Autor: Emirades Thema: Aus dem Leben eines Poeten  (Gelesen 1282 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Aus dem Leben eines Poeten
« am: November 22, 2011, 20:00:56 Nachmittag »
Das Mittagsmahl

Zum Gasthaus dort am Wegesrand
an schönem Tag ein Wandrer fand.
Trat in den Garten fröhlich ein,
der Kellner fragt, was darf es sein.

Ein Bier vom Fass, ganz frisch gezapft,
wär’ was den Wandrer fröhlich macht,
dichtet der Mensch, man hört’s sogleich,
dass der Poet an Worten reich.

Der Kellner stutzt, ihm klingt’s im Ohr,
bestimmt hörte er schon zuvor,
ganz ähnlich klingend Melodie,
denn manchen Gast vergisst man nie.

Er bietet an dem Wandrer Platz,
im Stübchen für die Mittagsrast,
fragt dann den Gast ganz unumwunden,
ob auch ein Süppchen würde munden.

Ja gern, nähm’ er ein Schälchen Suppe,
schon jetzt im Mund der Speichel zucke,
weil lecker sie mit herrlich Duft,
verzaubere schon jetzt die Luft.

Der Kellner eilt, bringt gleich herbei,
das Bier vom Fass, Besteck dabei,
ein Körbchen Brot und wunderbar,
sofort war auch die Suppe da.

Der Dichter schaut, will gern genießen,
nichts soll die Harmonie verdrießen,
die seinen Appetit begründet,
so dass das Süppchen auch schön mündet.

Doch auch oh Schreck, wie kann das sein,
wie kam das Haar zur Suppe rein?
Ist's gar ein Bein vom Raupentier,
das trübt den Suppenkasper hier?

Es scheint es könnte wohl auch sein,
das dieses Haar ein Spinnenbein,
oder ein Faden ohne Nadel,
wie es die Bänker manchmal tragen.

I wo! Obwohl das Haar ganz cool,
kein Nadelstreifen auf dem Stuhl,
hat da zuvor einmal gesessen,
und von dem Süppchen was gegessen.

Es kann doch nur der Kellner sein,
der hier die Suppe trug herein,
oder der Koch ganz ohne Mütze,
die eigentlich die Suppe schütze.

Verzweifelt ruft der Dichtersmann,
den braven Kellner schnell heran,
zeigt irritiert aufs blonde Haar,
und fragt, ob das der Koch wohl war.

Der Kellner murmelt, was für'n Haar,
die Suppe sei doch wunderbar,
greift tätig dann zum Löffelgriff,
und schlürft, man hört es fürchterlich.

Bellissimo nennt er die Suppe,
und preist, ihm nicht die Wimper zucke,
wenn er sogleich alles vertilge,
fragt, was Poet führe im Schilde,

doch solches dummes Dichterpack,
hätt’ er schon lange völlig satt,
die würden nur herum sich schleimen,
und alles völlig übertreiben.

Das Haar sei reine Phantasie,
solch Suppe hätte Haare nie.
Greift seinen Gast fluchs am Schlafittchen,
der wird gleich blass, wie einst Schneewittchen

und gleich darauf, man glaubt es kaum,
sitzt draußen er am Gartenzaun.
Jetzt muss er sich was Schönes dichten,
so geht's mit haarigen Geschichten.

(c) Emirades
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #1 am: November 22, 2011, 20:07:12 Nachmittag »
Der Dichter

Der Dichter hat heut' nachgedacht,
auf alles seinen Reim gemacht.
Nicht immer geht ihm das so leicht,
wenn Sorge ihn heimlich beschleicht.
Doch heute fiel ihm vieles ein,
er musste wohl bei Laune sein.

Vom Frühling hat er vorgeschwärmt,
und alte Sachen aufgewärmt.
Er brauchte gar ein Zirkuszelt,
verglich es mit der schönen Welt.
Versprühte reichlich Energie
auf Prisen feinster Ironie.

