Autor: kunstmalerdon Thema: Das Schicksal  (Gelesen 933 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline kunstmalerdon

  • ALiQs Experte
  • *
  • Beiträge: 974
  • Geschlecht: Männlich
Das Schicksal
« am: Dezember 21, 2013, 22:41:11 Nachmittag »


Der Autonarr James Dean hat einen neuen Porsche und zeigt ihn Sir Alec Guiness. Der findet, das Auto sehe geradezu bösartig aus. Er sagt:
„Wir haben heute Freitag, den 23 September und es ist jetzt genau 22.00 Uhr. Wenn sie in diesen Wagen steigen, werden Sie innerhalb einer Woche tödlich verunglückt sein.“
Eine Woche darauf fährt er los, von vorn kommt ein großer Ford, der über seine Spur hinweg abbiegen will, ohne auf den Gegenverkehr zu achten. „Der Kerl muss doch stehen bleiben!“ schreit James Dean. James Dean stirbt an einem Genickbruch, sein Beifahrer überlebt schwer verletzt.

Was ist es denn, das Schicksal?
Etymologisch möglicherweise zusammengefügt aus Schicken (senden) und sal, wie Sal-weide (salicyl), Saalmänner, also etwas Gutem?
In den meisten Kulturen gilt das Schicksal als unausweichliche Bestimmung:
•   In der Mythologie entwickelte sich der Gedanke des Schicksals als personifizierte Macht (die SchicksalsgottheitenFortuna, Nornen, Tyche, Moiren, Parzen), die sowohl das individuelle Leben als auch den Weltlauf beherrschen, und das Schicksal dem Menschen „schicken“. (Wicki)


Schicksal und Vorsehung.
München 8. 11. 1939, München, Bürgerbräukeller- 1500 „Alte Kämpfer“ und Hitlers Rede. Ausnahmsweise fängt H. schon eine halbe Stunde vorher als üblich an. Deshalb endet er auch entsprechend früher und ist so nicht unter den 8 Toten, die das Attentat von Johann Georg Eisler kostet.Noch 13 Minuten, und er wäre absolut sicher tot gewesen. Seitdem beruft Hitler sich auf die „Vorsehung“, die ihn schütze und leite.
Schicksal und Astrologie.
Der Stoiker Poseidonius (1.Jhdt v.Chr.) lehrt, es gäbe ein alles verbindendes „Weltgesetz, das eine „Sympathie“ von kosmischem und persönlichem Schicksal einschließe. Natürlich ist die ERDE IM Weltraum nicht als Solist zu sehen. Natürlich hat vor rund 60 bis 70 Millionen Jahren ein Meteoriten-Brocken von ca. 10 km Durchmesser das Leben der Dinosaurier ausradiert, nachdem sie sich ca. 200 Millionen Jahre auf der Erde als beherrschende Lebensform entwickelt hatten.
Natürlich haben wir in Jupiter, dem größten Bruder im Sonnensystem einen gewissen Schutz, denn er hält ab oder lenkt ab, was sonst die Erde besuchen könnte mit ähnlichen Folgen, wie bei den Dinos.
Natürlich bedingt unser Mond Ebbe und Flut, und er hält auch die Erdachse stabil. Natürlich passen wir Menschen uns auch diesen natürlichen Rhythmen von Tag und Nacht, Ruhe und Aktivität an. Wir haben das vorwiegend nachts ausgeschüttete Melantonin (Ruhe-Hormon) und die Zirbeldrüse ist auch zuständig für den Gegenspieler, das Serontonin, das Hormon für vermehrte Aktivität. Mit unseren Augen nehmen wir die Helligkeitsunterschiede im Jahresverlauf wahr und so kommt es, dass wir im Frühling eben mehr „Frühlingsgefühle“ wahrnehmen. Es ist also ganz natürlich, dass unser Körper seit Jahrmillionen auf den unterschiedlichen Jahresablauf und die Konstellationen im Kosmos reagiert; diese Hormonmuster mit den dabei verbundenen Gefühlserlebnissen sind sogar messbar.
Aber wenn die Zeitungen dann allein aufgrund unseres Geburtstages Lebensratschläge bis hin zum bestmöglichen Mittagsmenu aufdrängen, erscheint  das wohl nicht nur mir übertrieben.

