftigt. Unsere Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein normaler Mensch wie ich so ca. 1000 Gedanken in der Stunde produziert.
Aber was ist denn das: „Mein Gedanke“?  Zunächst mal ist er einfach da, ist weder gut noch schlecht, ich hab ihn halt gerade gedacht. In diesem Stadium hat er auch noch keine Kraft, er ist eben etwas, was mal wachsen kann. Wenn ich ihn gedanklich weiter entwickele, dann kann er z.B. ein “Wunsch“ werden. Alleine so, gibt das auch noch keine große Wirkung in die Außenwelt. Erst wenn ich ihn mit der Kraft meiner „Emotion“ füttere kann aus ihm etwas werden.
Und bei den „Emotionen“ gehe ich im Augenblick davon aus, dass ich nur zwei kenne: Die Liebe und ihr Gegenteil, (manchmal nenne ich es „Angst“, aber ich bin hier noch nicht fertig mit dem Denken). Also meine Emotion stellen das Kraftfutter für meine Gedanken dar und lassen sie zu Gefühlen werden; zu jedweder Form von Gefühl: Freude oder Ärger, Dankbarkeit, aber auch Wut usw. Und mit diesen Gefühlen komme ich jetzt auch in Kontakt mit meiner Umwelt.
Und dieser Kontakt kann auch in Form von „Resonanz“ geschehen. Genauso wie zwei Klangschalen miteinander schwingen können ohne dass die zweite selbst angestoßen worden war, genauso kann mein Körper auf die „Gestimmtheit“ eines anderen Menschen reagieren. In einem Bereich ist es sicherlich für jeden sofort nachzuempfinden.  Wenn ein Mensch einen anderen mit „romantischem Blicken anschmachtet“ entwickelt dieser andere sehr häufig ebenfalls die gleiche Empfindung ohne dass Worte oder gar Berührungen ausgetauscht werden müssen.
Wenn ich so eine Gestimmtheit wahrnehme, dann ist sie – zumindest für den Augenblick- auch für mich wahr. Ob sie faktisch wahr ist, ist zunächst Nebensache.


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In diesem Bereich ist meiner Ansicht nach auch das oft zitierte Bauchgefühl anzusiedeln. Ich glaube es lohnt sich, über dieses Gefühl länger als ein besonderes Thema nachzudenken.
Aber einen kleinen Abstecher möchte ich noch zu den „Affirmationen“ und Gebeten machen. Ich habe selbst auf Anraten von Menschen, die ich achtete es mit Affirmationen für mich selbst versucht. In ganz wenigen Fällen haben sie mir das gebracht, was sie hätten bringen sollen. Aber ich bin auch erst sehr spät „dahinter“ gekommen, warum das so war. Ich habe diese Worte immer wieder und immer wieder vor mich hin geplappert. So hatten sie auch die Kraft eines lauen Lüftchens. Heute weiß ich, dass ich mir das gewünschte Ergebnis in allen möglichen konkreten Einzelheiten als bereits eingetretenen Erfolg bildlich und konkret vorstellen muss. Und zwar in einer positiven Ausrichtung. Ich darf mir zum Beispiel nicht vorstellen: „Ich habe keine Schmerzen“ dann kommen nämlich der konkrete Begriff „Schmerzen“ bei mir in der Vorstellung an, nicht aber das abstrakte Begriff „keine“.
Gerade im Bereich Gesundheit  habe ich jetzt schon eine gewisse erfolgreiche Routine im Umgang mit meinen Krankheiten.
Sobald ich ganz genaue Vorstellungen habe, die ich erreichen möchte, habe ich mehr Aussichten auf einen schnelleren Erfolg als wenn ich ganz allgemein unverbindlich „Gesundheit“ für mich einfordere. Auch in anderen Bereichen
z. B. Computer sind absolut genaue Anweisungen für eine Änderung eines bestehenden Befehls notwendig. Und in einer entfernten Weise ist unser  Gehirn mit einem Computer gleichzusetzen. Nur sind in unserem Gehirn  viel mehr Speichermöglichkeiten als im normalen PC, nämlich ca. 280 Trillionen Bits (das sind 18 Nullen nach der 280)! Für mich allerdings nicht mehr vorstellbar. Auch nicht die viel größere Geschwindigkeit, mit der mein Gehirn arbeiten kann.

