Autor: kunstmalerdon Thema: Eine uralte Liebesgeschichte  (Gelesen 686 mal)

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Offline kunstmalerdon

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Eine uralte Liebesgeschichte
« am: Januar 25, 2016, 20:58:15 Nachmittag »
Eine uralte Liebesgeschichte

Es war einmal…..
ja, wenn es so anfängt, dann kann es nur ein Märchen sein, aber was ich hier schildere, ist so alt, dass keiner es überprüfen kann, denn es war da ein unendlich kleines Materieteilchen, was ganz überraschend von einer Energie geküsst wurde. Und das hatte Folgen und diese Folgen haben wir später "Leben" getauft. Und dieses Leben hatte sich – unter anderem – unseren Planeten ausgesucht, um ein wenig zu experimentieren.
Du glaubst gar nicht wie viele zeitweilige Folgen das Leben entwickelt hatte, aber irgendwann war da eine Folge besonders interessiert an einer Weiterexistenz, und da entwickelten irgendwelche
Einzeller eine Mehrzahl mit sich selber und es entstand der erste Vielzeller.
Und jetzt kannst Du Dir die weiteren Folgen schon denken. Irgendeines der Lebewesen entdeckte bei sich etwas noch nie da gewesenes, nämlich ein Bewusstsein. Und von da an hatten wir Menschen die Möglichkeit uns selber kennen zu lernen. Und jetzt brauchst Du Dich auch nicht mehr zu wundern, wenn Dir selbst  dabei ganz märchenhaft erscheinende Dinge passieren.
Du selber in der Form Deines  früheren Ichs mit seinen Nachbarn lernte erst einmal die neue Spielwiese kennen. Dabei geschahen wunderbare und manchmal auch ganz traurige Dinge, aber immer gab es dabei ein Überleben, denn das Leben selbst hatte kapiert "Leben" alleine reicht nicht, es musste da auch noch mehr, nämlich der Drang zum "Überleben" vorhanden sein. Und zum Glück für Dich und mich funktionierte das bisher durchaus erfolgreich, denn die mehrzelligen Wesen namens "Mensch" erkannten, dass sie auch nur Einzelwesen innerhalb einer höheren Bewußtseinserscheinung namens "Menschheit" geworden waren.
Und genauso wie Du als Mensch nur deshalb überleben kannst, weil die überwiegende Mehrzahl Deiner Zellen das Ziel des Überlebens mit Dir teilt, genauso kann die Menschheit  insgesamt genauso nur weiter existieren, wenn die überwiegende Mehrheit von Einzelwesen dasselbe Ziel des Überlebens zu verwirklichen sucht.
Es ist also ganz klar, wie mein Uralt-Märchen weiter gehen kann: Es kommt auf uns beide an.
Ich der ich das schreibe und Du, der das liest und dann müssen wir beide auch noch gemeinsam den Rest dazu bringen, an unserem Ziel:
"Gemeinsame Weiterexistenz" zu arbeiten.
Und da habe ich ganz erhebliche Bedenken. Denn wer mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, kommt nicht voran.
Wie viele Menschen mussten sterben, ehe das eine wichtige Zwischenziel "Demokratie " (sprich: Volksherrschaft) bis zur Umsetzung reif war. Jetzt können wir es endlich praktizieren und da ist die Hälfte unserer Mitmenschen nicht einmal bereit ein einfaches X alle vier Jahre auf dem Wahlzettel zu machen. Angeblich "weil die da oben doch alles machen, was sie wollen". Das ist verdammt noch mal die billigste Ausrede, die ich zu hören bekam.
Wer seine Träume verwirklichen will, der muss zunächst mal wenigstens aufwachen.
Du und ich, wir haben unser Schicksal in der eigenen Hand. Aber wir müssen es auch anpacken und in unserem Sinne nutzen. Und da soll doch keiner mit der angeblichen "Realität" kommen, doch so bescheuert sei, weil nur "die Reichen", "die Mächtigen", "die Politiker", das "Sagen" haben. Das mit der Realität ist nämlich auch so eine märchenhafte Sache.
"Die Realität" gibt es nämlich gar nicht. Das ist auch nur Teil eines Märchens. Jeder Mensch hat nämlich seine eigene Realität. Und das, woran er glaubt sieht er täglich und immer wieder wohin er auch schaut.
Wer überzeugt ist, dass er nur ein kleines schwaches "Menschenkind" ist, der sieht die Welt auch anders als derjenige, der sich bewusst ist, dass er ein Teil eines unendlich alten Prinzips ist, dass "Leben" heißt. Und dieses Prinzip hat so viele Erfahrungen mit "Überleben", dass er ganz natürlich auf unendliches "Erfahrungswissen" zurückgreifen kann, um Probleme für sich und die Menschheit zu lösen. Wie, Du zweifelst dennoch? Dann schau Dir doch einmal das folgende Bild unvoreingenommen an.

