Autor: HeyJo Thema: kleines Modelleisenbahn ABC  (Gelesen 6690 mal)

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kleines Modelleisenbahn ABC
« am: Juni 25, 2014, 13:53:24 Nachmittag »
Als kleine Einstiegshilfe für jede/n Einsteiger/in  in ein kleines Hobby, geeignet für unsere Kinder, Enkel oder uns als Eltern, aber auch als Großeltern, im Besonderen auch für den Rentner ohne Hobby nach seiner Arbeitszeit. Denn wer rastet, der rostet.
(M)ein kleines (lustiges) Modelleisenbahn ABC:  Teil 1
A - Abschnitt     -     Fahrstrom in einer analogen Modellbahnanlage trennt man, weil es einfach ist, in zwei Abschnitte.
                          Abschnitt 1: ein Innenkreis, ein Zug fährt schön immer im Uhrzeigersinn im Kreis herum.
                          Abschnitt 2: ein Außenkreis, ein weiter Zug fährt geregellt von einem zweiten Fahrtregler entgegen
                          dem Uhrzeigersinn immer schön im Kreis herum. Diese beiden Kreise verbinde ich mit Weichen, doch
                          Vorsicht, diese Verbindungen muss ich elektrisch trennen, damit es nicht zu einem Kurzschluss kommt.
                          Bei der Übergabe von einem Stromkreis zum anderen Stromkreis, muss der zweite Zug in einem elektrisch
                          getrennten Bereich sein, damit der erste Zug im anderen Stromkreis entgegen der Fahrtrichtung fahren
                          kann. Doch spätestens ab hier komme ich zu dem Punkt wo aus der A-Schaltung (Abschnittschaltung)
                          eine Z-Schaltung wird.
A - AC               -    alternating current (englische Abkürzung für Wechselspannung / Wechselstromsystem)
A - analog            -  der Betrieb mit der Modelleisenbahn über ein Fahrpult mit 12V Gleichspannung, aber auch
                         >12V Wechselspannung mit dem immer nur eine Lokomotive gesteuert werden kann. Der
                         Betrieb mit mehreren Zügen erfolgt mit einer sogenannten Z-Schaltung. Siehe auch
                         A - AC und D - DC.
A - Anfangspackung    -    ein Zug, ein Kreis, ein Fahrpult mit Stromversorgung (analog und auch Digital) ist
                         ausbaufähig zu einem Oval. Mit zwei Weichen und weiteren gebogenen und geraden Gleisen
                         entsteht schon ein Bahnhof. Aber hier geht es auch ans überlegen - analog oder digital.
                         Der Einstieg in eine Digitalanlage wäre schon geboten. Digitalfahren mit einem Zug, dem zweiten
                         Zug und vielleicht einer Rangierlokomotive. Die Weichen lassen sich mit Hilfe von Decodern ebenfalls
                         digital schalten. In meinen Augen ist das aber erst der zweite Schritt. Soll heißen: Digital fahren und
                         Analog schalten. Zunächst in Gleismaterial, Rollmaterial und auch die Landschaftsgestaltung 
                         investieren. Weichen lassen sich auch später digitalisieren.
A - Anlageform     -    Die Ausgangsform einer Modelleisenbahnanlage ergibt sich schon durch die Startpackung
                         der Modellbahnhersteller. Ein Kreis oder ein Oval auf eine Platte gebaut und meistens an eine
                         Wand oder Wandecke gesetzt ergibt schon die Kreisanlage als "geschlossene Anlage". Bei
                         größeren Anlagen kommt man sehr schlecht an den hinteren Anlagenrand. Eine andere Form
                         mit geringer Tiefe muss Abhilfe schaffen. In der Form eines L oder U mit weniger Einbautiefe ist
                         da schon besser. An den Endpunkten kann durchaus auch größer gebaut werden. Die U-Form
                         wird häufig auch mit einer mittig abzweigenden Zunge erweitert (Zungen - oder Kammform.
                         Hier kann man von jeder Seite gut an der Anlage arbeiten oder auch verunglückte Waggons
                         wieder aufs Gleis stellen. Man nennt solche Formen auch "offene Anlagenform". Für eine "immer
                         an der Wand entlang" Anlage mit einer geringen Einbautiefe gilt das natürlich auch.
                         Nicht jeder Raum eignet sich für eine Modellbahn. Aber kein Platz braucht kein negatives
                         Argument sein. Ein Ausschnitt einer Strecke (als Diorama) in einem Regal kann sogar Spielspaß 
                         bringen. Wohl dem der einen freien Kellerraum (trocken und warm) oder Platz auf dem Dachboden
                         (gut isoliert und natürlich auch trocken) hat. Bei der älteren Generation (so wie ich) wird vielleicht
                         auch das Kinderzimmer frei.
B - Bahnhof   -    Ein Bahnhof hat mindestens eine Weiche und damit ein zweites Gleis zB Gleis 1 und Gleis 1.1
                         oder 1a! Folgerichtig beginnt hier auch das Spielvergnügen, Lokomotive umsetzen, Wagen 
                         rangieren, oder der Schienenbus von A-Dorf nach B-Stadt endet hier auf Gleis 1a, usw.
B - Bahnsteig   -   Am Bahnsteig halten Züge, von hier fahren Zuge ab und kommen Züge an.  In einer Anfangspackung
                         sind meist eine Lokomotive und zwei bis drei Wagen enthalten. Verschiedene Personenwagen und auch
                         Güterwagen haben unterschiedliche Längen. Daraus ergibt sich aber auch eine nutzbare Bahnsteiglänge.
                         So ist zB. in h0 (1/87) ein kleiner Personenzug (Epoche III ) mit einer Dampftenderlok der Baureihe
                         (64 oder 80) und drei 2achsigen Personenwagen ca. 630 mm lang. Ein Schnellzug mit Dampflok (01) und
                         drei Schnellzugwagen (der Zug ist viel zu kurz!) hat aber eine Länge von ca. 1194mm. Wie lang soll jetzt
                         der Bahnsteig sein?
                         Nach Vorbild hat eine Nebenbahn (zB. die ehemalíge Kreisbahn) auch relativ kurze Bahnsteige.
                         ZB. von 110m Länge, das sind in 1/87  auch schon 1,27m und einer Gleislänge von 150m (1,72m)
                         Der kurze Schnellzug passt gerade so daran. ;)
                         Ein ICE mit 10 Zwischenwagen (im Längenmaßstab 1/100 = 3,12m) sollte hier durchfahren bis zum
                         Halt im Schattenbahnhof. Der IC oder Interregio mit E-Lok und nur 8 Wagen ist ca. 2,70m lang.
                         Ein moderner Schienenbus in 2 Einheiten (ca.53cm lang) hat auf dem kurzen Bahnsteig immer platz.
                         Was sagt uns das? Ganz nach Platz im Raum planen, in h0 brauch ich mehr, in N=1/160 sollte man mit
                         einem Drittel weniger an Größe rechnen (nicht mit der ungefähren Hälfte) . Dadurch hab ich bei gleichem
                         Platzbedarf plötzlich einen Schnellzug auf der Anlage mit  6-7 Wagen statt  nur 3 Wagen auf der Anlage.
B - wie Baum    Bäume auf der Modellbahnlandschaft machen sich immer gut. Für anspruchslose Eisenbahnspieler kann
                         man kostengünstige Bäume von den Modellhausherstellern ( wie zB Auhagen, Busch, Faller, Heki, Kibri,
                         Noch und Vollmer bekommen. In deren Programm sind aber auch fertige Bäume und als Bausatz etwas   
                         aufwändiger zu bauende Bäume.
                         Viele bevorzugen doch den Selbstbau. In der Natur gibt es viele kleine Pflanzen / Wurzeln die als
                         Modellbaum nach dem Belauben schön aussehen. Eine andere Bauart sind die individuell geformten
