Autor: kunstmalerdon Thema: Ich. wer ist das eigentlich ? Teilantwort 2: Bereich Quantenphysik  (Gelesen 565 mal)

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Offline kunstmalerdon

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Ich. wer ist das eigentlich ? Teilantwort 2: Bereich Quantenphysik
« am: Februar 22, 2016, 14:02:52 Nachmittag »
Eine neue Wirklichkeit.


In unserem heutigen Weltbild hat sich vieles verändert. Und das ganz grundlegend. Die Quantenphysik hat uns neue Möglichkeiten im Bereich der Wirklichkeit eröffnet, an die ich mich erst einmal ganz langsam herantasten muss. Ein absolut neues Weltbild wartet darauf von mir verstanden zu werden. Alles aber auch alles ist so unscharf und beruht auf "Information"!  Was ich bisher für "Materie" gehalten habe ist nun plötzlich Bewusstsein. Wenn ich mich darauf einlasse, dann werde ich mich zunächst einmal auf die so genannten "Grundtatsachen" beschränken.

Das fängt schon an, wenn ich mir das betrachte, was ich bisher mit Materie  bezeichnet habe. Ein gewisser Einstein hat mir grundsätzlich schon vor  längerer Zeit klar zu machen versucht, dass es so etwas bei genauerer Betrachtung gar nicht gibt.
Und wenn ich meine Hand auf irgendeine Materie gelegt hatte und ich eine bestimmte Festigkeit zu erkennen glaubte, dann war seine Forderung ganz klar: "Schau nur immer genauer hin, dann erkennt jeder, dass das nur ein Beziehungsgefüge neuer Art ist!" Und diese Art von Beziehungsgefüge ist dazu noch einem beständigen Wechsel unterworfen. So etwas wie eine zusammenhängende Verbindung ohne einen materiellen Zusammenhang gab es in meiner bisherigen Weltsicht überhaupt nicht.
Vielleicht passt auch hier die Bezeichnung "Geist" besser.
Einen Geist konnte ich nicht greifen, aber ich versuchte ihn zu begreifen. Einstein hatte diese Erscheinung  eine begreifbare Möglichkeit genannt, sozusagen erstarrter Geist.  Aber es ist nur eine verdünnte Form von unendlich verfeinerter Energie und beruht auf etwas ganz anderem, nämlich "Lebendigkeit".
Und wenn mir das mit der körperlosen Form doch sehr ungewohnt vorkam, dann ist das zwar richtig, es war aber nur ein Ausfluss meiner bisherigen Denkmöglichkeit, die mit dem Hauptbegriff der Körperlichkeit aufgewachsen war. Das erkennt jeder auch, der sich mit der Entstehung unserer Sprache vertraut ist.

Ursprünglich leistete unsere Sprachfähigkeit uns enorme Unterstützung beim Überleben und bei der Weiterentwicklung als Menschen. Für meine Vorvorfahren war es sehr wichtig, wenn ein anderer Mensch im Wald in eine Richtung zeigen konnte und dabei "Bär" sagen konnte, und ein anderer in die entgegen gesetzte Richtung und dabei "Apfel" sagte. Sehr viel mehr hatte unser Gehirn damals noch nicht drauf. Substantiva aber reichten für den Erfolg schon aus. Die heute noch andauernden Verwirrungen kamen erst zu Tage, als es dann Bezeichnungen für abstrakte Begriffe wie Raum, Zeit, Gott oder auch Liebe gemeinsam zu benutzen galt.
"Liebe" konnte ich mir nur als ein spezielles "Miteinandersein" von zwei Substanzen, hier Menschen vorstellen. Aber die "Liebe" selbst ist gar nicht so einfach sprachlich allgemeingültig zu formalisieren. Dabei können wir Liebe selbst schon sehr angenehm praktizieren.
Und genau das ist es, die Quantenphysik beschäftigt sich mit dem zwischen den Subjekten und Objekten bestehenden Beziehungsgefüge. Das ist grundsätzlich richtig, aber hier gibt es eben schon wieder ein Sprachproblem. Ich verwende sehr häufig Substantive, wie ich es gewohnt bin. Aber über die Quantenphysik sollte ich in einer anderen Art von "Verbsprache" reden. Denn in diesem subatomaren Quantenbeziehungsgefüge kommt keine Materie, erst recht keine Gegenstände, keine Dinge vor, die ich begreifen könnte. Information, Beziehungsabläufe, Form – und Raum – Veränderungen, ja die gibt es auch noch nicht einmal, denn um mich in diesem Bereich adäquat auszudrücken  sollte ich sagen da bewegt es sich, verändert sich, kommt zusammen und trennt sich wieder und erfährt vielerlei voneinander.                                 -  1  -

