Autor: kunstmalerdon Thema: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit  (Gelesen 1863 mal)

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Offline kunstmalerdon

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Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« am: April 02, 2013, 17:58:46 Nachmittag »
Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit

In meinem Leben hatte ich krankheitsbedingt schon viel Zeit in der ich nichts anderes tun konnte  als nachzudenken. Und da ich in dieser Zeit vorwiegend mit mir selber  im Gespräch war, konnte ich mich nicht unbedingt selber „schön denken“, sondern musste erkennen, dass ich manches hätte besser lösen können. Auch meine Krankheiten gehörten hier hin.
Dabei bin ich von der Annahme ausgegangen, dass irgendeine Kraft mich erschaffen hatte, und dass ich mithilfe dieser Kraft sowohl meinen Geist, wie aber auch meinen Körper verändern kann
Also hatte ich mich daran gemacht meinem Körper ganz bestimmte konkrete Anweisungen zukommen zu lassen.
Das ist aber nicht ganz so einfach gewesen, weil ich in meinem geistigen Bereich erst einmal   eine neue Ordnung herstellen musste. Ich habe also zuerst einmal viel Zeit damit zugebracht mir von allem ein genaues Bild zu machen, was ich denn geändert haben wollte. Aber schon das alleine, mir ganz genau bildlich, so ganz richtig auch für mich selber „zum Anfassen“ etwas vorzustellen, war gar nicht so leicht.
Dann genügt es nämlich nicht, dass ich mir vorstellte “ich möchte gesund werden“. Erst einmal ist „möchte“ viel zu schwach. Das musste ein ganz klares „ich will“ werden. Dann ist „gesund“ viel zu farblos. „Ich will wieder beschwerdefrei laufen“ ist schon besser, Aber „beschwerdefrei“ ist nicht gut; also „ich will wieder so laufen wie damals als ich Neu-Schwanstein erklettert hatte.“ Das endlich war konkret und positiv vorzustellen.
Es hatte mich schon viel Zeit gekostet, in so einer Vorstellung nicht abzuschweifen in andere Gedanken. Immer wieder erneut anfangen war da angesagt.
Das hatte ich mir nicht so schwierig vorgestellt aus einem normalen, unkonzentrierten Bewusstsein zu einer klaren Vorstellung zu kommen.
Aus der Zeit stammt mein Bemühen, dass ich keinen anderen Gedanken mehr zulassen will, den ich nicht auch später konkret erleben will. Als ich meine vier künstlichen Gelenke eingepflanzt bekam hatte ich genügend Zeit meine Verbindung von meinem Geist zu meinem Körper zu verstärken.
Eine weitere Schwierigkeit war es auch zu erkennen, dass ich nicht so einfach in die ursprüngliche Situation zurückdenken durfte, die die Probleme erst verursacht hatte. Es ist nämlich ganz klar: Wenn ich in meine Erinnerung zurückgehe, die mit einem schlechten Gefühl verbunden ist, dann kann ich keine neue Situation für mich schaffen. Ich muss unbedingt erst dieses alte Gefühl verarbeiten und dann „ent-erinnern“ oder gar auslöschen. Erinnerung ohne den Ballast des Schuldgefühls schafft die Voraussetzung für meine Möglichkeit zur Veränderung.