                         Drahtbäume, als Tanne wie auch als Laubbaum. Für Büsche und Hecken gilt natürlich das Gleiche.
B - wie Bausatz   Für den Aufbau einer Modellbahnbahnanlage benötigt man außer Gleisen auch vieles drumherum. Wie z.B.
                         ein Bahnhofsgebäude. Diese Häuser wie auch Wohnhäuser oder Kirchen werden z. T. nach Vorbildern
                         gefertigt. Hier haben sich Bausätze durchgesetzt. Einige Hersteller verkaufen aber auch fertig 
                         zusammengebaute Häuser. Doch Bausätze sind etwas billiger. Neben den Bausätzen werden auch
                         einige Teile wie Mauern, Fenster, Tür und Tor oder auch verschiedene  Dächer zusätzlich hergestellt und
                         verkauft. Diese Teile sind ideal für den individuellen Selbstbau gedacht. Gebäudebausätze werden aus
                         Kunststoff, Karton mit Lasertechnik geschnitten und Holz hergestellt. Neben Gebäudebausätzen gibt es
                         auch  Bausätze für Modellfahrzeuge. Automodelle sind so etwas preiswerter. Doch spezielle Fahrzeuge,
                         wie Kräne kosten auch als Bausatz einige Euro mehr.
                         Eisenbahnmodelle zB. Lokomotiven werden von einigen Anbietern auch als Bausatz geliefert. Das sind
                         sehr feine Messingmodelle, die von erfahrenen Selbstbauern zusammen gebaut werden. Einfache
                         Bausätze gibt es für verschiedene Güterwagen.
B - wie Blockstelle   -   Bei der großen Bahn gibt es zur Sicherheit Blockstellen. Gleisabschnitte auf denen sich immer nur
                         ein Zug bewegt. Ein anderer Zug steht in dem Fall in einem anderen Block in Warteposition bis der nächste
                         Abschnitt wieder frei ist. Bei der Modellbahn kann ich diesen Verkehr mit der Z-Schaltung ermöglichen.
B - wie die "Bucht" =   eBay    -    vermeintlich günstige Einkaufsquelle für Modellbahner, doch meistens 
                         überteuert.
B - BW - Bahnbetriebswerk - ein BW ist eine Betriebsanlage der Eisenbahngesellschaft zur Wartung ihrer Fahrzeuge. So wird
                        hier die Dampflokomotive mit Kohle, Wasser und Sand versorgt, aber auch die entstandene Schlacke
                        entsorgt. Bewegende Teile werden hier geschmiert und auch kleine Reparaturen durchgeführt.
                        Dampflokomotiven werden im BW-Lokomotivschuppen vorgeheizt. Schlepptenderlokomotiven werden hier
                        auf Drehscheiben / Drehbühnen in ihre nächste Fahrtrichtung gedreht.
                        Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor (Diesellokomotiven, Schienenbusse und größere Triebfahrzeuge) werden
                        hier betankt. Diesel- und Elekrtolokomotiven werden nicht mehr gedreht, da sie vorwärts wie rückwärts
                        gleich schnell fahren. Darum gibt es heute in einem modernem BW keine Drehscheibe mehr.
C - Das große C     -     ein großer Elektronik - aber auch Modellbahnversender mit mehreren Filialen,  das
                         eine oder  andere ist kaufbar, nur nicht Alles.
D - DC               direct current (englische Abkürzung für Gleichspannung / Gleichstromsystem)
D - Digitalsystem     -     DCC - Digital Command Control  -  DCC wurde in Deutschland entwickelt und ist in den
                         USA Standard. Erste Geräte hatten 14 Fahrstufen und 80 Lokadressen (es konnten 80
                         Lokomotiven unabhängig voneinander auf einem Gleis gesteuert werden.
                         Neue Geräte haben heute 128 Fahrstufen für 9999 Lokomotiven und viele Sonderfunktionen:
                         Lokpfeife, Licht: nur Licht vorn, nur Licht hinten, Rangierlicht, Lichtwechsel, Innenbeleuchtung,
                         hebende und  sich senkende Stromabnehmer für die E-Loks, sich öffnende und schließende
                         Türen an den Reisezugwagen. Alte und neue Geräte sind untereinander kompatibel.
                         Märklin - Motorola (hat eine etwas andere digitale Verschlüsserung) zunächst mit 80
                         Lokadressen. Die neueste Entwicklung "mfx" hat 128 Fahrstufen und 16000 Lokadressen. sowie
                         ebenfalls Sonderfunktionen.
                         Selectrix® arbeitet ähnlich wie das DCC-System nur bedeutend schneller, selbst bei total
                         verschmutzten Gleisen. Die Befehle werden in anderen Gruppen übermittelt.
                         Als Fahrspannung liegt nun als ein konstantes Rechtecksignal (Wechselstrom) auf dem Gleis.
                         Die Fahrbefehle werden heute auch drahtlos vom Handregler zur Box über das Gleis zur Lok
                         übertragen.
D - Diorama      -     bei mir der Versuch, nein das Vergnügen, sich an vielen Modellen:  Häusern, Modellautos,
                         Figuren und Landschaftsteilen auf einem begrenzten Raum von zunächst DIN A5 über DIN A4, einer
                         Grundplatte 1m x 0,5m und jetzt 1,6m x 0,6m zu erfreuen. Im Moment befindet sich noch
                         kein Gleis / Zug / Bahnhof auf dem Diorama.
E - Eisenbahn   -   Eine Eisenbahn ist ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von   
                         Personen und Sachen über nicht ganz unbedeutende Raumstrecken auf metallener
                         Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte den Transport großer
                         Gewichtsmassen, beziehungsweise die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden
                         Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist und durch diese
                         Eigenart in Verbindung mit dem außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten
                          Naturkräfte Dampf, Elektrizität, tierischer und menschlicher Muskelbetätigung, bei geneigter
                          Bahn auch schon der eigenen Schwere der Transportgefäße und deren Ladung usw., bei dem
                          des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßig gewaltige, je nach den Umständen
                          nur in bezweckter Weise nützliche oder auch Menschenleben vernichtende oder
                          menschenverletzende Wirkung zu erzeugen fähig ist.
                          (Eine Definition vom Reichsgericht zu Leibzig) betrifft natürlich auch die Eisenbahn im Kleinen
                          bedingt durch die vielen Maßstäbe zB von 1: 10 bis zu 1:220 und noch kleiner.
E - Eisenbahnromantik   -   heißt eine sehenswerte Fernsehsendung mit Berichten über die große Eisenbahn
                          in der weiten Welt und Berichten über die kleine Bahn mit all ihren verschiedenen
                          Maßstäben.
E - Epoche     -    Die Modelleisenbahnwelt wird in bestimmte Stilepochen eingeteilt. Nach NEM gibt es bis
                          heute 6 verschiedene Epochen.
                         Epoche I  von 1835 - 1920
                         Epoche II  von 1920 - 1950
                         Epoche III  von 1949 - 1970
                         Epoche IV  von 1965 - 1990
                         Epoche V  von 1990 - 2006
                                      V a  von 1990 - 1994
                                      V b  von 1994 - 2000
                                      V c  von 2000 - 2006
                         Epoche VI  ab   2006 - heute
 