Jetzt sitzt er da, findet keine Ende,
reibt schadenfroh sich seine Hände,
denn seine Eulenspiegelei,
ist ständig, wenn er schreibt, dabei.

Er ist ein Schelm, mit List und Tücke,
schreibt er begierig seine Stücke.
Der arme Leser sei gewarnt,
wenn harmlos er davon nichts ahnt.

Weil seine Worte giftig sind,
und manchmal brausen wie ein Wind,
mit zynisch brennend, quälend Reim,
der niemals Menschen sieht ganz rein.

Es ist genug, zu später Stund',
hält jetzt der Dichter seinen Mund,
und träufelt nicht mehr mühsam ein,
Gedankenbild in Worte fein.

(c) Emirades
« Letzte Änderung: November 23, 2011, 17:50:48 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #2 am: November 22, 2011, 20:16:40 Nachmittag »
Dichterlob

Der Dichter wird vor Scham gern rot,
wenn ihm zuviel des Lobes droht.
D'rum nimmt er sich schon mal in Acht,
dass er nicht zuviel Reime macht.
Doch eines wahren Dichters Lob,
kommt meistens erst nach seinem Tod.
Damit hat es ja die Bewandtnis,
weil man zuvor ja nicht bekannt ist.

(c) Emirades
« Letzte Änderung: November 23, 2011, 17:51:44 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #3 am: November 22, 2011, 20:19:16 Nachmittag »
Dichtkunst

Ein Dichterlein am Tische saß,
und dabei seine Reime las.
Mit Lupe musste er nachsehen,
was da denn bloß für Worte stehen.

Ja dichten, das ist eine Kunst,
nur seine Schrift ist so verhunzt,
woran man kann sehr gut ersehen,
wie schwer die Kunst ist zu verstehen.

Der Kopf so leer, Gedankenlos -
reimt es sich schwer.
Keine Idee - nur schwarzer Tee, so trüb -
kein Epos voller Emotion - nur Nichts.

Erschreckend wohl der Klang im Ohr,
der gar nichts brachte schnell hervor.

So still kann Schweigen sein.


(c) Emirades
« Letzte Änderung: November 23, 2011, 17:55:20 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #4 am: November 22, 2011, 20:22:11 Nachmittag »
Dichterfreuden

Ein zarter Schmelz zu jeder Zeit,
des Dichters Laune sehr erfreut.
Schmilzt gar das Herz dahin mit Wonne,
ist's auch für ihn ein Strahl voll Sonne.
Denn alles was ihm Freude macht,
ist das was anderen Freude schafft.

(c) Emirades
« Letzte Änderung: November 23, 2011, 17:58:20 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #5 am: November 22, 2011, 20:28:50 Nachmittag »
Poetendasein

Wie geht's unserm Meisterdichter eigentlich?

Was soll darauf ich denn wohl sagen?
Hört ihr denn nicht des Magens Klagen?
Ist man aufs Dichten ganz versessen,
gibt's auf dem Teller nichts zu fressen.

Und nur mit etwas Heiterkeit
verhungert man so mit der Zeit.
Die Zähne lang, ein Loch im Strumpf,
wird der Verstand denn so nicht stumpf?

Doch will ich mir's nicht ganz verleiden
und alles Dichten nicht vermeiden.
So schreib ich hier in diesem Reim,
auch hungrig kann man fröhlich sein.

Oh Hungrig? Wieso das?

Gern säße ich ja auf Diät,
nur dass mir sowas gar nicht steht.
Bin ohnehin ja rank und schlank,
hab nur die Köchin nicht zur Hand.

Die hat sich aus dem Staub gemacht,
weil's Kochen ihr nicht Freude macht.
Stets ist es nämlich ihr Begehr,
vom Geld zu haben etwas mehr.