Für diese Betrachtung möchte ich abschließen mit der Darstellung eines Experiments aus dem Jahre 1909, das später so genannte „Doppelspalt-Experiment“. Es war wohl der Anfang der Erkenntnis, die hier nachgewiesen wurde, dass nämlich sich die Welt verändert  w e i l   wir sie beobachten!
In England hatte der Physiker Geoffrey Ingram Taylor vor Licht-Quantenteilchen (Photonen) über nur kurze Entfernung auf ein Ziel zu schießen. Doch vorher trafen sie auf eine Barriere mit zwei Öffnungen. So wie Wasser durch ein Sieb läuft verhielten sich die kleinen Teilchen. Aber zum Erstaunen der Wissenschaftler verwandelten sich die kleinen Teilchen, die sich durch
e i n e  Öffnung der Barriere bewegen konnten in eine Welle, die  gleichzeitig durch  b e i d e  Öffnungen passte. Das ist nun wirklich unerklärlich für die konventionelle Physik, dass sich Materie, also unser Urbaustoff für unsere Welt in eine Welle verwandelt, also seine Daseinsform verändert.
Taylor und die anderen Wissenschaftler fragten sich, „Wer hatte denn gewusst, dass es plötzlich zwei Spaltöffnungen gab, die passiert werden konnten?“

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Nur die Beteiligten des Experiments! Diese Antwort hatte nun weit reichende Auswirkungen auf unser Bild der Realität. Wenn das Bewusstsein der
Beobachter und ihre Erwartungen über den Ausgang des Experiments quasi ein Teil der Versuchsanordnung ist, und wenn dieses Bewusstsein sich im Experiment auswirkt, ist es dann nicht dasselbe mit meinem Bewusstsein in meinem Alltag?
Diese Frage war so interessant, dass 1998 dieses Experiment mit verfeinerten Versuchsanordnungen und Instrumenten wiederholten. Und das veröffentlichte Ergebnis machte deutlich, „Je intensiver der Beobachtungseffekt war, um so größer wurde der Einfluss auf das Verhalten der Teilchen.
(Genaueres nachzulesen: Internet, Doppelspalt – Experiment!)
Dadurch wurde jetzt ganz deutlich, dass eben auch die „alten Weisen“ wussten:
„Meine Überzeugung und Erwartung hat eine ganz konkrete Wirkung, auf das was mir im normalen Leben, in meinem Alltag geschieht!“
Weil in diesem Experiment der Versuchsstoff der durch Beobachtung beeinflusst wurde  genau derselbe war, aus dem unser Körper und unsere Welt besteht, hat das Ergebnis ganz große Auswirkungen auf uns und unser Verhalten.
Hier wurde ganz deutlich: Eine Welt ohne teilnehmende Beobachtung gibt es nicht; und wenn ich auf die Entedeckungsreise gehe nach dem kleinsten Baustein des Universums, dann werde ich ihn deswegen auch finden, w e i l   
i c h   i h n  z u   f i n d e n  erwarte. „Der Akt des Beobachtens ist der Grundbaustein des Bewusstseins!“
Konkret zu Ende gedacht bedeutet dies, wir alle haben genau die immense Kraft, die uns in vielen Vorkommnissen geschildert wird und uns zunächst unerklärlich und geheimnisvoll, wundervoll staunen lässt. Das gilt für die unerklärlichen Erfolge in den Placebo –  Studien genau so wie im Weltrekord im Feuerlauf, wo Amanda Dennison  über 90 Meter auf über 900 Grad heißen, glühenden Kohlen laufen konnte. Dasselbe ist der Grund für die Kraftentwicklung einer normalen Frau, die ein verunglücktes Auto  anheben konnte, das mehrere Tonnen wog, sodass ihr eingeklemmter Mann sich befreien konnte, ehe das Auto explodierte.
Um solche Ergebnisse zu erreichen ist es aber notwendig, den gewünschten Erfolg ganz konkret vorzustellen und es muss das Letzte von „Willenskraft“ aktiviert werden, wozu der Einzelne grad noch fähig ist.
Ein ganz allgemeiner„Wunsch“ hat – wie schon vorher aufgezeigt – keine Chance auf Verwirklichung. Wer diese Kraft in ihm Wirklichkeit werden lassen will, wird aber leichter dazu kommen, wenn er den Unterschied begriffen hat zwischen dem Bemühen auf ein Ergebnis hin und dem Empfinden und Denken aus einem Ergebnis heraus,
Wenn ich auf etwas „hinarbeite“; kann das eine lange Reise mit offenem Ende bedeuten. Wenn ich aus einem Ergebnis heraus arbeite, dann habe ich bereits erfahren, wie es ist, das Ziel erreicht zu haben.
Der bekannte Philosoph Neville hat einmal eine Geschichte erzählt, die sehr