Der Grund für diese Schwierigkeit liegt in einer hierfür noch unpassenden Benutzung unseres Gehirns. Wir haben ein Gehirn, das zurzeit allein mit der Aufgabe beschäftigt ist, jeden einzelnen von uns am Leben zu halten und damit den
"homo sapiens" als Art zu einem Weiterexistieren zu verhelfen.
Dazu muss es eine Pflaume vor dem Hintergrund-Gewimmel von Blättern am Baum erkennen. Jemand hat unsere Sprache mal als "Pflaumenpflücksprache" bezeichnet. Damit ist es möglich zu überprüfen ob die beabsichtigte Handlung für mich von Nutzen ist oder mir schadet. "Ja, erfolgreich" oder "Nein, schädlich". Solch eine einfache  zweiwertige Logik ist nicht die der Quantenwelt.
Da herrscht eine Lebendigkeit, die mit einer umfangreicheren "Mehrwertlogik" viel besser arbeiten kann, denn sowohl - als auch, beinahe und dennoch, das Noch - nicht –festgeschriebene lässt sich viel besser handhaben. Eine noch nicht endgültige Entscheidung liefert hier eher brauchbare Ergebnisse.
Was das für Folgen haben kann, konnte ich mir zunächst gar nicht vorstellen.
Aber ich sollte das auch besser gar nicht tun, denn selbst meine bisherige ungenaue Vorstellung ist schon etwas zu Konkretes. Besser geeignet ist zum Beispiel ein instabiles komplexes System wie ein auf meinem Zeigefinger rotierender Ball. Der kann allein schon durch einen vorbei fliegenden Vogel aus dem Takt gebracht werden und herabfallen. Oder auch nicht!
Die Wissenschaftler nennen diese unendlich unsicheren Verursacher  "Vielleichts" oder als "Passierchen". Wir brauchen in diesem Bereich auch neue Bezeichnungen, denn die Hier beschriebene Art der Wirklichkeit ist in ihren Aussagen unheimlich vielgestaltig.
Vielleicht kommen wir jetzt der Andersartigkeit auch schon näher, wenn wir diagnostizieren: "Diese Wirklichkeit entspricht in keinem Fall der Realität!" Denn die Realität gehört nach meinem Wortgebrauch in eine Welt der Dinge die klar geordnet sind und für uns ganz bestimmte leicht erfassbare Beziehungen miteinander haben, was zu einer überschaubaren, mechanistischen Weltanschauung führt. Das ist ja auch nicht etwa verkehrt!
In meinem bisherigen Alltag ist diese fester gelegte Anschauung auch ausreichend.
In der neuen Quanten – Physik herrscht der Grundsatz von "Vielleicht", "Vielleicht auch nicht", "Vielleicht auch doch"!
Wenn ich diese Erkenntnis mein eigen nennen kann, dann versuche  ich (Pardon, aber ich brauche immer wieder den konkreten Bezug zu meinem eigenen Erleben) zu erkennen was hier auch als erklärendes Beispiel helfen kann. In meinen Gedichten bemühe ich mich auch, die Zuhörer auf viele unterschiedliche Weiterentwicklungen vorzubereiten, um dann zum Schluss eine ganz andere, nicht erwartete Pointe überraschend darzubieten.
Es gibt jetzt nur Hinweise, Verbindungen, nein richtiger: es bewegt sich, weiß voneinander, hängt zusammen mit, ich vermute und bin bereit zu erleben, und betrachte wie dies alles abläuft, ohne dass ich dazu eingreifen muss.
Eine solche Herangehensweise an die neue Wirklichkeit führt mich vielleicht zu Ahnungen, aber nicht zu absoluten Gewissheiten.
Meine Emotionen sind  genau so ein  Bereich, der im normalen Erleben sich ständig entwickelt und dadurch dauernd verändert.
Es ist zwar schon viele Jahre her, aber ich erinnere mich noch gut ein meine eigene Unsicherheit, als ich das erste Mal so eine richtige Verliebtheit "durchmachen" durfte. Da war nichts sicher, nichts fest und es gab keine gesicherte Herangehensweise. Und gerade durch diese absolute Unsicherheit wuchs das glückliche Gefühl, das mich all meinen Mut zusammennehmen ließ, um den ersten "verliebten Kuss" zu probieren!
Was für ein Erlebnis; war es bei Dir ähnlich?
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Dann ahnst Du jetzt ein wenig, welchen Freiraum Du mit der neuen Art der  Wirklichkeit zur Verfügung bekommen kannst!
Genau so kannst Du  die neuen Möglichkeiten ahnen die viel umfassender als unsere bisherige Vorstellung vom dreidimensionalen Raum auf uns einwirken können. Ich fühle mich angestoßen, komme zum Mitschwingen, weiß nicht alles ganz genau und fühle dennoch, dass diese Bereicherung etwas ist, das mir gut tut.
Die Quantenphysik bringt Felder zustande die im Bereich Information zu Hause sind. Sie sind viel weit reichender, ohne feste Grenzbereiche und haben nichts zu tun mit Gewichten und Kräften, keine Masse, keinerlei "nur-Energie".
Dieses Informationsfeld erstreckt sich nicht nur über mich, meine Welt nicht einmal über meine Vorstellung von allem, nein es begnügt sich nur mit dem Kosmos insgesamt.

