Autor: kunstmalerdon Thema: Johannes 1 ff  (Gelesen 1232 mal)

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Offline kunstmalerdon

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Johannes 1 ff
« am: August 15, 2011, 01:50:08 Vormittag »
Bei unserem letzten Zusammentreffen las Johnny den Anfang des Johannes-Evangeliums und interpretierte diesen Text so: Jesus Christus ist identisch mit Gott. Ich wollte mir darüber meine Gedanken machen und habe versucht, mich diesem Text zu nähern, indem ich ihn auf seine Stimmigkeit in sich selbst und auf seine Aussagefähigkeit untersuchte. Dabei  habe ich den Grundsatz jeder Interpretation befolgt: Ergibt der Wortlaut schon einen Sinn, dann ist kein Platz für weitergehende Interpretationen.

„Am Anfang war der Logos und der Logos war bei Gott und Gott war der Logos. (2)Dieser war im Anfang bei Gott. (3)Alles ist durch ihn geworden und ohne ihn war auch nicht eines von dem, was geworden. (4) In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen. (5) Das Licht leuchtet in der Finsternis, die Finsternis aber hat es nicht ergriffen.“
Das ist soweit der Text aus meiner Bibel. Es ist also von einem „Anfang“ die Rede, von einem „Gott“ und von dem „Logos“. Anfang und Gott kann ich ohne weiteres erst einmal verstehen. Nicht so das griechische Wort „Logos“. Also her mit einem anerkannten Wörterbuch zur  Wortklärung. Eine sehr häufige Übersetzung ist  das Wort „Wort“. Und etwas weiter heißt es bei Johannes:
"Wort" ist hier aber eben eine Übersetzung des griechischen Wortes logos. Dem Wort logos werden in dem Altgriechisch-Deutsch Großwörterbuch von Menge-Güthling, 26. Aufl. 1987, folgende Bedeutungen zugeschrieben (nur Stichworte teilweise hier wiedergegeben):
Rede, Sagen, Ausdruck, Spruch, Wort, Kunde, Sage, Gedanke, Erwägung, Überlegung, Berücksichtigung, Bedeutung, Geltung u.a.
Nach diesen inhaltlichen Überprüfungen kann ich allenfalls feststellen, was immer es im Einzelnen bedeuten soll, es kann nur ein Abstraktum sein,
Und etwas weiter heißt es bei Johannes: „Und das Wort war bei Gott“.
Das erlaubt zunächst einmal die Feststellung, dass das, was immer sich hinter dem Wort „Logos“ verbirgt nicht identisch ist mit Gott.
Das Wort für "bei" ist im griechischen Text das Wort pros, es bedeutet hauptsächlich "hin … zu", "in Richtung auf", "bei", "nahe bei", übertragen zeigt es auch an, was man u.a. als "im Bezug auf", "im Blick auf", bezeichnen könnte.
Aus diesen Überlegungen heraus müsste ich noch weiter zurückgehen, wenn ich den genauen Sinn dieses Textes erfassen will. Das Alte Testament ist sehr wahrscheinlich in Hebräisch verfasst worden. Und hier fehlt mir der weitere Zugang. Diese Sprache ist mir nicht so leicht zugänglich.
Ich sollte also woanders suchen, um den Sinn in der Sprache dieses Johannis Evangeliums zu verstehen.
Sprache gründet sich auf bestimmten anatomischen, psychologischen, soziologischen, neurologischen und sozialen Strukturen.
Ich kann wohl davon ausgehen, dass der Urmensch damals eine Entwicklung durchlaufen hatte, die den Gebrauch einer sinnvollen Sprache für diese Gedankenübermittlung möglich gemacht hatte. Denn es ist eindeutig, auch Tiere und Pflanzen bedienen sich eines Mittels um Informationen auszutauschen. Aber außer bei den Menschen ist mir nicht bekannt, dass andere Wesen (Tiere oder Pflanzen oder Energiewesen oder was auch immer) sich einer Sprache bedienen können um sich über A b s t r a k t a  zu unterhalten. In einer extrem frühen Zeit galt Sprache eigentlich als ein den Göttern vorbehaltenen Prinzip. Im altägyptischen Schöpfungsmythos benutzt der Gott „Ptah „ die Sprache, um die von ihm ersonnenen Wesen ( Menschen ohne Sprache) zum Leben zu erwecken: Er spricht sie an! Und danach existieren sie,(ex ire = „heraus gehen“, nämlich aus dem Zustand der Unwirklichkeit) sie empfangen Wirklichkeit.
Auch in der Bibel sind diese Möglichkeiten genauso angesprochen.
Gott sprach: „Es werde Licht! Und es ward Licht!“ (Genesis 1,3).
Und genauso verhalten wir uns heute noch, in dem wir dieses ursprünglich göttliche Prinzip benutzen: Wir beschreiben mit der Sprache nicht nur  die verschiedenen Welten, nein, wir erschaffen sie. Überall auf der Welt erschaffen die Menschen ihre Welten der Kulte, Märchen, Sagen indem sie die Sprache benutzen. Das tue ich auch, wenn ich von meinem „Zaubergarten“ berichte, zu dem ich Zugang erhalten habe.
Aber ich weiß zugleich auch um die damit verbundene notwendige Vorsicht, denn ich habe zu oft schon erfahren müssen, dass die Sprache auch der Ursprung von Missverständnissen ist.
Am Ende des Johannes-Evangeliums heißt es dann:
Johannes 20,30-31
30 Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch.
31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.
Was ist denn damit gemeint?
Hier fasst der Evangelist am Ende seines Berichts zusammen, wozu die Aufzeichnungen in diesem Buch insbesondere über die Zeichen Jesu dienen sollen: "Diese sind geschrieben, damit ihr glaubt …" — was glaubt? Dass Jesus Gott ist? Dass Gott Jesus ist? Dass ein dreieiniger bzw. dreifaltiger Gott ist? Nein!! Nichts dergleichen wird von Johannes dargelegt.
Hier steht vielmehr, dass Jesus Gottes eingeborener Sohn ist, der in seinem Plan schon lange vor allem Anfang in seinem Plan vorgesehen war. Aber nicht, dass er Gott selber ist. Die gesamte Bibel ist voll von Stellen, in denen dieser Gedanke ganz explizit zum Ausdruck gebracht wird.
Ein durchaus wichtiger Punkt betrifft hier besonders auch die Reihenfolge der Wörter. Viele Bibelübersetzungen lauten hier: "… und das Wort war Gott". Aber hier steht im griechischen Text nicht: "… und das Wort war Gott", sondern hier steht vielmehr: "… und Gott war das Wort." Bei manchen Aussagen kann vielleicht den Wortlaut umdrehen und es liegt auch weiterhin die gleiche Wahrheit vor, bei anderen Aussagen aber kann man einen solchen Kehrschluss nicht machen. Den Ausdruck "Gott war das Wort" kann man nicht einfach umkehren und weiterhin die Wahrheit haben; es gibt vielmehr einen entscheidenden Unterschied zwischen "das Wort war Gott" und "Gott war das Wort".
Um dies zu verdeutlichen, will ich kurz eine andere Aussage bzgl. Gott aufgreifen, die in ähnlich aufgebaut ist. In 1. Johannes 4,8.16 heißt es: "Gott ist die Liebe". Es dürfte allen Lesern klar sein, dass man diese Aussage nicht umkehren kann, um zu behaupten: "Die Liebe ist Gott." Nein, die Liebe ist nicht Gott! Aber Gott ist die Liebe.
Wenn ich die einzelnen Gedanken in Johannes 1 FF neu nebeneinanderstelle, ohne sie zu verändern, dann komme ich für mich klarer zu folgendem Ergebnis:

Johannes 1,1-5
Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort.
Dasselbe war bei Gott im Anfang.

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht,
und ohne dasselbe ist nichts gemacht,
was gemacht ist, darin war das Leben,
und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis,
und die Finsternis hat's nicht ergriffen.
Für mich ist demnach klar zu erkennen, dass hier von Gottes Gedanken, von seinem Plan, von seiner Vorhersehung gesprochen wird, und darin spielt Jesus als jemand der noch geboren werden soll eine bestimmte Rolle.
kunstmalerdon

Offline Mickymaus

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Re: Johannes 1 ff
« Antwort #1 am: August 15, 2011, 09:18:51 Vormittag »
"Das Johannes-Evangelium ist wahrscheinlich erst viele Jahre nach den drei anderen Evangelien – nach Matthäus, Markus und Lukas – geschrieben worden. Tatsächlich nimmt es eine Sonderstellung ein, weil es nicht so sehr den Lebensweg Jesu auf dieser Erde verfolgt, sondern vor allem Gespräche des Herrn aufzeichnet. Überall strahlt sein göttliches Wesen hervor. Zugleich gibt es vielleicht kein anderes Evangelium, in dem wir den Menschen Jesus Christus so eindrücklich wiederfinden.
„Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus vor seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen“ (Joh 20,30-31).