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genau verdeutlicht was das konkret bedeutet.
Er machte in deutlichen aber einfachen  Worten einer Geschäftsfrau klar, wie sie die Macht der ihr eigenen Überzeugung nutzen sollte, um ihr Ziel zu erreichen. Während der Unterweisung war ihr 9jähriger Enkel dabei. Und er erklärte beim Abschied, „Gut, ich weiß ja was ich will, und jetzt weiß ich auch wie ich es bekomme.“ Die Erwachsenen fragten nach: „Was willst Du denn?“ „Einen Hund, der zu mir gehört!“
„Du weißt doch, warum Deine Eltern das nicht erlauben wollen!“ antwortet seine Oma.
„Ich werde jede Nacht bevor ich einschlafe mit meinem Hund im Arm im Bett liegen“ war seine Antwort.
Sechs Wochen später rief die Frau Neville an und erklärte der Junge halte sich genau an seine eigenen Vorgaben. Er gehe jeden Abend mit ihm zu Bett, er streichele ihn, er spräche mit ihm, er fühlte sein Fell.
Um diese Zeit wurde in der Schule ein Aufsatz – Wettbewerb geschrieben
Thema „Seid nett zu den Tieren und warum ich gerne einen Hund hätte.“
Der Junge gewann den Wettbewerb und den ersten Preis: Ein junger Collie.
Jetzt sahen die Eltern auch ein, dass hier ein besonderer Fall für ihr Kind vorliegen müsste und erlaubten den Familienzuwachs. Natürlich kann das Zufall sein, aber ein Schmankerl gibt es dabei noch. Die Oma war sich während der ganzen Zeit vorher, d.h.  ehe der Hund kam schon sicher, ein Hund würde kommen. Und sie hatte sich in ihren Bildern den Hund schon als einen Collie ausgesucht ohne mit irgendjemandem darüber zu sprechen.
Neville drückte das zusammenfassend so aus:
„Machen Sie Ihren zukünftigen Traum zu einer gegenwärtigen Tatsache,
indem sie ihrer Schöpferkraft eine Matrix liefern können, die diese mit tatsächlichem Leben füllen kann. Je genauer Sie das tun, umso überzeugender wird das Ergebnis ausfallen!“
Ich selber weiß inzwischen, dass dieser Gedanke voll zutrifft.
Aaaaaber ich weiß auch, dass es nur mit richtig viel Aufwand zu erreichen ist!
Warum?
Nun da will ich mal mit euch in der Geschichte zurückwandern.
Schon Mitte des 16.Jahrhunderts hatte  Kopernikus sein Hauptwerk:
„De Revolutionibus Orbium“ veröffentlicht. Darin stand, dass die Sonne und nicht die Erde Mittelpunkt unseres Systems sei. Ach, das war ja gar nicht so neu, denn ein griechischer Astronom hatte das ungefähr schon 1000 Jahre früher berechnet. Aber wer in der Geschichte aufgepasst hatte weiß, was das für die beiden Entdecker an Schwierigkeiten bedeutet hatte. Insbesondere die einflussreichen Mächtigen der Kirche hatten etwas dagegen. Aber inzwischen wissen wir, dass diese Ansichten „richtiger“ sind als die früheren.
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Also, wir brauchen einmal einen wichtigen Grund, um unsere bisherigen Überzeugungen zu verändern. Und wenn es dann auch noch Veränderungen sein sollen, die Ansichten über unser eigenes „Ich“ und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten betreffen, dann wird es schwierig bis sehr schwierig.
Warum?
Nun bei mir war der Grund der: „Ich bin der, wofür ich mich halte!“
Wenn ich jetzt in diesem Bereich Veränderungen bewerkstelligen will, dann ist das ganz klar eine Veränderung meiner eigenen Identität. Und das will ich gar nicht so einfach; alles über den Haufen werfen, was ich bisher für mich für wesentlich gehalten habe. Mein: „Das geht doch nicht!“ einfach zu ersetzen durch: “Na klar, das kann ich!“
Ich brauchte immer wieder das Vertrauen in mich und meine eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten, um mich in meiner eigenen Welt zurechtzufinden.
Und diese Fähigkeiten habe ich – genauso wie jeder andere- schon einmal besessen. Ich habe sehr lange Zeit schon einmal die Kraft gehabt Wunder zu vollbringen und „Dinge zu tun, die wissenschaftlich nicht zu erklären sind“ (Definition von Wunder). Ich konnte ohne Flugkörper mit den Wolken wandern. Ich konnte mit Tieren reden und ganze Geschichten dabei erfahren.
Ich konnte andere Wesen sehen und mit ihnen in Kontakt kommen, die andere Menschen gar nicht einmal ahnten. Ja, jeder weiß, zu welcher Zeit das alles wahr war: In der Zeit meiner Kindheit.
Als Kind hatte ich noch nicht gewusst, dass die Erwachsenen glaubten, dass Dinge, die nicht zu sehen sind gar nicht existierten.
Es hat lange gedauert, bis ich jetzt wieder zu  der Einsicht komme, dass  sich solche Wunder tagtäglich  mir und allen anderen zu offenbaren.
Ich brauche nur die Einsicht zu entwickeln, dass ich ein Teil meiner Welt bin, und durch nichts getrennt außen vor stehe. Dann habe ich die allein durch meine Überzeugung die Möglichkeit diese, meine Welt ganz direkt zu verändern. Ich muss mich nur von den falschen Beschränkungen der Vergangenheit befreien; dann kann ich endlich ganz sicher meine Welt entstehen lassen, indem ich Quantenenergie in den Stoff meiner Wirklichkeit verwandle.
Ich habe für mich meine neue Aufgabe entdeckt und arbeite  nun konsequent: Ich finde in meiner Welt immer wieder neue Gründe, um an mich selber zu glauben. Dann kann ich jedes Mal eine Beschränkung aus der Vergangenheit nach der anderen ersetzen und die Möglichkeit nutzen „meine neue Realität“ zu verwirklichen. Wäre das nicht auch etwas für Dich?
Ganz so wie ein alter Weiser vor 2.500 Jahren es gesagt hat: „Eure Aufgabe ist es, eure Welt zu entdecken und ihr euch dann von ganzem Herzen hinzugeben“  (Buddha).
kunstmalerdon