 



Es handelt sich um "eine Realität" in der Vorlage. Aber mit unterschiedlichen Deutungsmöglichkeiten.
Woran das liegt kann ich Dir gerne erzählen.
Wir erfinden jeden Moment unsere "Realität" neu. Alles was wir mit unseren Sinnesorganen (oder auch sonst wie)  wahrnehmen wird mithilfe unseres im Gehirn gespeicherten Erfahrungswissen gespeichert. Und dieses Erfahrungswissen bestimmt nun, in welchem Speicher das abgelegt wird: Saxophon oder Frau! Beides beruht auf derselben Informationsübermittlung der Schwarzweiß-Teilchen. Aber es kommt darauf an, was der einzelne denkt.
So kommt der "Ich – bin- ja- nur- ein-armes- Menschenkind" – Denker einen anderen Speicher gefüllt, als der, der sich von der Bibel helfen lässt:
"Er aber sagt zu ihnen: wegen eures Kleinglaubens; denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berge sagen: rücke von hier weg dort hinüber, und er wird fortrücken; und nichts wird euch unmöglich sein."

Jeder von diesen beiden Menschen sieht eben auch die Realität anders, jeder eben auf seine sehr individuelle Weise.

Und natürlich fällt es auch mir schwer vorzustellen wie ich alleine die Probleme der gesamten Menschheit lösen kann. Aber zunächst einmal ich bin ja nicht alleine. Und wer will, sucht Wege und wer nicht will sucht Gründe, warum es nicht gehen kann.
Und außerdem habe ich in meinem Erfahrungswissen eine ganz bestimmte Erfahrung von einem anderen Lebewesen gespeichert.

Komm stell Dir mal mit mir zusammen vor, wir beide seien zwei einzelne Zellen einer Raupe. Und Du sagst zu mir:
"Du das kommt mir aber komisch vor. Irgendwas stimmt nicht mehr mit uns!"
Und ich antworte Dir:
"Ja, das habe ich auch so gespürt. Da ist eine Veränderung angesagt! Viele von unseren Mitzellen-Brüder und Schwestern liegen im Sterben."
Und Du fängst an zu Zittern und willst gleich weinen.  Ich aber tröste Dich und  erkläre Dir, dass ich absolut mich auf mein Gefühl verlassen kann, dass sich diese schlimme Situation zum Guten wendet. Und da  tauchen auch schon neuartige aber verwandte Zellen auf. Und die fordern alle auf: "Kommt alle dazu. Ja, das alte Dasein hat ein Ende, aber wer glaubt stark zu sein, der baut mit uns eine neue Welt auf. Du brauchst nur das Vertrauen in Deine eigene Stärke und in die Fähigkeit neue Bereiche des Lebens kennen zu lernen. Und alle, aber auch alle die mitarbeiten am Aufbau des "Neuen" staunen, wenn sie Teil eines ungeahnten "Neuen" Schmetterlings geworden sind mit genau derselben
DNA  wie vorher die Raupe. Das bedeutet alle Teilnehmer an der Organisationsform  Raupe sind jetzt ein Teil eines Flugkörpers selbst wenn sie sich das nie hätten träumen lassen!
Und wenn das Beispiel Dich nicht ermutigt hat wenigstens zu sagen: "Aber klar, gemeinsam sollten wir in die Hände spucken  und den Neuanfang wagen. Alle zusammen sind wir offensichtlich stark genug, wenn jeder einzelne fest daran glaubt als Mindestvoraussetzung für den notwendigen Neuanfang.
Aber noch einmal: Das heißt etwas selber tun und nicht sagen: ja, mach mal!  Sonst nimmt mein "Uraltes Märchen" kein schönes Ende.


Don,   24. 01. 2016
kunstmalerdon

Offline Dickkopf528

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Re: Eine uralte Liebesgeschichte
« Antwort #1 am: Januar 26, 2016, 10:15:01 Vormittag »
Ein schöner Brief an das Leben  :clapping:  :danke:

Offline kunstmalerdon

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Re: Eine uralte Liebesgeschichte
« Antwort #2 am: Januar 26, 2016, 13:06:30 Nachmittag »
Es fehlt leider die Schwarz-Weiß Ablichtung, die auf dem Weg hierher verloren gegangen ist. Aber ich denke jeder kennt diese Beispiele, die je nach Betrachtungsweise unterschiedliche Darstellungen erkennen lassen.
Bitte benutzt eure  Erinnerung, um das Verlorene zu ersetzen. Danke!
Don
kunstmalerdon

 

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