Eine gefühlsmäßige Reaktion zu haben ist natürlich ein ganz normaler Verlauf.
Aber es ist besser, dass sie  nicht zu lange anhält falls sie mich belästigt. Denn jedes Gefühl verändert jede Wahrnehmung. Es sieht dann alles anders aus, als wenn ich ohne die Beeinflussung meines Gefühls meine neue Handlung angehe. Meine Gefühle verleiten mich zu oft, mich wie ein aufgeregtes Tier zu benehmen. Die Folge davon ist für mich zunächst einmal, mir bewusst zu machen, wie kann ich ohne den Einfluss von einem unangenehmen  Gefühl meine Situation neu erleben.
Aber das ist einfacher gesagt als getan, weil Gefühle süchtig machen können. Und wenn ich dieser Sucht nachgebe, dann fühlt es sich eben „saugut“ an, es scheint absolut dumm zu sein, damit aufzuhören. Mein Körper sendet dann solche Beruhigungsgedanken  und die versuchen mir klar zu machen, dass andere an der ganzen Sache schuld seien. Vielleicht „die Umstände“ oder so ähnlich. Dann muss ich die nächsten Minuten einfach stur bleiben und meine Gefühle doch zurückdrängen.
Je öfter ich es schaffe mich für bestimmte Zeit von solchen Gefühlen zu befreien, umso besser kann ich mich in diesen Momenten in eine Art von Entspannungshaltung begeben  Dann kann nämlich der vordere Bereich meines Gehirns aktiv werden. Er wird dann nicht mehr durch den hinteren Gehirn - Bereich  beherrscht und ich kann befreit von meinen eigenen Gefühlen vernünftig denken und Entscheidungen treffen.
Alleine das hat unendliche Zeiten gedauert, bis ich aus der Erkenntnis überhaupt eine Verhaltensweise machen konnte. Ich musste lernen, dass alles, was mir widerfahren war auch von mir selber ausgelöst war. Und alle möglichen Erklärungsversuche von möglichen Helfern, zum Beispiel Therapeuten, die mein  Verhalten durch meine Gen - Veranlagung  bedingt sehen wollten einfach nichts als untaugliche Versuche waren. Ich musste erst die bittere Erkenntnis als wahr anerkennen, alles was mich betrifft ist alles auch durch mich selber veranlasst worden.
Danach  konnte ich mich erst daran machen mein Unbewusstes zu erforschen. Ich kann jetzt in den so genannten Ruhe-Zustand wechseln. Das ist bei einer Entspannung der Bereich, der meine  Gehirnwellen verlangsamt. Der Bereich, der unseren Kindern als normaler Zustand zur Verfügung steht. Kinder können beinahe zu jeder Zeit „so tun als ob“. Im  Zustand der Entspannung kann ich dann anfangen mich in mein Betriebssystem  meines Unterbewusstseins hineinzubegeben um Veränderungen dort einzupflanzen.
Wenn ich dann in diesem Zustand bin liste ich ganz einfach alles auf, was ich in der Zukunft alles erreichen möchte und erreichen werde. Welche Persönlichkeitsmerkmale brauche ich zuerst einmal und welche dann später. Je mehr von genauen Vorstellungen ich dann in diese Schublade meines Gehirns packe um so mehr steht meinem Geist dann zur Verfügung wenn er wieder mal suchend unterwegs ist. Und je voller diese Schublade mit angenehmen Vorstellungen ausgefüllt ist, umso weniger gibt es Kontaktmöglichkeiten unerwünschter Art.
Hier helfen mir auch Erinnerungen an die Leistungen anderer Menschen. Da ist z. B. Nelson Mandela. Der Mensch hat 27 Jahre im Knast gesessen und hat es geschafft, dann nach dieser unendlich langen Zeit als normaler, ja sogar liebesfähiger Mensch das Gefängnis  zu verlassen. So eine Fähigkeit kann ich auch – wenn auch zunächst in kleinerem Format – für mich anstreben.
Ich bin mir auch noch nicht ganz sicher wie die Umwandlung im Gehirn dann vor sich geht. Im Augenblick glaube ich, dass es ein automatisches langsames Hineinwachsen in die neue Vorstellung ist. Kein abrupter Wechsel von schwarz zu weiß. Ich meine, dass es ein ständiger Wechsel – Fortschritt ist, dass ich andauernd noch weiter an mir arbeiten muss, dass ich in mir eine ständige Baustelle habe, die mich immer wieder neu verändert in den Menschen, den ich für mich als Ziel sehe.
Ich strebe dann an, ganz im Augenblick zu sein. Meine Gehirnwellen bringe ich vollständig in den langsamen Rhythmus, damit die Außenwelt nicht vorherrschend ist mit ihren schnelllebigen Eindrücken, sondern meine eigene Vorstellung von Veränderung wirksam werden kann. Ich achte dann auf die Signale meines Körpers, natürlich auf einen ruhigen Atem und meist bin ich dann ganz erstaunt, wenn ich mich selber entdecke. Das ist so ein unheimlich sicheres Gefühl, dass ich glaube ich könnte selbst jetzt als achtizgjähriger mit geschlossenen Augen einen „Elfmeter“ gegen  einen Klassetorwart verwandeln. Dann bin ich richtig.
Jetzt kann ich sogar „meine Umwelt verändern“!
Meine Umwelt ist nämlich nach einer bestimmten Anschauung eine Erweiterung meiner geistigen Vorstellung. Wenn ich jetzt etwas sehr, sehr kostbares  einsetze, nämlich genügend Zeit, dann werde ich in meiner Umwelt auch „Beweise“ finden, dass auch dort sich etwas geändert hat. (Das sind natürlich wissenschaftlich genau genommen Ansichtssachen, aber es ist ja auch nur „meine“ Umwelt, in der ich die Veränderungen entdecken kann!) Nur noch einmal: Ich brauche dafür sehr viel Zeit. Zeit um mein Gehirn vom Ballast zu befreien, es zu öffnen für die Möglichkeiten, die ich mit Ruhe und Zeit entdecken kann. Ich möchte nämlich auffordern auch über den eigenen Körper hinaus zu denken,
Lass mich noch einmal zurückkommen auf den Augenblick der Entscheidung;
Das ist ein wichtiger Moment, der sollte auch klar betont sein, wie zum Beispiel nach der Beendigung der Pause in der Schule ein klar vernehmlicher Klingelton. Jetzt ist das Nichtstun beendet, jetzt mein lieber Körper fangen wir an!
Ich gebe nämlich zu, dass ich manches mal mit Bier und der Fernbedienung in der Hand auf dem Sofa gesessen habe und gedacht habe:
“Na ja morgen ist auch noch ein Tag!“                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                            Da ging kein Ruck durch meinen Körper, der mich ja unterstützen sollte! Mein Körper wusste, dass in der Regel die Veränderung „morgen“ auch nicht gleich kommen wird.
Situationen der Entspannung sind schon auch wichtig. Aber diese Situationen sollen mich auch weiterbringen in meiner Erfahrung. Und das ging bei mir mit Bier und TV nicht besonders erfolgreich. Inzwischen habe ich schon einen Zustand erreicht, in dem diese Übungen interessanter sind als der übliche Quatsch im Fernsehen. Sehr oft kann ich nachher noch nicht einmal genau sagen wie lange ich dafür gebraucht habe. So interessant kann es sein. Und andrerseits kann es aber auch so entspannend sein, dass ich ganz einfach in den Schlaf hinüber gleite.
Inzwischen mag ich den Teil von mir, den ich jetzt als „Geist“ bezeichne in ganz anderer Art als früher. Er ist nicht nur ein wichtiger Teil von mir geworden, er ist auch richtig greifbar, handhabbar. Mit seiner Hilfe ist es mir gelungen mit dem Auf – und  Umbau meiner neuen Wirklichkeit mich viel mehr mit der Kraft verbunden zu fühlen, die manche Gott nennen.