                          Die genauen Unterscheidungsmerkmale findet man unter NEM 806 D
                          Ich habe meine Modellwelt in der Epoche IV - V a (ca 1975 - 1994) angesiedelt.
                          Maßgebend hierfür sind meine Eisenbahnfahrzeuge, Automodelle, Kleidung der
                          Preiserlein und Werbung.
F - Fallerhäuschen  -   Synonym für die kleinen Plastikmodellhäuser verschiedener Hersteller auf der
                          Modellbahnanlage . Die Häuser waren früher eindeutig zu klein. Heute? - geht so.
                          Der momentane Trend bei den Häuslebauern - weg von Plastik hin zu Laser geschnitteten
                          Häusern aus Karton und Holz. "Faller" ist immer noch Marktführer.
F - Fertiggelände   -    sind vorgefertigte Geländeformen für verschiedene Maßstäbe (H0, N und Z). Die
                          Modelleisenbahnhändler haben diese Fertigglände selten auf Lager, doch können diese
                          bestimmt auch kurzfristig bestellt werden. Gleispläne für die verschiedenen Hersteller sind
                          verfügbar. Aber Achtung! Verplant werden auch kleine Radien, und somit können lange Wagen
                          IC, Schnellzüge usw (im Längenmaßstab 1:87) nicht eingesetzt werden. Sie verhaken sich
                          eventuell an Tunnelportalen, Bäumen oder Häusern. Züge mit kurzen Wagen (Güterzüge und
                          ältere Personenzüge im Nahverkehr) könne hier eingesetzt werden. Die Fertiggelände müssen
                          natürlich auch mit Häusern, Pflanzen, Verkehrszeichen Modellautos und Minileuten
                          ausgeschmückt werden. Es ist eine Alternative zu dem nicht handwerklichen Modellbahner bzw
                          Modellbahneinsteiger. Ein Fertiggelände kann durch Module erweitert werden.
F - Frokler/frokeln   -   Das sind besondere Modellbahner die ihre Modelle gern auch mal bzw bestimmt
                          umbauen/umfrokeln. Sie sind nicht zufrieden mit dem, was die Industrie ihnen bietet,
                          und nach Wegen suchen, es besser, billiger, einfacher, vorbildgerechter zu machen.
                          (zB die Modellbahnhersteller bauen ein Waggonfahrgestell und setzen drei verschiedene
                          (2malfalsche)Aufbauten drauf, ein Aufbau ist zwar richtig, doch leider mit dem falschen Dach
                          versehen). Für diese Umbauten eignen sich auch durchaus gebrauchte (billige) Ware.
                          Dabei sind die Frokler aber keine Nietenzähler.
G - Gleis           -    Das Gleis ist der Fahrweg einer Eisenbahn egal ob im Modell oder im Original. Die Räder
                         der Eisenbahn stehen auf den Schienen. Die Schienen werden auf Schwellen aus Holz, Beton
                         oder Stahl (Y-Schwelle) verschraubt. Die Schwellen liegen in einem Schottergleisbett :lazy: .
                         Schnellfahrstrecken werden heute auch komplett auf ein Betongleisbett gelegt.
G - wie Gleisbettung    Das Gleisbett besteht aus einem Unterbau (tragend) und einem Oberbau. In dem Oberbau sind
                        die Schwellen und die Schienen in einem Schotterbett verlegt. Der eingleisige Oberbau hat oben eine
                        Breite von 3,30m = (1:87) 38mm, die Unterseite auf dem Unterbauplanum hat eine Breite von 6,00m.
                        das sind umgerechnet 69mm. Die Maße der Modellgleisbettungen sind oben 40mm, unten 50mm. Die Höhe
                        des Oberbaus sollte bis Schienenoberkante ca 10mm sein. Kork und Kunstoffbettungen sind ohne Gleis
                        5mm hoch.
                        Anders sieht es bei Gleisen mit Gleisbettung aus. Da gibt es das alte Märklin M-Gleis (Metallbettung).
                        Dieses ist sehr laut und sieht nicht gerade schön aus. Fleischmann hat ein Böschungsgleis (Profi-Gleis)
                        in H0 und N. Die Böschung ist viel zu schmal. In N gibt es auch ein Gleis aus Japan von Kato. auch in Z
                        gibt es ein Bettungsgleis aus Japan von Rokuhan.
                        Märklin hat vor einigen Jahren das C-Gleis (auch für Trix ohne Mittelleiter) herausgebracht.
                        Vor vielen Jahren hatte Röwa bzw Ade ein Bettungsgleis herausgebracht, doch fehlten hier viele Teilgleise.
                        Roco hat in den 90ern das Böschungsgleis wieder aufgegriffen und als Rocoline herausgebracht.
                        Die Unterseite ist etwas breiter als die Korkböschung (57mm) Durch den Verkauf von Roco an einen anderen
                        Besitzer, konnte das Gleissystem nicht benutzt werden (Patentrechte). Roco baute ein etwas anderes
                        Gleis mit Böschung (Geoline), ähnlich aber mit anderer Gleisgeometrie. Seit diesem Jahr wird das ältere
                        (bessere) Gleis (Rocoline) wieder angeboten.
                        Die Gleissysteme (Märklin, Trix,  und beide Rocogleise) sind trittsicher und werden nicht auseinander
                        gedrückt. Kinder (und Erwachsene) können damit ohne weiteres auf dem Teppich spielen.
                        Geoline und Rocoline können mit einem Übergangsgleis verbunden werden, wie auch zum Trix C-Gleis.
                        Diese Gleise können (sollten?) nach Festeinbau auch leicht eingeschottert und gealtert werden.
G - Gleisdreieck    -    Eine etwas andere Form einer Kehrschleife ist das Gleisdreieck. Es hat die gleichen
                         schaltungstechnischen Probleme. Bei genügend Platz kann man hier ebenfalls ganze Züge wenden.
                         Aber ganz nach Vorbild wird hier nur eine Lokomotive gewendet. Statt einem Dreieck wurde
                         bei der großen Bahn auch ein Wendestern gebaut.
G - Gleisharfe   -    die Gleisharfe ist kein Musikinstrument. Sie ist eine Abstellgruppe für komplette Züge,
                          einzelne Waggon und Lokomotiven. Sie besteht aus mehreren paralleĺen Gleisen,
                          die durch Weichen miteinander verbunden sind.
G - Gnubbelrutscher    -    siehe Pickelbahner (an den Lokomotiven befindet sich in Mittellage ein
                          Stromabnehmer der über die Punktkontakte rutscht.
H - Haltepunkt   -   Ein Haltepunkt liegt an einer Durchfahrtstrecke und braucht eigentlich nur den Bahnsteig
                          für die reisenden Preiserlein. Ein oder mehrspurig - ganz nach Platz, wie bei dem
                          "S-Bahnverkehr" zwischen B-Stadt und D-Stadt hier bei C-Dorf ohne Weichenverbindung.
                          Ein Haltepunkt ist ein Bahnhof ohne Weiche.
H - Hundeknochen   -    Der richtige Einstieg für junge /  neue Modelleisenbahner. Warum? Der leidige
                          Kreisverkehr einer Anfangspackung, das ewige Rundherum wie in der "Formel 1".
                          Die Abhilfe um von A nach B zukommen - "der Hundeknochen" . Im Prinzip ist es ein
                          zweiter Kreis verbunden mit vielen geraden Gleisen, zweispurig (mit Gegenverkehr!)
                          Wie baue ich den Knochen:  ein großes Oval in der Mitte platt gedrückt, d.h. ich hab in
                          der Mitte eine Gerade mit Verkehr von A nach C und hier bei Bahnhof B auf der
                          Gegengeraden den Zug von C nach A (man spricht dann von einer "Zugkreuzung". Mit
                          genügend Gleisen wird auch bei A oder C ebenfalls ein Bahnhof oder Haltepunkt gebaut.
                          Genau genommen fährt der Zug immer noch im Kreis, doch fällt es nicht mehr so auf.
                          Weiteres findet ihr unter Bahnhof bzw Haltepunkt.
i  -   wie immer an der Wand entlang   -    An sich die ideale Anlagenform. Sie hat eine geringe Bauweite,
                          schon 25cm reichen für ein Gleis, etwas Wiese und einen Weg oder eine Straße. Mehr als 1m
                          Breite vom Anlagenrand bis zur Wand  sollte es nicht sein. So kommt man noch gerade an
                          den hinteren Anlagenrand. Im Idealfall ergibt sich eine Kreisanlage (an der Tür ist eine
                          lange Klappbrücke) mit viel Fahrstrecke. Neben dem Hundeknochen ist es die zweite
                          Möglichkeit für eine Kreisform, da man nur eine begrenzte Sicht auf die Anlage hat.
                          Aber halt, wie steuere ich den Zug?  Er ist ja gerade hinter mir, und seh ihn nicht.
                          Da kann man die Anlage in Abschnitte einteilen   und  jedem Abschnitt  ein Fahrpult vor
                          Ort zuteilen. Es geht auch drahtlos mit einem Handregler.
                          Meine Anlage wird so ähnlich gebaut. Doch ist hier die Grundform der Hundeknochen. 
                          (ihr wisst ja - von A nach D über B und C und zurück). Von der Planung her, weiß ich aber
                          noch nicht ob die Strecke eingleisig oder zweigleisig wird.
K - wie KK und KKK  :Oskar: das ist kein Schweinkram sondern Abkürzungen für Kurzkupplung und
                          Kurzkupplungskulisse besonders im H0-Bereich. Durch die Kurzkupplung fahren die Waggons
                          ziemlich Puffer an Puffer wie die große Bahn  (das ist auch gut zusehen an diesen  Fotos)
                          Es gibt verschiedene Kurzkupplungen, damit jeder seine KK nach seinen Ansprüchen benutzen
                          kann, sind diese Kupplungen leicht austauschbar. Sie werden in einen genormten Schacht
                          eingeschoben / eingeklipst.
K - Kartonmodellbau  eine preiswerte Möglichkeit einige Häuser aber auch Fahrzeuge  im passenden Maßstab
                          zu bauen. Siehe auch hier
K - Kinderlied    siehe extra Beitrag,
K - Kehrschleife   -   Sie dient zum Wenden von Lokomotiven und sogar ganzen Zügen, damit zB der Zug  in Fahrtrichtung
                          auf dem ankommenden Gleis wieder zurückfahren kann. Aber Vorsicht hier besteht Kurzschlußgefahr, wie
                          es schon in anderen Beiträgen beschrieben wurde. Ein Kurzschluß kann bei allen Systemen entstehen, wo
                          + und - auf den jeweils äußeren Schienen anliegt. (Gleichstrom, Wechselstrom, Analog oder Digital ist dem
                          Strom hier egal). Bei den Gleisen von Märklin und dem alten Trix-Express System (+ in der Mitte und - auf
                          den Außenschienen) entsteht kein Kurzschluss. Durch Trennstellen und besiondere Schaltungen aber auch
                          elektronische Bausteine wird ein Kurzschluss entschärft. Eine etwas andere Form einer Kehrschleife ist das
                           Gleisdreieck. Es hat die gleichen Schaltungstechnischen Probleme.
K - wie Kitbashing    oder wie verändere ich meinen Bausatz zu einem besonderen Gebäude. ZB. mit einem zweiten
                          anderen Bausatz oder besonderen Teilen wie Kunststoffplatten usw. wie auch in "Bausatz und
                          Selbstbau beschrieben.
K - wie Kleinteile   -   Es werden viele Kleinteile im Modellbau benötigt. So brauche ich für meine Modellhäuserumbauten
                        gut passende Regenwasserfallrohre. Nun, es sind keine Rohre, aber passender Draht (1mm Ø). Dieser
                        ist Formstabil, lässt sich aber auch gut biegen. Nun muss so ein Fallrohr auch an seinen Platz ans Haus.
                        Ankleben sieht nicht schön aus. Ich habe es mit Kupferdraht (05mm Ø) versucht. Dieser wird angelötet,
                        doch leider ist dieser dünne Draht nicht richtig platzierbar. Es kommt zu vielen Lötversuchen bis ein Rohr
                        mit Haltern fertig ist. Bei französischen Modellbahnern sieht so ein Rohr immer sehr schön und gut
                        eingebaut aus. Warum frage ich mich? Nun habe ich die Antwort gelesen und gesehen. Man nehme
                        eine Packung Splinte (zum sichern von Muttern) Die kleinsten Splinte nach DIN sind 1mm stark und 6mm
                        lang.  :biggrin: Splinte mit 10mm Länge sind dabei billiger :haha: (Bei einer Kleinabnahme von 50Stück
                        kostet so ein Splint aber immerhin noch stolze 4Cent.) Wie so ein Fallrohr mit Halter aussieht zeige ich
                        an anderer Stelle.