Offline kunstmalerdon

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Re: Was für mich Realität ist...
« Antwort #1 am: Mai 31, 2013, 10:18:57 Vormittag »
Ach, ich weiß ja auch, das ist sehr viel Text und sicher noch mehr "Gedankenarbeit", was ich euch da zumute, aber zu irgendeinem Teil meiner Gedanken könnte doch der eine oder der andere.........
Andrerseits erwarte ich auch kein gequältes "Auf die Schulter klopfen!"
Eher im Gegenteil, wenn ich mich noch nicht klar genug ausgedrückt habe. Dann würde ich viel lieber noch einmal etwas (ganz kurz) zu erläutern versuchen.
Ich bleibe halt noch in guter Hoffnung.
kunstmalerdon

Offline Ugge

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Re: Was für mich Realität ist...
« Antwort #2 am: Mai 31, 2013, 16:56:41 Nachmittag »

Hach ja, lieber Don.... dieser Thread ist bei mir, seit du ihn eingestellt hast, auf Wiedervorlage, allein mir fehlt momentan die Muse, um mich mit deinem Text ausgiebig zu befassen... :girl_sad: ... daran wird sich leider in den nächsten Tagen nichts ändern.

*Ugge legt den Text mit Bedauern und dem Vermerk "ja nicht vergessen!!!" auf den Stapel "Wiedervorlage" zurück...*



 

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