Und in diesem allumfassenden kosmischen Gebilde gibt es dennoch "Differenzen".
Man kann meine gemalten Bilder betrachten und sich vom ungefilterten Gesamteindruck berührt fühlen. Ich kann aber auch in diesem Bild aus eines Mannes Gesicht und Körperhaltung das von ihm erwartete Glück herauslesen, wenn er seine Geliebte gleich in de Armen fühlen kann. Das soll bedeuten, das Aufleuchten seines Gesichtes ist nicht ein Teil des Bildes sondern eine von vielen Artikulationen desselben.

Nun kann man sagen, das althergebrachte System von Mechanik hatte seine Vorzüge, es war für unsere bisherige Lebenseinstellung recht genau. Was spricht denn für die neue Erkenntnisart der Quantenphysik?
Nun wenn wir in unsere tagtägliche Erkenntnis die neue Erfahrung von allgemeiner Lebendigkeit einbeziehen, dann wird unser Bereich von Möglichkeiten um unendlich vieles bereichert. Wir Menschen sind ja schon längst keine absolut stabilen Systeme.
Für die Welt der "Dinge" sagt die Erfahrung mit der Schwerkraft ein weitgehend vorbestimmtes Verhalten voraus, wenn wir zum Beispiel die Variablen der Schwerkraft kennen sind nämlich die folgenden Ereignisse überschaubar..
Für die Voraussage im Bereich der Quantenphysik ist der folgende Erlebnisbereich um unendlich viele weitere Verhaltensmöglichkeiten fast gar nicht voraussagbar. Alle möglichen Ergebnisse warten darauf sich ereignen zu können. Meine Welt ist jetzt viel offener und meine Möglichkeiten sind dadurch auch unendlich vielgestaltiger.   Wenn ich weiß dass, "Alles mit Allem" zusammenhängt, dann brauche in  Zukunft nicht mehr nur – als Beispiel  - im streng wissenschaftlichen Bereich nach einer Antwort zu suchen wie bisher, sondern kann meine Aufmerksamkeit auf alle möglichen Antwortmöglichkeiten ausweiten.
Hier öffnet sich für mich auch der Zutritt zu einem Symbol das diesen allumfassenden Charakter auch in religiösen Bereichen erkennen lässt: Om aus dem Bereich des Hinduismus. In der indischen Philosophie wiederum drückt es die Einheit vom "All-Einen" aus, und damit entspricht es der Identität des "Ich und  der Außenwelt" gleichzeitig. Hier heißt es dann "tat tvam asi" (Ich bin Du). Und in diesen Bereichen ist auch ein "Eingeschlossensein" aufgenommen das das Diesseits und das Jenseits zugleich umfasst. Hier in dem kurzen diesseitigen Sein bin ich bereits umfasst, vom Jenseits. Das ist gleichbedeutend mit einer eigenen Art von Unsterblichkeit von dem "Ich", als das ich mich selbst betrachte. 