Andrerseits haben sich recht weit verbreitet über die ganze Welt verschiedene Bräuche erhalten. Sobald sich Sirius am Himmel zeigte, wachte die ganze Welt auf. Frühlingsriten (Begattung auf den Feldern durch die Landwirtspaare) wurden praktiziert. Der „Hundsstern“ Sirius ist auch Namensgeber für die „Hundshitze“ (Juli - August), und es sind genau diese Tage an denen weniger geheiratet wird und Medizin nicht genommen wird.
So ist der „Kosmos“ als „Abgrund einer wahren Unermesslichkeit, worin alle Fähigkeit der menschlichen Begriffe sinket“ (Kant) ein Grund, dass der Mensch seine eigene Kleinheit erkennt und mit dem Ausruf: „Ja, das Schicksal“ sich eben diesem unterwirft.
Ist das aber auch richtig?

Nun, diese Welt, eingebunden in die „Raumzeit“ ist für mich direkt in ihrer Komplexheit nicht direkt wahrnehmbar trotz Urknalltheorie, trotz Einstein und Hawkings. Die Gesamtheit ist für mich zu unüberschaubar, sie sprengt meine Fähigkeit zum intuitiven oder gar wissenschaftlichen Erfassen.
Selbst wenn ich mich intensiv damit beschäftige herauszufinden „Wie“ das Ganze funktioniert, fehlt mir immer noch die Antwort auf die Frage „Warum“ das alles so geschieht, wie es geschieht.
Vielleicht ist das alles aber auch ganz anders erfassbar, wenn ich die Voraussetzungen verändere, unter denen ich an die Frage herangehe. Vielleicht muss ich zunächst einmal infrage stellen, ob meine persönlichen sowie die gesellschaftlichen und allgemeinen kulturellen Bedingungen so sind wie ich es bisher immer angenommen habe, weil es ganz einfach „Allgemeingut“ des Wissens war, das noch zu wenige direkt hinterfragt haben.
Vielleicht sollte ich für mich ganz einfach mal grundsätzlich die Frage stellen nach meinen eigenen Fähigkeiten und meine Möglichkeiten ganz neu bewerten.
Ich selbst glaube nicht an einen Gott, der außerhalb von uns Menschen existiert. Aber ich vermisse ihn sehr, wenn ich mal lange Zeit nicht mit ihm gesprochen habe.
Es gibt Menschen, die glauben an einen Gott der Bibelund an die wesentlichen Aussagen in dieser biblischen Geschichte. Dennoch sind wir alle von unserer Ohnmacht überzeugt, denn sonst hätte schon längst jemand wahr gemacht, was es heißt: „Hast du nur einen Glauben so groß wie ein Senfkorn, dann sage zu dem Berg: Hebe dich hinweg und er wird verschwinden.“
Das, was hier von der christlichen Religion verkündet wird, ist genau derselbe Grundgedanke formuliert in unterschiedlichen Beispielen in den meisten religiösen Überzeugungen  in unserer gesamten Welt.