K - Kulisse     -   Kulissen auf der Modellbahn werden als Wandabschluß bzw im Hintergrund gern angebracht.
                          Diese sind manchmal gemalt. Einschlägige Modellzubehörhersteller liefern aber auch
                          Hintergründe mit original Landschaft-Fotos. Wer kann, setzt sich seine Hintergrundkulisse mit
                          eigenen Fotos als Fototapete zusammen. Eine andere Art ist der Relief-Hintergrund.
                          Eine Kulisse kann aber auch ein gestalterischer Trick sein. Die Modellbahnanlage steht mitten
                          im Raum. So wird die Kulisse zB auf eine Kreis/Ovalanlage zur Trennung in der Mitte der
                          Anlage eingesetzt. An den beiden Kurven befindet sich jeweils ein Berg mit Tunnel oder ein
                          dichter Wald, damit der Zug aus dem Sichtbereich verschwindet. Auf der anderen Seite der 
                          Anlage kommt der Zug aus dem Wald wieder heraus und fährt in den Bahnhof ein. In
                          Anlagenmitte sieht man nun eine etwas andere Landschaft im Hintergrund passend zu dem
                          Vordergrund.
                          So wird aus einem Formel1 Rundkurs eine kleine Modellbahnanlage.
K - Kupplung      =   Kupplungswirrwarr =  vorbildlich ;)  Bei der großen Bahn ist immer noch die
                          Schraubkupplung Standard. Die Industrie und die verschiedenen Bahngesellschaften
                          bemühen sich zwar schon seit Jahren die Schraubkupplung durch eine automatische
                          Kupplung zu ersetzen, doch ist dies nur minimal gelöst worden. In der ehemaligen UdSSR
                          wurde eine Mittelpufferkupplung entwickelt, die "SA3" und International weiterentwickelt
                          die "AK69e" (sie wird in Russland weiterhin genutzt), doch hat sie sich aber aus Kostengründen
                          nicht durchgesetzt. Ausnahmen sind hier bei  der DB Erzzüge. wie auch die Erzzüge in
                          Norwegen und Schweden. In den USA gibt es die "Janney Kupplung".
                          Um das Wirrwarr zu vervollständigen gibt es eine Vielzahl von Kupplungen bei
                          Schmalspurbahnen und Straßenbahnen.
                          Im Modell (H0 - Europa) war jahrelang die Bügelkupplung mit einem Haken nach oben
                          zeigend  in verschiedenen Ausführungen (jeder Hersteller baute seine eigene Kupplung)
                          und nicht immer zueinander passend Standard. Dazu gab es noch eine Fallhakenkupplung,
                          Haken nach unten. Mit Einführung einer Kurzkupplung bzw der Normung eines
                          Kupplungsschachtes zur Aufnahme verschiedener Kupplungen haben sich vier verschiedene
                          Kupplungen durchgesetzt. Das sind die Roco und Fleischmann Kurzkupplungen und die
                          nicht ganz so kurzen Kurzkupplungen von Märklin und die Roco Universalkupplung. Die
                          beiden letztgenannten sind untereinander und auch kompatibel zu den Bügelkupplungen.
                          Jede Kupplung hat seine Vor-und auch Nachteile.
K - Kurzschluss   -   Modelleisenbahn - elektrisch - Kurzschluss. Ein Gleis mit zwei Schienen - ein Schiene
                          (nehmen wir mal die Rechte) hat den Plus-Anschluss, folglich hat die linke Schiene den
                          Minus-Anschluss.
                          Wir verlegen die Gleise in einen Bogen und führen die Gleise bis fasst an die schon
                          verlegten Gleise heran, das ein Parallelgleis entsteht (der Anfang vom Hundeknochen). Der
                          Zug oder auch zwei Züge fahren nun von A nach B und auf der Gegengeraden aneinander
                          vorbei zurück nach A. Statt auf der Gegengeraden möchte ich den Zug auf dem ersten schon
                          verlegten Gleis nach B fahren lassen. Ich baue eine Weiche ein. Doch halt - Kurzschluss,
                          innerhalb der Weiche kommt die Plusschiene auf die Minusschiene. Was tun? Bei der großen
                          Bahn (Vorbild) gibt es doch auch eingleisige Strecken. Hier wird das Gleis in der
                          "Kehrschleife" elektrisch an zwei Stellen getrennt. An der Trennstelle wird per Schalter oder
                          elektronisch mit einem Kehrschleifenbaustein umgepolt. Ganz ohne Kurzschluss. Nun liegt
                          auf dem geraden Gleis Plus an der linken Schiene und der Zug fährt zurück nach A.
L - Lichtraumprofil    -     Zur Berechnung meines vorhandenen Platzes auf der Modellbahnanlage benötige ich
                          ein besonderes Maß: das Lichtraumprofil (in der NEM 102 und 103 finde ich alle Maße auch
                          für andere Nenngrößeren als h0).Das Lichtraumprofil ist eine Linie bzw. der lichte Raum um
                          mein Fahrzeug seitlich und oben herum. In diesen Raum dürfen keine Signale, Masten,
                          Bauwerke und Bäume hineinragen, damit ich mit meinem Zug sicher durch meine
                          Modelllandschaft fahren kann. Aber Vorsicht auf gerader Strecke habe ich andere Maße
                          als im Gleisbogen. Kurze Wagen von zB 161mm Länge haben ein kleineres Profil als
                          Schnellzugwagen der 26,4m oder 27m Klasse (303mm und 310mm). Hier komme ich
                          auf die eingeplanten Radien zurück, zB R2 oder doch R6 von meinem Hersteller?
                          Je kleiner der Radius ist umso kürzer sollten meine Wagen sein, denn umso großer wird das
                          Lichtraumprofil für lange Wagen.
M - Maßstab  -   der Maßstab gibt die Verkleinerung der Modelle zum Original an. In vielen Parks laufen
                          sogenannte Parkeisenbahnen auf denen man auch mitfahren kann. Darum ist schon die
                          Verkleinerung um die Hälfte = 1:2 auch eine Modelleisenbahn. Doch sollte man die
                          Modelleisenbahn nicht mit einer Feldbahn (Schmalspurbahn) verwechseln. (M= 1:1).
                          Bei diesen großen Modelleisenbahnen wird im Allgemeinen nicht der Maßstab sondern die
                          Spurweite angegeben - zB 3,5 Zollspur oder 5 Zollspur aber auch 600mm Spur.
                          Gängige Maßstäbe sind: Spur 2m 1:22,5 (Schmalspur /Meterspur)45mm, Spur 1 1:32 
                          45mm,  Spur 0(null) 1:43,5 - 1:45  32mm, Spur 0m 22,5mm, Spur S 1:60 22,5mm,
                          Spur H0 (halbnull) 1:87 16,5mm, H0m 12mm , H0e 9mm, H0f 6,5mm, 