Don,  April  2013


kunstmalerdon

Boettcher2

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #1 am: April 02, 2013, 18:48:11 Nachmittag »
Lieber Don,

Du hast einen Teil ja bereits selbst beantwortet, und was sich sehr angenehm zwischen den Zeilen lesen lässt, Du hast, trotz körperlicher Beschwerden und Geberechen, den Lebensmut in Dir.
Natürlich geht nicht alles mehr so glatt wie früher. Das ist der Tribut an das Alter. Ich nehme als Beispiel immer sehr gerne meinen Vater (85), der mir vor über 35 Jahren das Fahrradfahren beibrachte, in dem er an dem Damenrad den Gepäckträger festhielt und mit meinen Pedalbewegungen mitlief. Ich erinnere mich noch, daß ich immer wieder frug, ob er auch noch festhält. Bekam ich keine Antwort, drehte ich mich um, sah meinen Vater etliche Meter hinter mir und kippte auch sogleich mit dem Rad um. Heute bin ich es, der den alten Herrn schiebt, nämlich im Rollstuhl. Aber genauso, wie Du, macht er seine Witze und wir verbringen noch einige schöne Ausflüge.
Im fortgeschrittenem Alter geht nicht mehr alles so, wie früher. Woran liegt es? An den Genen? Vielleicht. Am UMgang mit seinem Körper? Sicherlich auch. Aber egal, woran, Du bist gezwungen, den Zustand zu akzeptieren.
Wie wir wissen, bist Du geistig noch auf der Höhe.
Geistig und körperlich fit bis zum letzten Atemzug, den wenigsten wird dieser Wunsch erfüllt werden. Das Leben gewinnt umso mehr an Wert, je älter man wird. Vielleicht bringt alles Nachedenken oder Grübeln gar nichts, vielleicht lebt es sich besser ohne. Einfach den status quo akzeptieren und damit leben.

Offline kunstmalerdon

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #2 am: April 06, 2013, 13:59:06 Nachmittag »
Mein Lieber.
Danke für Deine Antwort. Ich stelle aber bei der Durchsicht meines Beitrags fest, dass ich mich nicht so ausgedrückt hab, wie ich es hätte tun sollen.
Ich wollte nämlich betonen, dass ich entdeckt habe, wie wichtig meine eigenen Überzeugungen sind. Sie sind viel mächtiger nicht nur für mich selber sondern auch für meine ganze Welt.
Ich verändere jetzt viel intensiver als früher meine Überzeugungen dahingehend, dass ich eben nicht automatisch die "Schwierigkeiten des Alters" so hinnehme, wie ich sie früher - und sogar noch vor kurzem - hingenommen habe als selbstverständlich.
Ich trainiere mein nachlassendes Gedächtnis täglich, ganz konzentriert, ich erneuere meine  (wie ich glaubte) verloren gegangenen Fähigkeiten des Riechens, Schmeckens und Hörens. Das ist zwar tägliche Arbeit, aber ich bin überzeugt, dass es sich lohnt. Und vor allem, dass es etwas bringt.
Und ich werde mich über die Auswirkungen meiner veränderten Ansicht über meine Ü b e r z e u g u n g e n etwas später noch ausführlicher äußern.
Und ich gebe gerne zu, dass ich mich in sehr wesentlichen Teilen meiner Gestaltung meiner Realität zu einer anderen Ansicht entschlossen habe.
Selbst unser großer Einstein hat sich dazu (zwar nur in privatem Kreise) bekannt. Die Geschichte mit der - wie er es nannte- "spukhaften Fernwirkung" hat ja seine Feldtheorie über den Haufen geworfen. Und wenn er sich schon getraute zu sagen " Ich habe mich geirrt!" kann ich das wohl auch.
Also bis bald einmal mit meinen genauer ausgearbeiteten Erkenntnissen.
Don
kunstmalerdon