Warum halten wir uns im täglichen Leben aber für so absolut harmlos, so unfähig, das zu tun, was wir täglich im Gespräch mit anderen fordern: Hier müsste mal richtig durchgegriffen werden? Stattdessen: Naja, da kann ich ja nichts machen!
Oder hindert mich eine unbewusste Einstellung daran, solche Möglichkeiten, wenn sie denn geschehen, auch nur wahrzunehmen?
Ich erinnere mich, dass Elefanten solange sie jung sind, mit einem Seil an einen unzerbrechlichen Klotz festgebunden werden. Nach einigen Monaten hat sich diese (täglich erlebte) Tatsache felsenfest für das ganz restliche Leben der Elefanten eingegraben: Ein Seil ist unüberwindbar. Das gilt selbst dann, wenn sie inzwischen viel stärker als das Seil geworden sind.
Könnte es so sein, dass ich selbst auch solchen unbewussten Vorstellungen unterworfen bin und zwar im Hinblick auf die menschliche Fähigkeit „Übermenschliches“ zu vollbringen?
Da gibt es doch Meldungen, manche davon sogar mit Video-Aufnahmen,
dass z. B. eine Mutter einen 1964er Chevi fünf Minuten lang so hoch anheben konnte, sodass andere Helfer einen Wagenheber unter das Auto bringen konnten und den darunter liegenden ohnmächtigen Sohn  herausziehen konnten. (Cecil Adams,“Supermom: Could a mother actually lift a car, to save her child? 20.01 2006 http://www.The Strait Dope.com).
Ein Bauarbeiter hob einen 1300 Kilo schweren Hubschrauber solange hoch, dass andere seinen eingequetschten Kollegen darunter hervorziehen konnten.
Beim Gewichtheben liegt der augenblickliche Rekord für Männer bei ca. 250 Kilo.
Bei den Frauen so um 170 Kilo!
Bestimmt liegt die Erklärung nicht im Bereich „besondere Situationen“ setzen besondere Kräfte frei. Ein neuer Weltrekord verbunden mit finanziellen Anreizen, wäre auch eine „besondere Situation“.
Und dann sind da noch ganze Menschengruppen, die mit übermenschlichen Fähigkeiten aufwarten:
Die Feuerläufer! Der augenblickliche „Weltrekord“ liegt bei 67 m auf ca. 900 Grad
heißen Kohlen! Und wer jetzt Pseudo-Erklärungen absondert, von wegen „Sekundenbruchteils-Kontakt und Hornhaut“, der sollte  seine Schuhe und Socken ausziehen und nur 6 bis 7 Meter weit laufen. Danach reden wir wieder weiter.
Dann erinnere ich mich an Robert Koch und seinen ungläubigen Gegenspieler, der nicht anerkennen wollte, dass die von Koch entdeckten „vibrio cholerae“ Bakterien die Ursache für die schwere meist tödlich verlaufende Krankheit sein sollten.
E war seiner Sache so sicher, dass er als „Gegenbeweis“ ein ganzes Glas der Cholera-Bakterien trank, ohne zu erkranken. Dennoch hatte er letzten Endes Unrecht. Die Wissenschaftler taten ihn als Sonderling ab, ohne den Grund für seine „Unversehrtheit“ weiter zu untersuchen.
Noch weiter gehen die Anhänger der „Christlichen Fundamentalisten der Pfingstbewegung“. In religiöser Ekstase lassen sich die von Klapperschlangen beißen, um zu „beweisen“, dass sie unter „Gottes besonderem Schutz“ stehen und sie trinken eine absolut tödliche Dosis Strychnin! Wahrlich besondere „Mysterien“ für wissenschaftsgläubige Menschen.
Und natürlich gibt es vor allem überall auf der Welt das Gegenteil! Nicht unerklärliches Gesundbleiben, sondern unerklärliches meist spontanes Gesunden: Die Spontan-Heilungen. Wohl dokumentiert auch bei den Wissenschaftlern, aber immer noch unerklärt.
In diesem Zusammenhang muss ich unbedingt auf das ganz überzeugend gemachte Buch von Clemens Cuby hinweisen: Heilung, das Wunder in uns.
Ein vier Stockwerke tiefer Sturz vom Dach führt zur totalen Querschnittslähmung und zu lebenslangem Rollstuhl. Was der Autor von „Sieben Jahre in Tibet“ daraus macht ist vom Erzählen her wert gelesen zu werden, aber von der Erkenntnis und dem Ergebnis her ein „MUSS“ für jeden, der über sich selber nachdenkt.
Wie passen die dort beschriebenen Tatsachen mit unserer Vorstellung von uns als „schwache“ Menschen überein?
Außerdem ist für mich noch nicht erklärt, wie die Ärzte ihre Ausbildung durchlaufen können, wo ihnen im Studium erklärt wird, dass beim „Placebo-Effekt“ die Substanz eines Zuckerkügelchen plötzlich „heilen“ kann, was vorher nicht möglich war.
Ist es nicht eventuell doch so, dass auch ich mich an so ein „Elefanten-Seil“  gebunden fühle, ohne es zu wissen?
Habe ich eventuell doch die Möglichkeit, mein eigenes Leben ganz entscheidend zu verändern zu beeinflussen, anstatt „das Schicksal“ für meine Niederlagen und Fehler haftbar zu machen?
Aber die meisten Menschen lehnen allein schon solch eine Fragestellung vorsichtshalber ab. Fürchten sie vielleicht zu recht, die möglichen Konsequenzen?
Es scheint sich zu bewahrheiten: An nichts glauben die Menschen mehr, als an das wovon sie am wenigsten wissen.
Ist das Schicksal im weitesten Sinne  „Die“ lebensgestaltende Kraft, oder gilt stattdessen der Volksspruch: „Jeder ist seines Glückes Schmied“; (selbst wenn Spötter dann meinen, deshalb sehe es auch so aus: Ziemlich behämmert!)
Habe ich die Möglichkeit als einzelner Mensch mein Leben selbst zu gestalten?
Um diese Frage besser zu beantworten möchte ich zunächst einmal untersuchen, was ist denn „Meine Realität“!
kunstmalerdon