                          Spur TT 1:120 12mm, Spur N  1:160 9mmund Spur Z 1:220 6,5mm sowie 
                          amerikanische  Spurweitengrößen und relativ neu (in Japan) sind die Spurweiten ZZ 1:300
                          4,5mm  und T 1:480 3mm.
M - mein Kind / Sohn möchte eine Eisenbahn haben. So hörte man es früher oft von vielen Vätern. Ich
                          bekam den ersten Rundkurs mit  6 Jahren und wurde dann zu Weihnachten auf ein Oval mit
                          drei Weichen erweitert. Anders als bei einigen Klassenkameraden war mein Vater aber nicht
                          so Spielbegeistert. Er half mir aber bei der Ausarbeitung und Herstellung eigener Fahrpulte
                          und der Berechnung  elektrotechnischer Gesetze (zB Ohmsches Gesetz, Spannungsteiler
                          usw.). Nun plane ich meine 5. Anlage. Mit einem Auge schauend auf meinen Enkel. ;)
M - Modellbahngleis    -    Modellbahngleise gibt es verschiedene. Jeder Modellbahnhersteller hat da sein
                          System. Mit Gleisbettung, ohne Gleisbettung, mit Holzschwellen und mit Betonschwellen.
                          Doch leider sind die Gleise nur ein Kompromiss. Meine ersten Gleise (H0) hatten eine
                          Schienenhöhe von 3mm. Danach wurde auf eine Schienenhöhe von 2,5mm (Code 100)
                          umgerüstet. Für meinen sichtbaren Bereich werde ich mir Code 83 Gleise beschaffen
                          (2,1mm), die entsprechen  ganz knapp dem Original (UIC 60 Schiene - Höhe
                          17,2cm = 1,98mm (H0).
                          Der größere Kompromiss muss aber in den Kurven in kauf genommen werden. Der
                          Kurvenradius weicht sehr vom Original ab. Fangen wir mal klein an:
                          Im Rangierbereich, Industriegleisanschluss gibt es Halbmesser von ca.35m das entspricht
                          402mm (gemessen in Gleismitte). Bei Nebenbahnen haben wir als mindest Radius 180m =
                          2069mm, auf  Hauptbahnen ist der min.R. 300m = 3448mm, und auf Schnellfahrstrecken
                          fährt die Bahn auf einem Radius von 2km = 22988,5mm.
                          Da sieht der Modellbahner ganz schön alt aus. In den Anfangspackungen werden Gleise
                          mit R um 360mm angeboten. Doch halt, viele Lokomotiven benötigen einen Radius von
                          mindestens 415mm. Größere Radien gibt es aber auch, je nach Hersteller zB 547mm,
                          543mm, 643mm, 826mm, 908mm und auch 1962mm. Abhilfe gibt es mit flexibelen 
                          Gleisen. Nach dem Verlegen im richtigen (eigenen Radius) wird das Gleis passend für   
                          das nächste Gleisstück abgelängt und verbunden. 
M - Modellbahngleissysteme   -   der ewige Streit zwischen "Wechselstrom und Gleichstrom Modellbahnern:
                          Ein Gleis braucht 2 Pole, Plus und Minus, egal ob Wechselstrom, Gleichstrom, Analog oder
                          Digital. Im Gleichstrombetrieb wird eine Schiene für den Pluspol die andere Schiene für den
                          Minuspol benutzt, um in die andere Richtung zu fahren wird am Fahrpult umgepolt. Vor einigen
                          Jahren wurde ein Gleis mit drei Leitern gebaut (das TRIX EXPRESS SYSTEM). In der Mitte des
                          Gleises war ein dritter Leiter eingebaut. Plus in der Mitte, eine Lok nutzte die rechte Schiene
                          als Minusleiter, eine zweite Lok die linke Schiene als Minusleiter, durch die besondere
                          Anordnung des äußeren Stromabnehmers. Dieser konnte mit wenigen Handgriffen für die
                          andere Schienenseite auch umgebaut werden. Mit Oberleitung für E-Lokomotiven (Minus)
                          konnten somit drei Züge gleichzeitig unabhängig von einander in eine Richtung fahren.
                          Beim Wechselstromsystem (MÄRKLIN) ist es anders, beide Schienen sind miteinander
                          verbunden und sind ein Leiter, der zweite Leiter sind die Punktkontakte in Gleismitte. Sehr
                          alte Gleise haben haben statt der Punktkontakte einen durchgehenden Leiter wie bei TRIX.
                          So - drei Gleise zwei Stromarten. Es gibt aber noch andere Gleise: ein Dreischienengleis in zwei
                          verschiedenen Ausführungen. Auf dem Gleis können normalspurige Fahrzeuge und
                          Schmalspurfahrzeuge verkehren. Für H0 sind das H0m und auch H0e Fahrzeuge. Hier ist ein
                          Schmalspurdreischienengleis bzw Feldbahngleis
                          in Originalgröße (1:1)
M - Module        -     Modelleisenbahner mit wenig Platz bauen ihre Anlage als Diorama oder als Modul einer
                          einer großen Anlage. Durch  zusammenfügen  mehrerer Module entsteht so eine Großanlage.
                          Doch halt, natürlich müssen die Module zu einander passen. Fremo - Module (Freundeskreis
                          europäischer  Modellbahner) haben gemeinsam eine Norm für ihre Module herausgebracht.
                          Größe, Form und Gleis als auch Stromanschlüsse sind hier genormt. Zum Fahrspaß trifft man
                          sich  in Hallen und baut mit wenigen Handgriffen  (Dank der Normung) Module zusammen
                          und schon kann der eigene Zug fahren. Module gibt es in Verschiedenen Spurweiten und
                          Maßstäben.   
M - Murphys Gesetz    -     Leider wird auch der Modelleisenbahner  von diesem Phänomen nicht verschont.
                          Grundsätzlich verabschiedet sich eine Weiche trotz mehrmaliger Prüfung erst, wenn sie
                          fest eingebaut ist. Ein Zug verlässt das Gleis nur an unzulänglichen Stellen der
                          Modellbahnanlage, ganz hinten im tiefsten Winkel, wo man nur nach Abbau der halben Anlage
                          herankommt. Eine Lokomotive fährt bei jedem Besuch keinen einzigen Zentimeter weit,
                          warum auch immer, aber der Besuch verlässt die Wohnung - dann ;) ...
                          Bei den vielen kleinen Basteleien verschwindet immer ein Teil, natürlich das kleinste und
                          einzigste. Was mache ich? Ich fahr nach Celle oder Hannover, kaufe teuer Ersatz und schwupps
          &
« Letzte Änderung: Oktober 26, 2017, 17:22:58 Nachmittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #1 am: Juni 26, 2014, 09:49:31 Vormittag »