Offline Teufelchen

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #3 am: April 06, 2013, 23:31:38 Nachmittag »
Sich mit dem Alter, der zunehmenden Gebrechlichkeit und den Ängsten auseinandersetzen zu müssen, ist auch für mich eine neue Erfahrung.
Früher hab ich immer gelacht, wenn ich von diesen Experimenten las, in denen junge Menschen sich eine Art 'Anzug' überstreifen ließen, der sie unbeweglich, behindert und fast taub machte - nur, um zu testen, wie man sich als 'Alter' so fühlt........
Heute denk ich, dieser 'Anzug' bestimmt mein ganzes Leben.
Dieses 'Morgen ist auch noch ein Tag' - ist sehr gefährlich, denn man schiebt alles vor sich her.
Komm' ich heut nicht, komm' ich morgen....
Wenn es schmerzbedingt nicht geht - das ist was anderes.
Aber wenn man einfach zu faul, zu bequem, zu uninteressiert ist - dann sollte man das sofort abändern.
Denn je weniger man sich bewegt, umso steifer, behinderter und unsicherer wird man.

Ja - da hat Herr Fuchsberger schon recht, wenn er sagt (und schreibt):  'Altwerden ist nichts für Feiglinge'
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Offline kunstmalerdon

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #4 am: April 07, 2013, 11:49:26 Vormittag »
Ja, Teufelchen,
auch Du liegst richtig mit Deiner Schilderung. Bitte lies meine noch folgende Ergänzung, denn unsere Schwierigkeiten, die wir mit dem "Altwerden" haben sind nicht automatisch notwendig. Aber mehr noch: So wie ich feststelle "Ich schaffe mir meine Schwierigkeiten selbst", ( und damit meine ich eben nicht nur die des Alters!!!!) so gibt es eben gerade im Bereich meiner gesamten "Überzeugungen" beide Möglichkeiten, nämlich durch eine veränderte Überzeugung etwas zum für mich Besseren zu verändern, oder aber durch eine kritiklose Übernahme falscher Vorstellungen Nachteile für mich selber und für meine Welt zu erschaffen.
Ich melde mich noch dazu, aber vielleicht hat ja doch noch jemand Lust sich dazu zu äußern. Denn eine wirkliche Diskussion ergibt sich immer noch nur durch Rede und Gegenrede.
Bis bald also!
Don
kunstmalerdon

Offline Teufelchen

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #5 am: April 07, 2013, 17:31:21 Nachmittag »
ja, stimmt alles, was du sagst.   :yes:

Noch was - je älter man wird, umso mehr 'Molesten' ereilen einen täglich - und die gehen nicht wieder weg!
Die bleiben treu und brav - das Knie, die Schulter, der Nacken, der Fuß ....
Und dann mit Rollator - tun dir die Hände und Unterarme weh, wegen der ungewohnten Belastung....    :cray:

Das sind noch nicht mal Schwierigkeiten, die man sich selbst schafft - die ereilen dich. Ob du nun willst oder nicht.
Und der Orthopäde sagt stereotyp: 'damit müssen Sie leben' - das ist das Alter.
Dankeschön. Wär ich jetzt von alleine gar nicht draufgekommen..............

 :sarcastic:

Was ich an mir noch bemerke: ich werde immer kritischer. Und strenger...
Ist nicht lustig.
Vor allem, deine Mitmenschen kennen dich so gar nicht - und manchmal mögen sie das nicht...........

Muss ich wohl mal überdenken - und wieder etwas konzilianter werden  -  altersweise oder so.     :haha:
« Letzte Änderung: April 07, 2013, 17:32:53 Nachmittag von Teufelchen »
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Offline Lenzi

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #6 am: April 07, 2013, 17:58:02 Nachmittag »
Nun, auch ich bin schon einige Tage auf diesem blauen Planeten und bin zu der Schönredungserkenntnis gekommen: Selbstsuggestion ist alles!

Wenn andere meinen einen zu "MOTIVIEREN" müßen, ist Gefahr in Verzug! Dann wollen sie unsereins "nur" vor ihren Karren spannen!

Was den körperlichen Verschleiß anbelangt, liegt die Sache nunmal anders! 

Warum sollte ich  nicht mehr "betriebsfähig" sein , nur weil die "Teile" rosten?

Aber der Geist, die Seele, ist nicht stofflich, so eine Art "Gasflasche" die explodieren könnte! Mit den Altlasten haben wir allgemein so unsere gesellschaftlichen Probleme, in welcher Art auch immer, jaaaaaaaaaaaaaa, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, der Geist aus der Flasche.......................
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Offline Teufelchen

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #7 am: April 07, 2013, 18:00:49 Nachmittag »
Tja - die rostenden Teile, die kann man irgendwie überspielen oder wegstecken......