Doch davon fehlt's, der Topf bleibt leer,
vom Schreiben leben ist halt schwer.
Die Mütze auf, den Schirm dabei,
damit es mir gemütlich sei -

Mach lieber ich mich jetzt daran
und schreib Rezepte eifrig an.
Der Hunger wird dann schon vergehen,
ist Speise auf Papier zu sehen.

(c) Emirades


Schöne Grüße aus meiner Dachkammer:

« Letzte Änderung: November 22, 2011, 20:35:15 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #6 am: November 22, 2011, 20:43:59 Nachmittag »
Bordsteinkante

Ein Mensch saß auf der Bordsteinkante,
so dass ihn schon der Hintern brannte.
Zu lange hat er ganz versessen,
an dieser Stelle ’rumgesessen.

Schrieb in Gedanken ein Gedicht,
das stört den Hintern weiter nicht.

Ein Tagedieb mit Langeweile,
sucht stets nach einem Zeitvertreibe
und wenn der auch noch Rentner ist,
klappert ihm ständig das Gebiss.

Ja das ist wohl des Dichters Los,
ich glaub der braucht ne Lederhos'.

Ein Kranker hat es wirklich schwer.
Wo nimmt der nur die Kohle her,
die er für seine Krankheit braucht,
kein Wunder, dass sein Schädel raucht.

Denn eines wahren Dichters Wohl
ist meistens etwas Alkohol.

(c) Emirades
« Letzte Änderung: November 23, 2011, 17:59:39 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #7 am: November 22, 2011, 20:52:43 Nachmittag »
Kritiker

Die Kritiker der Kühe,
machen sich oft viel Mühe.
der Ochse sieht es sicher ein,
soll er für sie geschlachtet sein.

Kritik ist eine frohe Lust,
schafft anderen ja nur Verdruss.

Steckst du sie aber selber ein,
fühlst du Urin an deinem Bein.
Und wenn der noch so wärmend rinnt,
denkst du, das wohl der Andere spinnt.

(c) Emirades
« Letzte Änderung: November 23, 2011, 18:01:14 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #8 am: November 22, 2011, 20:59:28 Nachmittag »
Poeten

Zwischen Poeten oder Narren,
soll niemals lange man verharren,
die bringen dich zu sehr zum Lachen,
und können böse Witze machen.
Zum Schluss merkt man dann ganz gewiss
was Eulenspiegelei wohl ist.

Nein solche Schelme und Präloten,*
treiben es weit mit ihren Schoten,
vergiften gern den teuren Wein,
und wollen gern bewundert sein.

Darum halt dich fern von den Idioten,
mit ihren heimtückischen Voten,
sie blenden, heucheln und verwirren,
dass deine Sinne sich verirren.

(c) Emirades


*prä ►vor,
*Loten ► ausloten: abmessen | sich belaufen, austeilen, ermitteln, ausgeben, dosieren, zumessen, auswerfen, fassen, ausschütten, ermessen, aufteilen, disponieren,
= Vorvermessen, Vordenken,
« Letzte Änderung: November 23, 2011, 18:03:12 Nachmittag von Emirades »
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline kunstmalerdon

  • ALiQs Experte
  • *
  • Beiträge: 969
  • Geschlecht: Männlich
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #9 am: Juli 17, 2013, 09:03:01 Vormittag »
Dass ich das erst heute entdeckt habe entschuldigt - hoffentlich- die Verspätung meines dennoch sehr großen Beifalls!
Don
kunstmalerdon

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #10 am: Juli 20, 2013, 21:46:56 Nachmittag »
Ein Männlein steht im Walde,
hat sich hier selbst entdeckt -
Wahrscheinlich hat der Donner
des Beifalls es geweckt.

Jetzt schaut es ganz verwundert,
was hier so alles steht,
fragt sich, ob es tatsächlich
Poeten so ergeht.

Bedankt sich mit Verbeugung
für kundigen Applaus,
längst hat es selbst vergessen,
den Text der hier verstaut.