Ach, es ist so schwierig diese neuartigen Möglichkeiten, die der Betrachtung von allem mithilfe der Quantenphysik entspringen richtig und leicht verständlich  rüberzubringen.
Ich versuche es noch einmal mit einem ganz anderen Ansatz.
Meine bisherige Erfahrung mit  den verschiedenen Erscheinungsformen meiner Welt haben mich eines gelehrt: Die Dinge in meiner Welt sind gewöhnlich mehr oder weniger fest. Das merke ich wenn ich  nicht aufpasse und mir den Kopf an meiner soliden Schranktür stoße. Ich lerne dann daraus und passe das nächste Mal (hoffentlich) besser auf. Das ist wohl nützlich, aber stimmt das denn  überhaupt, wie weit geht diese "Festigkeit" denn eigentlich?
Jede Erscheinungsform  von Materie stellt sich mir gegenüber unterschiedlich fest dar, aber wenn ich sie näher untersuche, dann erfahre ich erst einmal, dass alle Materie sich aus unendlich vielen und unendlich kleinen  Atomen zusammensetzt. Diese Erkenntnis haben wir schon ziemlich lange und die Menschen  glaubten seinerzeit, dass diese Atome die kleinsten nicht mehr teilbaren Materieteilchen waren. Heute können wir die Welt dieser Atome viel intensiver erforschen und stellen dabei fest:  Je nach Material erscheint es mir bei weiterer Vergrößerung zwar nicht mehr absolut so fest miteinander verbunden, aber ich habe immer noch mit Widerstand zu rechnen, wenn ich es mit meinem Kopf bearbeite.
Untersuche ich jedoch ein einzelnes Atom genauer, dann fallen mir zunächst einmal die vielen elektrisch geladenen "Elementarteilchen" auf, die den Atomkern am Rand dicht umschwirren. Und wenn ich mich erst einmal in das Innere durchgearbeitet habe, dann ist da zunächst einmal gar nichts zu sehen.
Wenn ich mir vorstelle, dass das zu untersuchende Atom jetzt  der Größe des Kölner Doms entspricht. dann muss ich genau aufpassen, dass ich den Zuckerkrümel großen Atomkern überhaupt entdecke. Und die ihn umschwirrenden Elektronen sind noch viel, viel kleiner.
Ich komme ins Staunen, denn das bedeutet die Materie ist zu 99,9999999999999 %
ein leeres "Etwas". Und wovon habe ich die Beule an meinem Kopf? Nun zunächst stoßen die unterschiedlichen Atome mit ihren negativ geladenen "Elektronenhüllen" zusammen. Und wenn sie sich jetzt nicht voneinander abstoßen sollen, dann müssen sie miteinander eine Verbindung von einigen Elektronen bewerkstelligen. So entstehen je nach Menge und Art der beteiligten Atome die unterschiedlichsten chemischen Verbindungen, die wiederum die Bausteine für jedwede Form von Materie darstellen.
Dabei gibt es aber Teilchen die elektrisch ungeladen sind und die können die Elektronenhüllen ungestört durchdringen. Und zu Abermilliarden und Abermilliarden durchdringen sie die Erde auch und alle andere Materie auch. Und so lerne ich eben auch, dass meine Beule am Kopf gar nicht von fester Substanz herrührte, sondern von einer elektrischen ( ? ) Kraft, die die Atome miteinander verbindet. Wenn ich noch weiter forsche lerne ich, dass der Atomkern aus positiv geladenen "Protonen" und aus ungeladenen "Neutronen" besteht, die wir Elementarteilchen nennen. Und wenn ich wissen will, ob diese Teilchen wiederum aus noch kleineren Teilchen bestehen, dann gibt es jetzt schon Verständnisschwierigkeiten. Was bedeutet die Bezeichnung "Bestehen"; denn in dieser Art von Größenordnungen kann ich diesen Ausdruck nicht mehr wie bisher korrekt anwenden.
Ich möchte einmal einen kurzen Ausflug in den Wissenschaftsbereich DNA unternehmen.
Das war 1953 ein Glücksfall, die Entdeckung der DNA durch die Molekularbiologen James Watson und Francis  Crick, und die Beschreibung als Doppelhelx-Struktur.
Keine Angst, es wird sofort erklärt, was das bedeutet. Stell Dir eine Leiter vor, rechts und links sind die Möglichkeit ganz viele Sprossen zu verankern und das Ganze ist wie eine Spirale gewunden. Diese verdrehte Leiter ist der Platz zum Beispiel für die Beschreibung von Informationen. Eine vollständige Beschreibung aller Information für eine Menschenzelle benötigt ca. drei Milliarden "Sprossen". Die werden Basenpaare genannt, weil sie aus vier verschiedenen Basen gebildet werden, die paarweise angeordnet sind. Sie sind mir A, C, G, und T benannt worden. Und was sich dahinter verborgen hatte, das fingen unsere Wissenschaftler erst nach sieben Jahren intensiver Forschung zu verstehen. Wir wussten bis dahin, dass Informationen auf unterschiedliche Art gespeichert und weitergegeben werden können. Mit Druckerschwärze in Büchern, auf digitale Weise im Computer und in unseren lebendigen Zellen geschieht es chemisch, wobei die DNA die Hauptrolle spielt. Wenn diese Informationen weitergegeben werden sollen, z. B. bei der Entstehung von Leben oder auch nur bei einem Reparatur-Auftrag für beschädigte Zellen also vorwiegend sind es Definitionsmerkmale von Leben.
Was für Aufgaben haben nun diese DNA – Merkmale? Sie werden Schritt für Schritt genau beschrieben und man könnte meinen eine Art Kochbuch vor sich zu haben. Nur dass am Ende kein leckeres Brot entstanden ist sondern ein Leben; und das Ganze läuft auch noch voll automatisch ab.
Wie viele Infos sind denn nun in den einzelnen Fällen gespeichert? Bei einer kleinen Bakterienzelle wäre es wohl nur, so schreibt der der Deutsche Naturwissenschaftler Bernd-Olaf Küppers: "Auf die menschliche Sprache übertragen, würde der molekulare Schriftsatz für den Aufbau einer Bakterienzelle etwa dem Umfang eines tausend  Seiten starken Buches annehmen." Und der Chemieprofessor David Deamer meint dazu "Die Komplexität selbst der einfachsten Lebensform erschlägt einen förmlich!"
Und wie das bei einem meines menschlichen Genoms? Dazu schreibt Küppers: "Dies entspricht bereits dem Umfang einer Bibliothek von mehreren Tausend Bänden!"
"Wenn wir das Prinzip der molekularen Informationsspeicherung … als genetische 'Molekularsprache' bezeichnen, so steckt dahinter mehr als nur eine Metapher", schreibt Küppers. " Wie die menschliche Sprache so besitzt auch die genetische Molekularsprache eine Syntaktische Dimension." Das heißt, die DNA benutzt Vorschriften für ihre Art des Satzbaus, damit die genau festgelegt werden kann, wie welche Informationen genau befolgt werden müssen. Mithilfe solcher Wörter werden dann Sätze gebildet z. B.  für Proteine und für alles andere, aus denen dann Zellen hervorgehen können. So können Muskel-, Knochen- oder Nervenzellen gebaut werden. "Der DNA-Faden besteht aus Informationen; eine Nachricht geschrieben in einem Code von chemischen Verbindungen, eine chemische Verbindung für jeden Buchstaben" so schreibt der Evolutionsbiologe Richard Dawkins. "Es ist fast zu schön, um wahr zu sein, aber dieser Code ist auf eine Art geschrieben, die wir verstehen können."
Nun, also hier haben unsere Wissenschaftler ein Problem genial gelöst, dafür hatten sie schon das nächste auf dem Tisch, denn sie wussten immer noch nicht: "Wer hatte diese Informationen wann dort hingebracht?"