Wehe aber, wenn das Gehirn nicht mehr mitmacht.
Dann hilft dir die schönste Gesundheit nichts - dann bist du nur noch eine Hülle, die vor sich hin vegetiert.

Bewahre uns alle der Hergott vor solch einer Katastrophe!
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Offline Lenzi

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #8 am: April 07, 2013, 18:08:09 Nachmittag »
Herrgott / Damengott?

Lass die aus dem Spiel, die können auch nichts für alles!

Ach vergass, der Herrgott ist ja allmächtig................

Er sitzt dort oben auf seiner Wolke, wie Google und kontrolliert jeden Klick............
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Offline mimPutz

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #9 am: April 15, 2013, 17:28:08 Nachmittag »
Lieber Don,
vielen Dank für Deine Darstellung, sie erinnert mich an den DalaiLama, der mit Forschern zusammen festgestellt hat, dass man mit Gedanken sogar seine Gene verändern könne, über die Epigenetik.
Natürlich nicht die DNS-Kette des ganzen Menschen aber die Art wie das Erbgut gelesen werden soll könne man willentlich beeinflussen.

Ich suche mal Artikel dazu.
etwas kompliziert ist diese Arbeit
http://www.zrf.uni-bremen.de/zkpr/base/top_r07/16s.pdf

hier kommt man der Sache schon näher
http://www.spektrum.de/alias/freier-wille/ohne-zufall-gibt-es-keine-freiheit/1168814

durch Gedanken zur Gesundheit:
http://gedankenausrostock.wordpress.com/2010/09/06/gesund-durch-den-willen-was-uns-unser-korper-sagen-will/

Anderseits erinnert sie mich an das Positive Denken und auch an die Verantwortung, welche wir damit für unsere Zukunft übernehmen.
Dass man mit Denken auch Krebs bekämpfen kann ist seit langem bekannt.

Mein Problem liegt bei den Überzeugungen: Ich muss wirklich glauben, dass es richtig ist, was ich vor habe und die Erfahrungen, welche ich mit meiner Selbstbeherrschung gemacht habe: Die Lust ist einfach extrem gross und kann auch meine Überzeugung beeinflussen:
Wenn ich Lust habe wieder zu trinken, rutsche ich regelmässig ins Suchtverhalten, welches ja nichts anderes ist als ein fortgesetzter Selbstbetrug.

Aber mit Prinzipien stehe ich auf schlechtem Fuss: Bin verführbar und anfällig auf Verlockungen.
Einst glaubte ich zu wissen, heut weiss ich, dass auch dies ein Glaube war.

Offline kunstmalerdon

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #10 am: Mai 14, 2013, 17:02:48 Nachmittag »
JA, danke lieber mimputz. Ich arbeite an meiner neuen Darstellung meiner Gedanken. Und ich freue mich von Dir wieder zu lesen.
Aber zur Zeit bin ich mit dem Thema noch nicht fertig und das nächste hat sich auch schon wieder nach vorn gedrängelt (Das Thema: Zeit).
Je älter ich werde, um so mehr habe ich zu tun.
Jetzt etwas ganz reales: Mit dem Hund eine "Runde" machen.
Don
kunstmalerdon

Offline kunstmalerdon

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #11 am: Juni 10, 2013, 18:56:35 Nachmittag »
Ich als Schöpfer meiner neuen Welt


Es gibt eine „Grundkraft der Welt“ - Schopenhauer nennt dies eine „Elementare Kraft“, die er auch mal als „Wille“ bezeichnet. Dieser Wille ist nicht auf einzelne Individuen aufteilbar. Er hat keine einzelnen Teile. Dieser Trieb schafft von sich heraus das Wollen, was das Handeln leitet,  dann auch das Handeln der Einzelnen, die  dann ihrerseits als Ergebnis die Welt der Erscheinungen schaffen.
Jeder von uns lebt in dieser von uns geschaffenen Welt der Erscheinungen. Als Einzelgeschöpf stoße ich immer wieder auf Grenzen für mich, dabei möchte ich unbedingt grenzenlos sein. Vielleicht gehe ich durch meinen Tod wieder in die Einheit dieser Urkraft zurück.
(Es gibt insbesondere Musiker, die mit ihren Werken eine Ahnung, eine vorstellbare Wirklichkeit zulassen über diese Urkraft.)
Das bewusste, klare Denken, das auch die späteren Handlungen der Menschen erst möglich macht, ist der eine Faktor bei uns Menschen. Dem gegenüber steht das „Gefühl“, die „Emotion“, das Rauschhafte, die in unkontrollierter Wirkungsweise dem anderen Bereich des klaren Gedanken entgegenarbeitet.
Die Kraft des Bildlichen ist gebunden an die Vorstellung des Begrifflichen womit  für mich eine nachvollziehbare Klarheit, eine Ordnung entsteht. Dagegen arbeitet die andere Kraft, die in mir wirksam ist, die elementare Triebkraft. Das Ergebnis ist überall zu erkennen als eine Auseinandersetzung zwischen Verstand und Gefühl. Und ein Ergebnis dieser Auseinandersetzung ist das Werden des einzelnen Individuums.