Selten finden wir im Wort Gottes einen solch direkten Hinweis auf den Zweck eines Buches. Johannes gibt jedoch am Ende seines Evangeliums drei wichtige Hinweise über den Inhalt des Berichtes über den Herrn Jesus:

1. Die Tätigkeit (und auch die Person) des Herrn Jesus sind zu gewaltig, als dass man sie in einem Buch umfassend behandeln könnte. Am Ende des 21. Kapitels bestätigt Johannes sogar, dass „selbst die Welt die geschriebenen Bücher nicht fassen könnte“, wenn alles aufgeschrieben würde.

2. Der Zweck des Johannesevangeliums ist, dass der Leser an den Herrn Jesus glaubt. Diese herrliche Person ist Mensch - der Mensch, der von Gott auf diese Erde gesandt wurde: Jesus, der Christus. Und Er ist zugleich der ewige Gott selbst, der keinen Anfang und kein Ende hat: der Sohn Gottes. An Ihn sollen wir glauben. Er ist für uns gestorben als Retter, und Er hat den ganzen Ratschluss Gottes erfüllt.

3. Durch den Glauben an Christus wird uns ewiges Leben geschenkt. Durch dieses Leben können wir Gemeinschaft mit den göttlichen Personen haben (vgl. 1. Joh 1,1-5). Wir haben durch das ewige Leben ewige Beziehungen mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Der ewige Sohn des ewigen Vaters

Diese einleitenden Bemerkungen machen deutlich, dass Johannes die Person Jesus in einer ganz besonderen Weise „beschreibt“. Natürlich ist jedes Evangelium „besonders“. Dennoch schreibt Johannes aus einem Blickwinkel, der sich von dem der anderen drei Evangelisten grundlegend unterscheidet. Daher finden wir in diesem Evangelium vergleichsweise wenig Handlung. Sie fehlt nicht völlig, hat jedoch vor allem die Aufgabe, die Person des ewigen Sohnes Gottes zu bestätigen - als Zeichen. Nicht von ungefähr finden wir in diesem Evangelium immer wieder diesen Ausdruck: Zeichen.

Einen sehr breiten Raum nehmen die Reden des Herrn Jesus ein. Er spricht als das „ewige Wort“ (vgl. Joh 1,1), denn Er ist der vollkommene und damit vollständige Ausdruck Gottes, auch dessen, was Gott in seinem Wesen und in seiner Natur ist. Er wird in diesem Evangelium als der Sohn Gottes gezeigt, als der Sohn des Vaters: „Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht“ (Joh 1,18).

Zugleich finden wir in diesem Buch Hinweise auf die Menschheit des Herrn Jesus, die nicht klarer sein könnten. Nur ein einziges Mal wird in den Evangelien erwähnt, dass der Herr Jesus ermüdet war. Vielleicht würde man erwarten, diesen Hinweis in dem Lukasevangelium zu finden, das den Herrn Jesus als Menschen zeigt. Aber Johannes ist es, der diesen Ausdruck verwendet (Joh 4,6). Auch wendet sich der Herr Jesus in diesem Evangelium immer wieder einzelnen Personen zu. Das zeugt von seiner Einfühlsamkeit (Nikodemus in Johannes 3; die Frau am Jakobsbrunnen in Johannes 4; die im Ehebruch ergriffene Frau in Johannes 8; der Blindgeborene in Johannes 9; Lazarus in Johannes 11 etc.).

Schließlich ist es ein Mensch, der am Kreuz stirbt. „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns ...“ (Joh 1,14). Gott musste Mensch werden, damit Sünden gesühnt werden konnten. Und zur Sühnung war der Tod nötig, denn ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung. Und sowohl Sühnung als auch Versöhnung und Vergebung sind durch den Menschen Jesus Christus bewirkt worden. „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und übergab den Geist“ (Joh 19,30). Der Evangelist spricht hier von dem Menschen Jesus - nicht von dem ewigen Gott, auch wenn Jesus Gott ist, wie wir aus anderen Stellen wissen. Wir können das nicht verstehen, sondern nur anbetend vor diesen Geheimnissen seiner Person stehen bleiben.