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Offline HeyJo

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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #2 am: Juli 03, 2014, 12:44:59 Nachmittag »
(M)ein kleines (lustiges) Modelleisenbahn ABC: Teil 2
N - Nietenzähler  -  der Nietenzähler/Erbsenzähler findet überall unbedeutende Fehler und Unstimmigkeiten.
                          Er schimpft auf den Modellhersteller, ist aber meist unfähig selbst etwas an dem Modell
                          zu ändern.
N - Normen       -     Normen in der Modelleisenbahn werden in Europa vom MOROP (Verband der Modelleisenbahner
                          und Eisenbahnfreunde Europas) herausgegeben = NEM (Normen europäischer Modellbahner)
                          NMRA (USA=National Model Railroad Association), BRMSB  (British Modelling Standards Bureau)
P - Pickelbahner    -    werden die Modelleisenbahner im Wechselstromsystem (Märklin) abwertend von den
                          Gleichstrombahnern genannt. Ein Pol im Gleissystem ist der Mittelleiter (Punktkontakt auf der
                          Schwelle)
P - Pizzaschneider   -   werden einige ältere Modelle der Marke Märklin dank großer Spurkränze genannt.
P - Platz               oder kein Platz, wie schaffe ich mir aber mehr Platz für einen etwas längeren Bahnsteig?
                           Ich plane den Bahnsteig / Bahnhof schräg bzw Diagonal oder als leichten Bogen (Hamburg Hbf)
                           auf die Anlage (ausgehend von einem Anlagen Rechteck).
P - Preiserlein   -   kleine Modellfiguren verschiedener Hersteller in verschiedenen Maßstäben (1:22,5; 1:24;
                          1:32; 1:43; 1:50; 1:72; 1:76; 1:87; 1:100; 1:120; 1:160; 1:200; 1:220; 1:500
                          (die Fa. Preiser ist der Marktführer, darum Preiserlein)
R - Radius = Halbmesser  -  wie schon unter "Modellgleise beschrieben, ist das mit dem Radius so eine Sache. 
                          Die Modellbahnhersteller liefern in ihren Anfangspackungen wohl wissend viel zu enge Kurven/
                          Bogengleise. Gut in den meisten Anfangspackungen sind nur kurze Tenderlokomotiven oder
                          gleichgroße Dieselrangierlokomotiven mit 2, 3, 4 kurzen Güterwaggons, oder auch kurze
                          Personenwagen. Die passen in fasst jeden Bogen. Folgt nach einer gewissen Zeit ein Zug mit
                          einer großen Schlepptenderlokomotive oder einer großen Diesellokomotive und 5-7 langen
                          IC - Wagen (Schnellzugwagen), sieht das sehr komisch in den kleinen Gleisbögen aus. Die langen
                          Wagen benötigen hier ein großes Lichtraumprofil und während der Kurvenfahrt knicken die Wagen
                          richtig ein (das hab ich bei der großen Bahn noch nicht gesehen) und neigen auch gern zum
                          Entgleisen. Zumindest am Kurvenbeginn (im sichtbaren Bereich) kann man hier etwas Abhilfe
                          schaffen. Mit Flexgleisen lassen sich große Radien bauen. Von einem sehr großen Bogen geht
                          es leicht in den "Normalbogen" über, schneckenförmig, so wird natürlich auch der
                          Kurvenausgang gebaut. Der Modellbahner spricht hier von dem "Übergangsbogen."
                          Der Radius sollte so groß wie möglich aber nur so gering als nötig sein.
R - Rechtecksignal  - Ein Fahrpult mit einem Rechtecksignal im analogen Gleichstromsystem funktioniert
                          auch.   Vor ca. 30Jahren hatte ich mir einige Schaltpläne besorgt, ausgewählt und dann ein
                          Fahrpult gebaut. Es funktioniert über eine Kombination von Rechteckimpulsen die einseitig
                          angeschnitten werden. Bei einem normalen Fahrpult wird die Fahrspannung von 0 Volt bis
                          12 Volt  geregelt auf Gleis gebracht. Durch die Trägheit der kleinen Elekrtomotoren fährt eine
                          kleine Lokomotive erst bei ca. 2-3Volt an. Manchmal sieht es so aus, als ob die Lok
                          Bocksprünge macht. Bei dem Fahrpult mit Phasenanschnittsteuerung und / oder
                          Impulsbreitensteuerung liegt immer 12Volt am Gleis an. Hier wird die Impulsbreite geregelt.
                          Je größer die Abstände zwischen diesen Rechteckimpulsen sind um so langsamer fährt die Lok.
                          Umkehrschluss fährt die Lok schneller, wenn die Abstände zwischen den Impulsen kleiner sind.
                          So sieht es jedenfalls auf dem Bildschirm eines Messgerätes aus, mit dem ich die Feineinstellung
                          gemacht habe. Die Lokomotive fährt nun auf kleinster Fahrstufe kaum sichtbar an. Doch leider,
                          da es ein analoges System ist, kann ich nur eine Lok damit fahren.
                          Es geht aber  auch noch anders, in dem ich einzelne Gleisabschnitte über Trennstellen
                          zuschalten kann. Der Z-Betrieb.
R - Rollbock         eine Verkehrseinrichtung für den Transport normalspuriger Wagen auf Schmalspurgleisen.
R - Rollwagen     eine Verkehrseinrichtung für den Transport normalspuriger Wagen auf Schmalspurgleisen.
S - Schachtelbahner    -    er sammelt seine Modelleisenbahn noch in Schachteln bis zu dem Zeitpunkt, an
                          dem er endlich ein freies Zimmer, einen Kellerraum oder den Dachboden für sein Hobby
                          erhält. Hier  entsteht dann endlich eine kleine oder auch größere Modellbahnanlage. Doch bis
                          soweit ist, mutiert er zum Teppichbahner.
S - Schattenbahnhof   -    Das ist nicht ein Bahnhof der vor der Sonne geschützt in die Modellbahnanlage
                          eingebaut wird ( wäre ja auch in einem Zimmer quatsch), nein das ist ein verdeckt
                          gebauter Bahnhof, als Abstelleinheit für mehrere Züge auf einer Gleisharfe. Man findet ihn
                          meist auf Ebene -1 oder durch einen "Berg" verdeckt auf gleiche Ebene.
S - wie Selbstbau    Das eigene Haus, oder die Tankstelle an der Ecke möchte so mancher auf der Modelbahnanlage
                           haben. Doch genau diese Gebäude baut kein Hersteller weder als Fertigmodell noch als Bausatz. Also
                           muss der Modellbahner selber bauen. Hierzu kann er sich an Hand von Modellbauplatten, Fenstern usw.
                           bei den Modellgebäudeherstellern bedienen, oder er baut alles selbst. zB aus Karton, Holz oder auch
                           aus Kunststoffplatten (Polystyrol und auch zB.Depron). Hierzu braucht man Maße, eventuell Bilder, oder
                           auch nur Fantasie. Dazu verschiedene Bastelmesser, kleine Säge, Schlüsselfeilen, Lineal, Bleistifte
                           und - oder Reißnadel, Schere, verschiedene Kleber und Farbe.
                           Man kann auch anderes Drumherum selber bauen. Mit Kupferlitze, Lötkolben und getrockneten zB.
                           Birkenblättern und Kleber baut man sich auch einen kleinen Birkenhain oder oder eine Lindenallee.
                           Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Es ist vieles möglich.
S - Spielbahner      -    bei ihm ist eindeutig das Spielen mit den kleinen Modellen im Vordergrund. Rangieren
                          bringt den meisten Spass.
S - Spurweite    -     Wie schon unter M wie Maßstab zu lesen ist, wird von der Spurweite gesprochen. Das ist
                          das Maß zwischen den Schienen, bei den Modellbahnen wie auch bei der großen Bahn. Bei
                          der großen Bahn wird das Maß 14mm unterhalb des Schienenkopfes gemessen. Es sollten
                          1435mm sein. Diese 1435mm nennt man Regelspurweite. Die ersten offiziellen Gleise in
                          Großbritannien erhielten diese Spurweite, 4englische Fuß und 8½Zoll. Es ist das Maß
                          englischer Postkutschen. Größer als 1435mm ist die Breitspur, kleiner als 1435mm ist die
                          Schmalspur.
S - Stromkreise     -    Stromkreise teile ich auf in Fahrstrom, (unabhängig ob der Fahrstrom analog von einem
                          Trafo/Fahrtregler kommt, oder von einer Digitalzentrale), Arbeitsstrom für Weichen und Signale
                          und Strom für Straßen und Hausbeleuchtung. mit dem Fahrtstrom geht es unter A bzw Z weiter.
T - Teppichbahner   -     ist ein erwachsener Mensch der seine Freude und Spiellust mit einer Modelleisenbahn
                          einige Male im Jahr, Geburtstage oder Weihnachten, auf dem Teppichboden auslebt.
                          Hierbei benimmt er sich meist wie ein kleines aber besserwisssendes Kind (passend zu dem
                          eigenen Kind oder Enkel)
V - Vitrinenbahner    -   Er sammelt alles an Modelleisenbahn meistens von nur einem Hersteller.
                          Schön ausgestellt in teuren Wandvitrinen ergötzt er sich an den kleinen Modellen. Diese
                          bleiben häufig unbespielt.
W - wie weathering   -   Weathering bedeutet verwittern / altern von Fahrzeugen, Gebäuden und der Landschaft im
                          Modellbau. Dafür werden verschiedene Techniken und Materialien angewendet. Benutzt werden
                          Pinsel, Schwamm und / oder Spritzpistole (Luftpinsel  ;) ). Farbpulver, Farbpigmente und Kreide werden
                          trocken wie auch nass auf das Modell gerieben. Wasserfarben (Schulfarben) werden nass mit dem
                          Pinsel oder Schwamm aufgetragen. Wasserverdünnbare als auch Kunstharz Modellfarben werden auch
                          mit dem Pinsel oder Schwamm aber auch mit der Airbrushpistole verarbeitet. Nach dem Auftrag werden
                          Farbanteile auch teilweise ausgewaschen (entfernt).
                          Welche Farben man benutzen möchte, sollte jeder für sich ausprobieren.
W - Wendestern    -    ein Wendestern (Pentagramm) oder Gleisfünfeck dient ebenfalls zum Wenden von Lokomotiven.
                         Das Fünfeck ist zwar technisch aufwendiger, es hat fünf Weichen, bedarf aber weniger Grundfläche
                         als ein Dreieck, da hier auf größeren Radien gefahren wird. Die klassische Wendeanlage für Lokomotiven
                         ist aber die Drehscheibe.
W - wie Wikingauto   -   das ist der Sammelbegriff für Modellautos im h0 (halbNull 1:87) Maßstab. Wiking ist der
                         Marktführer, weitere Modellautohersteller sind u. a. Brekina, Busch, Herpa, Norev, Rietze, und
                         einige andere mehr.
Z  -   Z - Schaltung oder Zuordnung (oder Z-Betrieb) Hier werden (im analogen Betrieb) Stromabschnitte zu oder
                         abgeschaltet wie der Betrieb es erfordert. Es sollte immer ein Abschnitt mehr auf der Anlage sein.
                         als Züge (Lokomotiven) auf der Anlage fahren. (bei zwei Zügen befindet sich immer ein dritter
                         Abschnitt zwischen den Zügen. Des weiteren werden im Z-Betrieb Weichenstraßen zu oder
                         abgschaltet wie es der Betrieb erfordert. So stehen zB. im Bahnhof 3 Züge an ihren Bahnsteigen,
                         ein vierter Zug fährt auf einem weiteren Gleis ein und bleibt dort abgeschaltet stehen. Danach
                         wird ein Gleis frei geschaltet und der erste Zug fährt aus. Theoretisch kann dieser Betrieb mit nur
                         einem Fahrtrafo erfolgen, praktischer sind aber 2 oder 3 Fahrtrafos, zB für 2 Züge auf der Strecke,
                         jeweils ein Fahrtrafo für einen Abschnitt. Mit dem dritten Trafo kann, elektrisch getrennt, im Bahnhof
                         rangiert werden.
Z - Zeitachse   In welchem Zeitraum bilde ich meine Eisenbahnanlage ab?  Die Epocheneinteilung kann mir helfen. Doch
                        kann ich mir ganz schnell Probleme z B. mit Freunden einhandeln, wenn ich ihnen meine kleine Welt zeige
                        und ihnen sage: das ist ein Abbild von 1990. Doch habe ich vergessen, dass einige Automodelle erst 3 Jahre
                        später bei den Händlern zu kaufen waren. Gut, ich nehme es nicht ganz genau, aber der eine Freund ist so
                        ein Nietenzähler, dem es nicht genaugenug sein kann. Also lieber kein genaues Jahr nennen und lieber die
                        Epoche als Zeitachse nennen.