Als eines dieser Individuen habe ich als Möglichkeit die Verwirklichung meiner eigenen Ideen. Das gelingt mir umso mehr und umso leichter und schneller, je mehr ich mich nicht einem Diktat aussetzte, das zum Beispiel von einer wie auch immer gearteten organisierten Religiosität ausgeht.
Die meisten dieser Organisationen haben ein Gottesbild, das den Menschen unfreier macht, weil sie selber an der Macht über ihre Anhänger interessiert sind. Das fällt mir schwerer, je mehr ich in dieser Form abhängig bin und nicht mehr so leicht zum Schöpfer meines eigenen „Ichs“ mit meiner eigenen Welt sein kann. Mithilfe ethischer Forderungen ist der Mensch leichter gefügig, weil abhängiger zu machen. Er wird berechenbar.
Der richtige selbst geschaffene, sich seiner Verantwortung bewusste Mensch
ist dann der, der durch die Irrtümer seiner Entwicklung älter gewordene Mensch, der dann wieder  wie ein Kind entdecken kann, dass seine Welt auch ganz anders sein kann, wenn er sie in eigener Verantwortung sich selber schafft. Das geht leichter, wenn ich als Großvater voller Überraschung entdecken kann wie viel Macht ich doch als Kind hatte - und die ich jetzt wieder habe -
wenn  ich in einer „als ob- Welt“ lebe, in der ein Stock sowohl Bumerang sein kann, als auch im nächsten Moment eine Fahnenstange. Es geht um diese Fähigkeit der Weltgestaltung, die mir aber erst bewusst wird, wenn ich mich emanzipiert habe und in der Lage bin, meine Fähigkeiten erst einmal zu erkennen und dann auch sinnvoll einzusetzen. Wie das einzelne Ergebnis dann aussieht. ist wegen der jeweils vorhandenen Individualität durchaus im Einzelnen unterschiedlich.
So, nun aber genug der Vorrede lasst mich konkret werden.
Unsere Welt hat sich verändert. Entscheidend verändert.
Unsere bisher vorwiegend dinghafte Welt ist genauer erforscht und stellt sich jetzt anders dar.
Da sind eigentlich nur die vier folgenden Themenbereiche, die inzwischen von allen Nobelpreisträgern und anderen Koryphäen als gesicherte Erkenntnis angenommen werden.
Zum einen die Unschärferelation dann
die  Quantenverschränkung. Weiterhin
der Beobachtereffekt und schließlich
die Nicht-Lokalität.

Der gute Werner Heisenberg nannte das, was er feststellte eine „Unschärfe“;
Er – und inzwischen auch viele andere- hatte nämlich festgestellt, dass ein kleines Elektron zwar bestimmt erkannt werden konnte, wenn er den Ort bestimmen wollte, wo es sich gerade aufhielt. Er konnte auch messen welche Geschwindigkeit es gerade drauf hatte – aber er konnte nicht  beides zugleich.
Nun, andere gebrauchten die Beschreibung „verschmiert“  oder „unscharfes Wellenpaket“ zu Recht, denn dieses kleine Ding rast so schnell um  seinen Atomkern herum, dass es praktisch überall gleichzeitig ist.
Ja ja, kann ja schon sein, aber warum soll das für mich so wichtig sein, habe ich mich gefragt. Nun, dann können alle von den Ärzten mit ihren teuren Messgeräten abgenommenen Daten bei mir niemals alles zugleich darstellen.
Es werden immer nur einzelne Teile von mir dargestellt.
Ja, das hat noch nicht den ganz großen „Aha-Effekt“ für mich, aber es wird gleich noch besser.
Bei der Quantenverschränkung ist das schon etwas anderes.
Wir haben von den Wissenschaftlern die Ausdrücke „Elektronen, Neutronen, Protonen und Elementarteilchen“ schon gehört. Mithilfe derer lässt sich unsere Wirklichkeit einigermaßen beschreiben. Alle diese Einzelteilchen können Kontakt miteinander haben, entweder als Masse oder als Energie. Und wenn das einmal stattgefunden hat, dann sind sie auf immer „quantenverschränkt“. Das bedeutet, dass sie seitdem energetisch und informativ mit einender verheiratet sind. Ganz egal wo sie sich gerade befinden sie spielen „Händchenhalten“ wie zwei glücklich Verehelichte. Sie wissen eben auch alles von und miteinander.
Nun brauche ich mich nur zu erinnern, dass am Beginn der Welt alles miteinander in einem einzigen Teil verbunden war und schon wird mir klar, dass ich grundsätzlich die Möglichkeit habe, wie alle anderen bewussten Wesen, mit allen anderen Informationen auszutauschen.
John Archibald Wheeler (US-Physiker) nennt das „Alles aber auch alles ist mit allem verbunden!“ Das ist aber nichts Neues, denn der Apostel Paulus hat dasselbe schon viel früher gesagt “Alles ist in allem!“
Experimentell ist das auch schon lange nachgewiesen. Anton Zeilinger hat zwei „Zwillingsphotonen“ aus ursprünglich einem Photon hergestellt. Dann wurden beide Zwillinge voneinander getrennt. Wenn in dem einen die Drehrichtung (spin) geändert wurde, geschah dasselbe im gleichen Augenblick (instantan) beim Zwilling, gleichgültig wie weit sie voneinander getrennt worden waren.
Bei späteren Versuchsanordnungen wurde schon die Entfernung von Malaga nach Teneriffa (144 km) erfolgreich überbrückt.
Zuerst habe ich mich gefragt, wie soll ich das jemals können? Inzwischen weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ich in jungem Alter vor Aufgaben nicht versagt habe, die mir damals viel komplizierter erschienen waren. Zum Beispiel, wenn eine Frau sexuell glücklich machen wollte, hatte ich auch noch keine Erfahrung, weiß aber inzwischen, dass ich sogar das allmählich gelernt habe.
Aber auch das Übertragen von Informationen von einem Menschen zu dem ich eine hohe gefühlsmäßige Bindung hatte, zu mir hat stattgefunden. Meine Mutter ist gestorben, als ich nachts in meinem Bett hochgefahren war. Das oder Ähnliches ist bei vielen Menschen längst ebenfalls erfolgt.
Für mich als körperhafter Mensch ist das eine recht neue Erkenntnis, dass nämlich alle meine Körperzellen ständig miteinander in regem Informationsaustausch stehen. Und nicht nur das, nein auch zwischenmenschliche Kommunikation findet statt zum Beispiel zwischen Arzt und Patient, zwischen Mensch und Tier, Pflanze, ja sogar technischem Gerät.

