Autor: kunstmalerdon Thema: Ein seltener Beruf.  (Gelesen 773 mal)

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Ein seltener Beruf.
« am: Januar 16, 2013, 18:08:26 Nachmittag »
Ein seltener Beruf
Morgens zur Arbeit, das ist schon vielen passiert,
Fuhr sie etwas schneller, weil es pressiert.
Mit einer Radarpistole wurde sie geblitzt
Leugnen war sinnlos, es hätte nichts genützt.
Zehn Kilometer das war nicht sehr viel.
Aber der Polizist hatte jetzt leichtes Spiel.
Ein selbstgefälliges Grinsen im Gesicht:
„Meine junge Frau, so geht das nicht!
Wo wollen Sie denn überhaupt hin so schnell?
Zu einer Verabredung eventuell?“
„Nein, sagt sie, ich muss zur Arbeit!“
„Nun dann lassen Sie sich doch mehr Zeit!
Als was arbeiten Sie denn überhaupt?“
„Als Afterstreckerin“sagte sie und senkte ihr Haupt.
„Af..Af,  Afterstreckerin, das hab ich nie gehört.
Gibt’s so etwas fragt er etwas empört?
Das sind wohl so ganz neumodische Sachen!
Und was müssen Sie da ganz genau machen?“
„Nun ja, zuerst führe ich langsam einen Finger hinten ein.
Und wenn es geht probiere ich es mit zwein,
Dann mit dreien, vieren und zum Schluss die ganze Hand.“
„Und was weiter, fragt er schon ganz gespannt?“
„Nun, ich versuche es dann auszuweiten
Und dehne es nach allen Seiten!
Und wenn man dann beide Hände reinkriegt,
Hab ich schon beinahe vollends gesiegt.
Ich strecke es dann, bis es zwei Meter groß ist.“
„Aber dann sind Sie doch schon beinahe ein Sadist!
Mit einem zwei Meter großen Arschloch, was macht man damit?
Ist das nicht überhaupt so was wie: IGITT?“
„Dafür gibt es schon eine ganz bestimmte Lücke.
Man stellt es mit Radarpistole unter eine Brücke!!“
Don, 23. März 2012










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