« Letzte Änderung: September 09, 2017, 18:22:15 Nachmittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #3 am: September 27, 2014, 12:27:29 Nachmittag »
Ein kleines lustiges Modelleisenbahn ABC:
neu:
neu:
A - analog            -  der Betrieb mit der Modelleisenbahn über ein Fahrpult mit 12V Gleichstrom, aber auch >12V
                          Wechselstrom mit dem immer nur eine Lokomotive gesteuert werden kann. Der Betrieb
                          mit mehreren Zügen wird mit einer sogenannten Z-Schaltung betrieben.
B - wie die "Bucht" =   eBay    -    vermeintlich günstige Einkaufsquelle für Modellbahner, doch meistens 
                          überteuert
C - Das große C     -     ein großer Elektronik - aber auch Modellbahnversender mit mehreren Filialen, das Eine oder
                          Andere ist kaufbar, nur nicht Alles.
F - Fallerhäuschen  -   Synonym für die kleinen Plastikmodellhäuser verschiedener Hersteller auf der
                          Modellbahnanlage . Die Häuser waren früher eindeutig zu klein. Heute? - geht so.
                          Der momentane Trend bei den Häuslebauern - weg von Plastik hin zu Laser geschnitteten
                          Häusern aus Karton und Holz. "Faller" ist immer noch Marktführer.
S - Spielbahner      -    bei ihm ist eindeutig das Spielen mit den kleinen Modellen im Vordergrund. Rangieren
                          bringt den meisten Spass.

E - Eisenbahn   -   Eine Eisenbahn ist ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von     
                          Personen und Sachen über nicht ganz unbedeutende Raumstrecken auf metallener
                          Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte den Transport großer
                          Gewichtsmassen, beziehungsweise die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden
                          Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist und durch diese
                          Eigenart in Verbindung mit dem außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten
                          Naturkräfte Dampf, Elektrizität, tierischer und menschlicher Muskelbetätigung, bei geneigter
                          Bahn auch schon der eigenen Schwere der Transportgefäße und deren Ladung usw., bei dem
                          des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßig gewaltige, je nach den Umständen
                          nur in bezweckter Weise nützliche oder auch Menschenleben vernichtende oder
                          menschenverletzende Wirkung zu erzeugen fähig ist.
                          (Eine Definition vom Reichsgericht zu Leibzig) betrifft natürlich auch die Eisenbahn im Kleinen
                          bedingt durch die vielen Maßstäbe zB von 1: 10 bis zu 1:220 und noch kleiner.

M - Maßstab  -   der Maßstab gibt die Verkleinerung der Modelle zum Original an. In vielen Parks laufen
                          sogenannte Parkeisenbahnen auf denen man auch mitfahren kann. Darum ist schon die
                          Verkleinerung um die Hälfte = 1:2 auch eine Modelleisenbahn. Doch sollte man die
                          Modelleisenbahn nicht mit einer Feldbahn (Schmalspurbahn) verwechseln. (M= 1:1).
                          Bei diesen großen Modelleisenbahnen wird im Allgemeinen nicht der Maßstab sondern die
                          Spurweite angegeben - zB 3,5 Zollspur oder 5 Zollspur aber auch 600mm Spur.


 
Fortsetzung folgt ;)
« Letzte Änderung: März 08, 2016, 11:42:55 Vormittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #4 am: September 27, 2014, 23:27:31 Nachmittag »

 :clapping:  Bald haben wir hier kein kleines Modelleisenbahn-ABC mehr, sondern ein ganzes Lexikon:im_so_happy:


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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #5 am: Oktober 01, 2014, 20:28:53 Nachmittag »
Ein kleines lustiges Modelleisenbahn ABC:
neu:
A - analog            -  der Betrieb mit der Modelleisenbahn über ein Fahrpult mit 12V Gleichspannung, aber auch
                          >12V Wechselspannung mit dem immer nur eine Lokomotive gesteuert werden kann. Der
                          Betrieb mit mehreren Zügen erfolgt mit einer sogenannten Z-Schaltung. Siehe auch
                          A - AC und D - DC.
A - AC                alternating current (englische Abkürzung für Wechselspannung / Wechselstromsystem)
D - DC               direct current (englische Abkürzung für Gleichspannung / Gleichstromsystem)
K - Kinderlied    siehe extra Beitrag,
Die Buchstaben A, D und K sind erweitert bzw neu hinzugekommen.
              Kinderlied:  10 kleine ....

