Autor: kunstmalerdon Thema: Wozu brauchen wir eigentlich "Lachen"?  (Gelesen 920 mal)

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Offline kunstmalerdon

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Wozu brauchen wir eigentlich "Lachen"?
« am: März 01, 2013, 15:34:09 Nachmittag »


Frauen sind für mich als Mann etwas, das ich mir sehr gerne ansehe.
Dazu stehe ich auch! Aber manchmal bin ich doch sehr erstaunt, denn es gibt tatsächlich Frauen, die keinerlei Lachfalten haben. Und dann bin ich nicht etwa versucht herauszufinden, welche Schönheitscreme sie benutzt. Stattdessen frage ich mich: „Was hat diese Frau für eine Lebenseinstellung?“
Ich würde mir auch nicht wünschen, mit ihr im Fahrstuhl stecken zu bleiben.
Ich nehme an, Sie wissen was ich meine!
Wie kommt denn nun ihr meist recht starrer Gesichtsausdruck zustande? Das ist die Folge von einem sehr gefährlichen Gift, das sich solche Frauen freiwillig ins Gesicht spritzen. Wir kennen es  unter dem Namen Botulinum Toxin. Und dieses Gift bewirkt tatsächlich, dass die Frauen weniger Fältchen haben und damit tatsächlich auch jünger aussehen, aber um den Preis einer gewissen Gesichtsstarre.
Unsere Wissenschaftler haben inzwischen herausgefunden, dass wir unsere eigenen Körpersignale überwachen.  Wie das geht? Nun, wir schauen sozusagen von innen her in unser Gesicht. Und dann fragt mein Gehirn: : „Na, Alter wie geht’s heute so?“
Und wenn dann  grad mal die Mundwinkel vom Lachen oder Lächeln oben sind, dann sendet mein Gehirn die Haltung „Heiterkeit und Wohlfühlen“. Ich drücke – genauso wie jeder andere- meine innere Haltung im Gesicht aus. Und das wirkt nach Außen und von da wieder nach Innen zurück.
Und nun kommt eine direkte Aufforderung an alle Anwesenden. Nehmen Sie mal einen Bleistift und klemmen Sie sich den zwischen Oberlippe und  Nase. Damit wirken Sie garantiert total blöd. Aber es geht gar nicht anders, denn auf diese Weise trainieren Sie den Gebrauch jener Muskelpartien, die auch beim Lächeln benutzt werden. Und jetzt kommt das Interessanteste: Sie fühlen sich nach einer Minute unausweichlich wirklich besser!
Nein, bitte nicht Kopfschütteln, machen und ausprobieren und dann am Ende selber erstaunt feststellen. Tatsächlich, es funktioniert.! Ganz wichtig ist es aber, dass Sie das zum Beispiel beim Besuch einer Behörde machen. Sie können garantiert beobachten, dass sich die Heiterkeit ausbreitet und zu Ihnen wieder zurückkommt. Und wer das so bewirkt, das sind die so genannten „Spiegelneuronen“. Wir interpretieren die Einstellungen unserer „Gegenüber“ indem wir sie „Spiegeln“. Und dann können wir gar nicht anders als, unser Gesicht einem anderen anzupassen, wenn das ein starkes Gefühl zeigt. Und Lächeln gehört für uns nun mal zu den starken Gefühlen. Und dann sind wir in der Lage an unserem eigenen Gesicht zu erkennen, zu so spüren wie mein Gegenüber sich grade fühlt! Ist das nicht toll?
Und jetzt hatte man einmal ein ganz aufschlussreiches Experiment gemacht. Nach einer Behandlung mit Botox sollten sich die Testpersonen mit ganz besonders stark emotional geladenen Texten beschäftigen. Und wenn sie dann diese Aussage im Text kapiert hätten, dann sollten sie einen Schalter betätigen.
Bei Texten mit ärgerlichem Inhalt brauchten die Testpersonen länger als vorher. Und warum? Weil sie ganz einfach nicht mehr in der Lage waren ihre eigene Stirn zu runzeln und sie konnten die kleine Falte zwischen den Augenbrauen nicht mehr zusammenziehen!
Diesen armen Menschen fehlte die Möglichkeit ihr Gesicht zu benutzen. Sie konnten deshalb ihre eigenen Muskeln nicht mehr „Lesen“, sie waren sprachlos geworden für eine kurze Zeit.
Um unsere Sprache sinnvoll zu  benutzen, brauchen wir unseren eigenen Körper. Und wenn wir den vorher „bewegungslos“ oder auch nur bewegungsarm gemacht hatten, dann fehlte uns etwas.  Wir können ohne ein Gesicht gegenüber schlechter verstehen. Und ein künstlich mit Botox bewegungsarm gemachtes Gesicht reicht dazu schon aus.
Mit dem Gift wirkt eine Frau zugegebenermaßen ca. fünf Jahre jünger, aber auch um ca. 30 I-QU-Punkte dümmer.
Ich kenne Männer, die sagen: „Das kann es Wert sein!“
Ich selber aber sage allen Frauen: „Die Fähigkeit zu Lachen ist wunderbar und auch mit Lachfalten seht ihr viel lustiger aus. Jeder Versuch zu einer  Perfektion ist  langweilig und zu viel Perfektion ist auch unzulässige Kritik am Schöpfer!“
kunstmalerdon