Aber auch die nächste Erkenntnis über den Beobachtereffekt ist ganz erstaunlich.
Quantenphysik ist eine „Physik der Möglichkeiten“. Nichts ist schon festgelegt, wir wissen aber, wenn aus vielen Möglichkeiten sich eine ganz konkret in eine Realität verwandeln soll, muss ein  Impuls eine Rolle spielen. Das kann beispielsweise durch den Beobachtereffekt geschehen. Aus einer „Wahrscheinlichkeitswolke“ von Möglichkeiten kann dann, wenn z. B. ein Wissenschaftler eine technische Messung l vornimmt dann kann eine Information  ihren Zustand verändern. Aus der Möglichkeit wird dann eine neue Wirklichkeit. Genau genommen bedeutet das, dass Bewusstsein und die Absicht eines Beobachters das Ergebnis eines jeden Experiments maßgeblich beeinflussen können.
Das wurde schon vor 23 Jahren durch Paul Davies erstmals nachgewiesen und ist inzwischen überall auf der Welt wiederholt bestätigt.
Da sollte der „Drehimpuls“ eines Elektrons verändert werden. (Dieser Impuls ist entscheidend, weil je nach Richtung andere Zellen damit gebaut werden.)
Der Wissenschaftler wollte den Drehimpuls umkehren, bemerkte aber schon vorher bei der Planung, dass die gewünschte Richtung  sich schon von selbst eingestellt hatte. Zur Kontrolle „dachte“ er sich die Richtung wieder andersherum, hatte sie sich auch schon wieder  so eingefunden.
Die Elektronen reagierten wie gut abgerichtete Hunde allein auf seine Vorstellung im Gehirn.
Für medizinische Behandlungen ist damit ganz klar: Allein die Einstellung des behandelnden medizinischen Personals verändert die Wirkungsmechanismen der Therapie bzw. der Medikamente. Ist das nicht toll?

Das letzte Kapitel ist für mich nur schwer vorstellbar gewesen:
Die Nicht-Lokalität.
Ich habe ja auch mal Science Fiction Bücher gelesen. Da war so etwas wie „Multi-Präsenz“ gang und gäbe, aber in meiner normalen dreidimensionalen Welt doch nicht. Ich habe einen Lieblingssessel. Sobald ich darauf sitze, sitzt dort kein anderer. Ist das klar? Denkste, sagen die Wissenschaftler, Das gilt nur, wenn ich meinen Körper als eine feste Materie betrachte. Und das genau ist ein Irrtum. Ich bin aber nicht nur ein materieller Kerl sonder auch ein geistig, seelisches Wesen.
1984 schon gab es für Carlo Rubbia den Nobelpreis. Er hatte bewiesen, dass Materie (also auch mein Körper)  nur zu einem milliardsten Bruchteil aus fester Masse besteht; der Rest? Vakuum! Danach  wäre die gesamte Masse der Spandauer Zitadelle z.B. auf der Spitze einer Nähnadel unterzubringen und um sie zu entdecken brauchten wir ein  starkes Vergrößerungsglas.
Mit dieser Tatsache arbeiten die Wissenschaftler schon seit 30 Jahren und bei mir war das überhaupt noch nicht angekommen.
Ich musste erstmal erkennen und verstehen, dass „Ich“ einerseits gar nicht so massig bin, wie ich es mir immer dachte, aber dass andrerseits mein „Ich“ auch nicht mit meiner Haut aufhört. Na gut, die Wärme meines Körpers ist auch noch in meiner Umgebung zu spüren. Auch die Geräusche meines Körpers sind da wahrnehmbar. (Nein, nicht was Du jetzt denkst!) Herzschlag usw. sind akustisch nachweisbar. Aber viel weiter reicht mein Magnetfeld, EKG und EEG sind mit Reichweiten von ca. 2,60 m nachzuweisen und die wirken in diesen Bereichen  auch noch. Ich rieche auch noch meine Frau, selbst wenn sie nicht mehr im Zimmer ist. Und wenn ich meinen Hund anschreien muss, hören das auch noch die Nachbarn.