Jesus Christus und seine Darstellung im Johannesevangelium

Dieses vierte Evangelium ist sehr wahrscheinlich als letztes verfasst worden. Man nimmt an, dass es erst ganz am Ende des ersten Jahrhunderts von Johannes aufgeschrieben wurde. Dennoch beeindruckt uns Johannes mit Einzelheiten, die deutlich machen, dass der eigentliche Verfasser Gott selbst, der Heilige Geist, ist. Aber diese Details zeigen auch, mit welcher Liebe Johannes über seine Erlebnisse mit dem Herrn Jesus nachgedacht hat. Er spricht beispielsweise von der „zehnten Stunde“, in der zwei Jünger zu dem Herrn Jesus kamen - er selbst war vermutlich einer davon (Joh 1,39). Dann schreibt er anlässlich der Hochzeit in Kana von „sechs steinernen Wasserkrügen“ (Joh 2,6) oder in Verbindung mit dem Fischfang von „153 großen Fischen“ (Joh 21,11).

Johannes gehört mit Matthäus auch zu den beiden einzigen Evangelisten, die den Herrn während seines Dienstes hier auf der Erde als Jünger begleitet haben. So konnte er von vielen Dingen als Augenzeuge schreiben, weil er selbst zugegen gewesen war. Es fällt auf, dass Johannes seinen eigenen Namen im Evangelium nie erwähnt. Er spricht allerdings von sich als von dem „Jünger, den Jesus liebte“[1].

[1] Dabei ist auffallend, dass dies erst ab Kapitel 13 der Fall ist. Wenn Johannes damit beginnt, den letzten Leidensweg seines Herrn zu beschreiben, wird ihm die Liebe Herrn ganz besonders groß. Ende der Fußnote

Johannes beginnt sein Evangelium mit einer einzigartigen Einleitung in den ersten 18 Versen des ersten Kapitels. Bereits die ersten zwei Verse haben es „in sich“.

• „Im Anfang war das Wort“: Die Person, von der hier geschrieben wird - Jesus Christus, der Sohn Gottes - ist als solche ewig. Denn in jedem Anfang, den man sich (aus)denken könnte, war Er schon. Und Er wird das „Wort“ genannt. Das heißt, Er ist der vollkommene und vollständige Ausdruck Gottes. Er ist es immer schon gewesen!

• „Und das Wort war bei Gott“: Dieses Wort wird unterschieden von Gott. Es war eine Person, die bei Gott war. Wenn jemand bei einer anderen Person ist, dann kann er unmöglich diese Person sein. Er muss eine eigene Identität haben. So wird das Wort - der Sohn Gottes - von Gott unterschieden.

• „Und das Wort war Gott“: Wenn auch das Wort von Gott unterschieden wird, so ist es zugleich dennoch Gott. Es ist wesensgleich mit Gott, weil es Gott ist. Diesen scheinbaren Widerspruch - unterschieden von Gott als Person, zugleich aber Gott selbst - können wir Menschen nicht mit unserem Verstand verstehen. Aber wir wissen aus vielen Stellen, dass der „eine“ Gott zugleich ein „dreieiner“ Gott ist: Gott der Vater; Gott der Sohn; Gott der Heilige Geist. Und zwischen diesen drei Personen gibt es keinen Rangunterschied.

• „Dieses war im Anfang bei Gott“: Die Person, die das Wort ist - also der Sohn - war in dieser Beziehung schon immer - im Anfang - bei Gott und Gott. Er wurde nicht erst Gott, Er kam nicht erst in die Beziehung Vater-Sohn, als Er auf diese Erde kam. Nein, vor Grundlegung der Welt, schon immer, war das Wort der Sohn.

Da der Herr Jesus in diesem Evangelium als der Sohn Gottes gezeigt wird, finden wir hier kein Geschlechtsregister. Denn der ewige Sohn hat keine Vorfahren - Er ist Gott. Wir können dann im Verlauf des Evangeliums immer wieder feststellen, dass der Herr Jesus von Johannes von Anfang an als der Verworfene und Verachtete beschrieben wird. Auch das wird in den ersten Versen schon deutlich: „Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an“ (Joh 1,10.11)."

http://www.bibelpraxis.de/index.php?article.1152
Wenn es dir möglich ist, mit nur einem kleinen Funken die Liebe in der Welt zu bereichern, dann hast du nicht umsonst gelebt.
Jack London

 

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