Offline Teufelchen

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Re: Wozu brauchen wir eigentlich "Lachen"?
« Antwort #1 am: März 01, 2013, 16:06:22 Nachmittag »
 :gb:    :danke:


Lachen macht glücklich und gesund.
Wer lacht, wirkt gleich sympathischer.
 Kaum zu glauben, dass Lachen früher nicht gesellschaftsfähig war.
Wenn, dann lachte man nur hinter vorgehaltener Hand. „Vor allem Frauenlachen war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verpönt“, stellt Lachexperte Heiner Uber fest.

Es lockert die Muskeln, befreit aufgestaute Emotionen, setzt Glückshormone frei.
Kinder beherrschen diese Gefühlsäußerung am besten.
Sie lachen laut wissenschaftlicher Untersuchung rund 400 Mal am Tag.
 Erwachsene lachen nur 15 Mal am Tag – viel zu selten, sagen Experten.

Ein indischer Arzt habe herausgefunden, dass zwei Minuten Lachen für Körper und Geist so gesund sind wie etwa 20 Minuten Joggen.
Unter dem Motto "Lachen ohne Grund" bietet Omenka den Teilnehmern während der ersten Fortbildungswoche in jeder Mittagspause Übungen zur Entspannung an.

http://www.welt.de/wissenschaft/article1906639/Einmal-Lachen-so-gesund-wie-20-Minuten-Joggen.html


Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.
- Charlie Chaplin -

und hier eine kleine Prise Lachen:

Herr Doktor, immer habe ich diese Kopfschmerzen,
und dieses Reißen in den Armen,
dann habe ich diese Bruststiche, wirklich diese unangenehmen Stiche in meiner Brust.
Ich habe auch ständig diese Magenschmerzen, und meine Knie und Füße tun mir dauernd weh.
Und immer wieder dieses Ohrensausen und Augenflimmern.
Herr Doktor, können Sie mir sagen was mir fehlt?
Der Arzt: "Was soll Ihnen denn fehlen? Sie haben ja schon alles."
De gustibus non est disputandum!

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Offline Mickymaus

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Re: Wozu brauchen wir eigentlich "Lachen"?
« Antwort #2 am: März 03, 2013, 10:13:50 Vormittag »
Bei Männern und Frauen finde ich die "Lachfältchen" um die Augen schön; zeigt es doch das diese Menschen u.a. Humor und einen gesunden "Mutterwitz" besitzen. Schlimm finde ich es wenn man morgens die Leute auf der Straße mit verkniffenen Mundwinkeln und starrem Gesichtsausdruck sieht.

Kleiner Tipp für die U-Bahn:
Einfach mal seinem Gegenüber ein kleines Lächeln schenken; es kommt garantiert ein Lächeln zurück. :biggrin:
Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt.
Jack London

 

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