Fortsetzung folgt  ;)
« Letzte Änderung: Oktober 02, 2014, 20:02:26 Nachmittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #6 am: Oktober 02, 2014, 00:13:46 Vormittag »

:good: Bitte weiter so!  :im_so_happy:


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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #7 am: Oktober 02, 2014, 19:52:20 Nachmittag »
Ein kleines lustiges Modelleisenbahn ABC:
neu:
M - Murphys Gesetz    -     Leider wird auch der Modelleisenbahner  von diesem Phänomen nicht verschont.
                        Grundsätzlich verabschiedet sich eine Weiche trotz mehrmaliger Prüfung erst, wenn sie
                        fest eingebaut ist. Ein Zug verlässt das Gleis nur an unzulänglichen Stellen der
                        Modellbahnanlage, ganz hinten im tiefsten Winkel, wo man nur nach Abbau der halben Anlage
                        herankommt. Eine Lokomotive fährt bei jedem Besuch keinen einzigen Zentimeter weit, warum
                        auch immer, aber der Besuch verlässt die Wohnung - dann ;) Bei den vielen kleinen Basteleien
                        verschwindet immer ein Teil, natürlich das kleinste und einzigste. Was mache ich? Ich fahr nach
                        Celle oder Hannover, kaufe teuer Ersatz und schwupps  ist das Teil wieder da. Dafür
                        verschwindet ein anderes Teil, nicht gleich - aber zwei, drei Tage später.
Der Buchstaben M   wurde erweitert.
Fortsetzung folgt  ;)          
« Letzte Änderung: Oktober 02, 2014, 20:03:10 Nachmittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #8 am: Oktober 06, 2014, 12:10:21 Nachmittag »
neu:
H - Hundeknochen   -    Der richtige Einstieg für junge /  neue Modelleisenbahner. Warum? Der leidige
                               Kreisverkehr einer Anfangspackung, das ewige Rundherum wie in der "Formel 1".
                               Die Abhilfe um von A nach B zukommen - "der Hundeknochen" . Im Prinzip ist es ein
                               zweiter Kreis verbunden mit vielen geraden Gleisen, zweispurig (mit Gegenverkehr!)
                               Wie baue ich den Knochen:  ein großes Oval in der Mitte platt gedrückt, d.h. ich hab in
                               der Mitte eine Gerade mit Verkehr von A nach C und hier bei Bahnhof B auf der
                               Gegengeraden den Zug von C nach A (man spricht dann von einer "Zugkreuzung". Mit
                               genügend Gleisen wird auch bei A oder C ebenfalls ein Bahnhof oder Haltepunkt gebaut.
                               Genau genommen fährt der Zug immer noch im Kreis, doch fällt es nicht mehr so auf.
                               Weiteres findet ihr unter Bahnhof bzw Haltepunkt.
Der Buchstabe H wurde eingefügt.
Fortsetzung folgt
« Letzte Änderung: März 08, 2016, 10:56:28 Vormittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #9 am: Oktober 06, 2014, 12:40:39 Nachmittag »
neu:
B - Bahnhof   -   Ein Bahnhof hat mindestens eine Weiche und damit ein zweites Gleis zB Gleis 1 und Gleis 1.1
                      oder 1a! Folgerichtig beginnt hier auch das Spielvergnügen, Lokomotive umsetzen, Wagen 
                      rangieren, oder der Schienenbus von A-Dorf nach B-Stadt endet hier auf Gleis 1a, usw.
H - Haltepunkt   -   Ein Haltepunkt liegt an einer Durchfahrtstrecke und braucht eigentlich nur den Bahnsteig
                      für die reisenden Preiserlein. Ein oder mehrspurig - ganz nach Platz, wie bei dem
                      "S-Bahnverkehr" zwischen B-Stadt und D-Stadt hier bei C-Dorf ohne Weichenverbindung.
                      Ein Haltepunkt ist ein Bahnhof ohne Weiche.
Die Buchstaben B und H wurden erweitert.
Fortsetzung folgt ;)
« Letzte Änderung: März 08, 2016, 10:57:28 Vormittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #10 am: Oktober 07, 2014, 12:40:56 Nachmittag »
neu.
D - Digitalsysteme
                      DCC - Digital Command Control  -  DCC wurde in Deutschland entwickelt und ist in den USA
                      Standart. Erste Geräte hatten 14 Fahrstufen und 80 Lokadressen (es konnten 80 Lokomotiven
                      unabhängig voneinander auf einem Gleis gesteuert werden.
                      Neue Geräte haben heute 128 Fahrstufen für 9999 Lokomotiven und viele Sonderfunktionen:
                      Lokpfeife, Licht: nur Licht vorn, nur Licht hinten, Rangierlicht, Lichtwechsel, Innenbeleuchtung,
                      hebende und  sich senkende Stromabnehmer für die E-Loks, sich öffnende und schließende
                      Türen an den Reisezugwagen. Alte und neue Geräte sind untereinander kompatibel.
                      Märklin - Motorola (hat eine etwas andere digitale Verschlüsserung) zunächst mit 80
                      Lokadressen. Die neueste Entwicklung "mfx" hat 128 Fahrstufen und 16000 Lokadressen. sowie
                      ebenfalls Sonderfunktionen.
                      Selectrix® arbeitet ähnlich wie das DCC-System nur bedeutend schneller, selbst bei total
                      verschmutzten Gleisen. Die Befehle werden in anderen Gruppen übermittelt.
                      Als Fahrspannung liegt nun als ein konstantes Rechtecksignal (Wechselstrom) auf dem Gleis.
                      Die Fahrbefehle werden heute auch drahtlos vom Handregler zur Box über das Gleis zur Lok
                      übertragen.
R - Rechtecksignal  -   Ein Fahrpult mit einem Rechtecksignal im analogen Gleichstromsystem funktioniert
                      auch.Vor ca. 30Jahren hatte  ich mir einige Schaltpläne besorgt, ausgewählt und dann ein
                      Fahrpult gebaut. Es funktioniert über eine Kombination von Rechteckimpulsen die einseitig
                      angeschnitten werden. So sieht es jedenfalls auf dem Bildschirm eines Messgerätes aus,
                      mit dem ich die Feineinstellung gemacht habe. Die Lokomotive fährt nun auf kleinster
                      Fahrstufe kaum sichtbar an. Doch leider, da es ein analoges System ist, kann ich nur eine Lok
                      damit fahren.
                      Es geht aber auch noch anders, in dem ich einzelne Gleisabschnitte über Trennstellen zuschalten
                      kann. Der Z-Betrieb.
Der Buchstabe D wurde erweitert, der Buchstabe R wurde
hinzugefügt

Fortsetzung folgt  ;)
                      
« Letzte Änderung: Oktober 14, 2014, 19:20:40 Nachmittag von HeyJo »
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #11 am: Oktober 07, 2014, 13:17:11 Nachmittag »

Ich sehe, du hast den Thread etwas umorganisiert. Gefällt mir. Ich find's viel besser und übersichtlicher jetzt.  :im_so_happy:


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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #12 am: Oktober 07, 2014, 13:23:11 Nachmittag »
gut  gell? :biggrin:
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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #13 am: Oktober 07, 2014, 13:54:34 Nachmittag »
 :clapping: Sehr gut!

Dann nehme ich oben meinen Beitrag AW 3 vorerst wieder raus und setze ihn am Ende, wenn du fertig bist. Diesen hier nehme ich dann auch wieder raus, wenn's weiter geht.

Ein Tipp: Wenn du noch mehr zusammenhängende Beiträge brauchst, schreibe einfach so viele Beiträge mit einem Punkt, quasi als Platzhalter.

Edit: Ah, jetzt sehe ich erst, dass du den Frontbeitrag stetig erweiterst  :aha:
« Letzte Änderung: Oktober 07, 2014, 14:01:53 Nachmittag von Petra »

Offline HeyJo

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Re: kleines Modelleisenbahn ABC
« Antwort #14 am: Oktober 07, 2014, 13:56:07 Nachmittag »
neu:
i  -   wie immer an der Wand entlang   -    An sich die ideale Anlagenform. Sie hat eine geringe Bauweite,
                             schon 25cm reichen für ein Gleis, etwas Wiese und einen Weg oder eine Straße. Mehr als 1m
                             Breite vom Anlagenrand bis zur Wand  sollte es nicht sein. So kommt man noch gerade an
                             den hinteren Anlagenrand. Im Idealfall ergibt sich eine Kreisanlage (an der Tür ist eine
                             lange Klappbrücke) mit viel Fahrstrecke. Neben dem Hundeknochen ist es die zweite
                             Möglichkeit für eine Kreisform, da man nur eine begrenzte Sicht auf die Anlage hat.
                             Aber halt, wie steuere ich den Zug?  Er ist ja gerade hinter mir, und seh ihn nicht.
                             Da kann man die Anlage in Abschnitte einteilen   und  jedem Abschnitt  ein Fahrpult vor
                             Ort zuteilen. Es geht auch drahtlos mit einem Handregler.
                             Meine Anlage wird so ähnlich gebaut. Doch ist hier die Grundform der Hundeknochen.  
                             (ihr wisst ja - von A nach D über B und C und zurück). Von der Planung her, weiß ich aber
                             noch nicht ob die Strecke eingleisig oder zweigleisig wird.
Der Buchstabe i wurde neu aufgenommen.
      Fortsetzung folgt ;)
« Letzte Änderung: Oktober 09, 2014, 15:29:38 Nachmittag von HeyJo »
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