Direkt an dieser Stelle weiterzuforschen macht nicht viel Sinn, denn wir werden keinen Menschen finden der beobachten konnte, wie es zu Herstellung der ersten DNA – Struktur kam. Aber wir haben jetzt durch die Erkenntnisse über die Quantenphysik die Möglichkeit ganz andere Vorkommnisse zu benutzen, um auf eine Lösung auch dieser einen Frage aufmerksam zu werden.


Viele Jahre nach der Entdeckung der DNA – Struktur veranlassten ganz andere Wissenschaftler, nämlich zwei Physiker, mit der Suche nach codierten Radiowellen im All zu beginnen. Die Frage nach außerirdischer Intelligenz war gestellt worden.

Aber auch auf der Erde ging es mit Aufsehen erregenden Entdeckungen überall weiter. 1999 wurden in Pakistan unbekannte beschriftete Tonscherben gefunden, die bis heute noch nicht gelesen werden können. Es ist sehr stark zu vermuten, dass sie durch Menschen bearbeitet worden sind.
Und so kann es – als Beispiel – leicht passieren, dass wir Hinweise für ganz viele andere – noch – offene Fragen in Bereichen entdecken von denen wir bisher glaubten, dass "Diese beiden Entdeckungen, nun ganz bestimmt nichts miteinander zu tun haben". Wenn "Alles mit Allem zusammenhängt" brauchen wir nur eine andere, offenere Einstellung, um Zusammenhänge zu entdecken, die bisher nur Irrlichtern oder anderen Außenseitern aufgefallen sind.

Wird fortgesetzt.

Don 17.09. 2015





kunstmalerdon

Offline HeyJo

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Re: Ich. wer ist das eigentlich ? Teilantwort 2: Bereich Quantenphysik
« Antwort #1 am: Februar 25, 2016, 15:08:07 Nachmittag »
wie klein "Wir" doch sind bzw wie klein "ich" bin, klein und unbedeutend in dieser Masse:   http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/id_77059744/astronomen-gewaehren-einblick-ins-zentrum-der-milchstrasse.html
 
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