Bestimmte Menschen, indische Yogis z.B. haben viel mehr Erfahrung als wir Westeuropäer um sich nachweisbar an verschiedenen Orten zugleich aufzuhalten. Außerhalb der Grenzen meiner dreidimensionalen Welt sind andere Informationen erfahrbar, als hier, wo ich mich täglich aufhalte.
Ich gebe es gerne zu, ich selbst habe noch keine eigenen Erfahrungen in diesen Bereichen entdeckt. Aber für die Wissenschaftler  ist das schon „kalter Kaffee“ von gestern.
Weil diese Gedanken bei mir erst jetzt Wirkung zeigen, habe ich mich auch hingesetzt und diese – meine-  Einsichten zu Papier gebracht.
Diese vier wesentlichen Grundgedanken der „Quantenphysik“ sind unter unseren Wissenschaftlern gesicherte Erkenntnis keine verrückten Fantasiegedanken von übergeschnappten Fantasten. Der Quantencode ist entschlüsselt. Wir wissen inzwischen die gesamte Schöpfung besteht zweifellos sowohl aus Geist und auch aus Materie. Beides kann nicht getrennt sein; beides zusammen ist eine Einheit.

Ich schreibe in diesem Bereich noch weiter und stelle das dann hier mit ein!
Don
kunstmalerdon

Offline mimPutz

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #12 am: Juni 10, 2013, 22:03:12 Nachmittag »
Kleine Kritik habe ich schon zu EKG und EEG im Vergleich zum Geruch Deiner Frau, denn Geruch ist eine sehr substantielle Sache, EKG und EEG sind elektrische Schwingungen.
Über das multiple Erscheinen gibt es auch Berichte von Sai Baba oder von Kyriakos Markides der Daskalos solches nachsagte. Das wurde aber alles nicht bewiesen, im Gegenteil, Sai Baba wurde als Trickspieler überführt.

Man muss vorsichtig sein mit Berichten über unglaubliche Dinge, die Menschheit ist richtig geil auf Wunder, davon haben alle Kirchen profitiert.
Einst glaubte ich zu wissen, heut weiss ich, dass auch dies ein Glaube war.

Anisja

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #13 am: Juni 11, 2013, 07:37:00 Vormittag »
Die Menschen sind auf der Suche; sie sind nicht mehr bereit alles zu glauben, was andere ihnen als "Wahrheit" verkaufen- und das ist gut so !
« Letzte Änderung: Juni 11, 2013, 09:08:21 Vormittag von Anisja »

Offline mimPutz

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Re: Meine Gestaltung meiner neuen Wirklichkeit
« Antwort #14 am: Juni 11, 2013, 11:09:30 Vormittag »
Sicher, das wäre sogar sehr gut, aber wie kommst Du darauf, diesen weltweiten Skeptizismus anzunehmen?
Hast Du da Belege oder Berichte?
Das würde mich sehr interessieren.

Die Sai Baba - Anhänger gibt es nämlich durchaus noch, auch nachdem bekannt wurde was er geschwindelt und sonst noch verbrochen hatte.
Auch Katholiken sind noch sehr verbreitet, nachdem längst bekannt ist, was an der Bibel alles erdichtet ist und wie man damit umgegangen ist mit Veränderungen und Umschreibungen.
Dann wären die Kreationisten in Amerika eigentlich nicht möglich, wenn die Leute skeptisch und vernünftig an diese Glaubensinhalte gingen.

Ich fände Deine Nachricht  tatsächlich sehr erfreulich, doch kann ich sie nicht  bestätigen im Bild der Vorgänge, welche mir seit ungefähr 10 bis 20 Jahren zu Ohren gekommen sind.
Ja, sogar ich selbst war gelegentlich bereit irgend was zu glauben und auf Zaubertricks reinzufallen; und ich bin ein eher skeptischer Mensch.

Es würde mich also wirklich sehr interessieren, liebe Anisja, wie Du zu dieser Überzeugung kommst.
« Letzte Änderung: Juni 11, 2013, 11:11:37 Vormittag von mimPutz »
Einst glaubte ich zu wissen, heut weiss ich, dass auch dies ein Glaube war.

 

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