---
 :hi:
Danke Don!
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

Offline Petra

  • Administrator
  • ALiQs Zampano
  • *
  • Beiträge: 39774
  • Geschlecht: Weiblich
  • Ein Lächeln kostet nichts, aber es ist viel wert.
    • ALiQs-Community
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #11 am: Juli 21, 2013, 08:01:09 Vormittag »
Wunderbar, toller Thread  :danke:  :friends:



Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 6046
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Aus dem Leben eines Poeten
« Antwort #12 am: April 16, 2018, 11:53:42 Vormittag »
Nachdenkliche Entschleunigung

„Ich wachse heute mal langsamer“, sprach der Apfelbaum.
„Wozu soll ich mir den ganzen Stress antun und am Ende werde ich dann noch zurechtgestutzt.“
Das hörte der Specht, der eifrig dabei war, seinen Schnabel an der Apfelbaumborke zu polieren,
um die ihm dabei entgegen springenden Insekten als leckeres Mittagsmahl zu vertilgen.

„Wenn du langsamer wächst, habe ich weniger zu klopfen,“ rief er aufgeregt,
reckte seinen Kopf und schüttelte seine Schwanzfedern, als wollte er sagen:
„Mit solchen Machenschaften will ich nichts zu tun haben“.
Prompt machte er sich aus dem Staub und flatterte schnurstracks auf die große Fichte nebenan,
die an ihren ausladenden Ästen, reichlich mit Zapfen bestückt, sich als ergiebige Nahrungsquelle darbot.

In gewohnter Manier setzte er seine Bemühungen fort und hämmerte was das Zeug hielt
nun gegen die Fichtenborke, wobei er den Apfelbaum weder eines Wortes noch eines Blickes würdigte.

„He, Kamerad!“ rief die Fichte ihrem Nachbarn zu.
Der Apfelbaum spitzte die Ohren und rief zurück: „Was gibt’s Nachbar?
Findest du es etwa auch verwunderlich, dass ich mich entschleunige?“
„Du hast Ideen“, rief die Fichte.
„Langsamer wachsen, wer hat so was je gehört?“
„Ach was, tu nicht so schlau!“, rief der Apfelbaum zurück,
wobei seine goldroten Früchte an ihren Stängeln zappelten, weil er sich über soviel Unwissenheit aufregte.
Ohne viel zu überlegen schrie er der alten Föhre entgegen:
„Entschleunigung, das habe ich neulich im Radio gehört, ist nicht nur gesund,
sie bringt auch neue Spannkraft, sorgt für kräftige Triebe und für ein ausgeglichenes Dasein!

Nach einer kurzen Unterbrechung fügte er noch hinzu:
„Du mit deinem Wachstumswahn, wohin soll dich das denn bringen,
wenn nicht schnell unter die Säge oder in den Ofen?“

Die Fichte grinste gelassen und entgegnete:
„Im Radio gehört, dass ich nicht lache. Woher willst du denn ein Radio haben?
Und außerdem scheint deine Entschleunigung nur in Stress auszuarten.
Du hast jetzt wohl Langeweile, wo du mit dem Wachsen aufgehört hast?“

„Langeweile,“ murmelte der Apfelbaum, und rief zurück: „Langeweile, wieso denn?
Urlaub, Freizeit, Lebenskunst! Dass ist es, was ich mir verordne und genieße, und sogleich werde ich damit beginnen.“

„Lebenskunst!“, rief der aufgeschreckte Specht sich einmischend, „Lebenskunst nennst du das?
Die Kunst zu Leben, heißt dem Tod entkommen.
Wer langsam säht, was will der denn dann ernten?
Und wer nicht frist, der magert dem entgegen, dem er entkommen will.“

Empört erwidert der Apfelbaum:

„Schweig nur, du Drossel! An Wahrheit ist kein Mangel.
Wer sie nicht will, der treibt böses Gerangel -
und findet doch am Ende keinen Frieden,
weil stets des and’ren Wahrheit will obsiegen.“
Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

 

Bilderhoster

PicR.de postimage.org