Florida

  • Gast
Re: Das Schicksal
« Antwort #1 am: Dezember 22, 2013, 00:12:49 Vormittag »
Mich interessiert im Denkansatz zunächst erst einmal die Unterscheidung des Volksmundes:
"Das Schicksal hat zugeschlagen!" und "Ich habe Glück gehabt, das Glück gefunden...."
Irgendwie will keiner wirklich das "Schicksal" aber für das Glück muß man folglich etwas tun bzw. etwas getan haben.
Und auf genau dieser Skala zwischen zuschlagendem Schicksal und sich glücklich fühlen - dazwischen ist genau deine momentane Realität, wenn nicht sogar an einem dieser beiden Punkte.
Schicksal und Glück müssen nur groß und gewaltig im Verständnis des kleinen Mannes sein.
Aber sie sind unzählige Male Bestandteile eines jeden Denkens, das an Emotionen gekoppelt ist, wie sie das Denken an Schicksal oder Glück nun mal voraussetzen.
So können wir uns gleichzeitig glücklich schätzen in mehreren verschiedenen Punkten, uns von Schicksal ebenso oft gebeutelt fühlen aber insgesamt mit uns und der Welt zufrieden sein.
Also ich bin eher ein Verfechter des Schicksals oder Glücks im Kleinen...- aus einem Schicksal ein neues Glück machen und aus vielen kleinen Glücks ein riesengroßes...

Offline kunstmalerdon

  • ALiQs Experte
  • *
  • Beiträge: 974
  • Geschlecht: Männlich
Re: Das Schicksal
« Antwort #2 am: Dezember 22, 2013, 00:55:08 Vormittag »
Danke für Deine schnelle Antwort, aber ich lerne daraus, dass ich mich doch nicht so verständlich gemacht habe, wie ich das gewollt hatte.  Ich werde mich dazu in den nächsten Stunden noch einmal äußern. Aber noch einmal: Danke für so eine schnelle Antwort!!
Don
kunstmalerdon

Florida

  • Gast
Re: Das Schicksal
« Antwort #3 am: Dezember 22, 2013, 13:03:38 Nachmittag »
Du sprichst über so viele Bereiche, Schattenbereiche, die mehr oder weniger mit "Schicksal" verknüpft werden können, daß es mir nicht möglich war, für mich "den roten Faden" bzw. den Fokus im Gesamtkontext zu erkennen - oder: Was ist des berühmten Pudels Kern?
Und, in meinem Wesen vorgegeben, versinke ich mich nicht in die Dinge im Einzelnen wie Du, sondern betrachte sie gedanklich von außen, indem ich sie dabei von einer Hand in die andere werfe... Und ich meine, daß durch unsere unterschiedlichen Herangehensweisen sich doch eigentlich ein gutes Ganzes ergeben kann....

Offline kunstmalerdon

  • ALiQs Experte
  • *
  • Beiträge: 974
  • Geschlecht: Männlich
Re: Das Schicksal
« Antwort #4 am: Dezember 22, 2013, 13:28:12 Nachmittag »
Jaja, Du hast ja soooo recht! Wirklich ich habe es mir selber jetzt noch einmal durchgelesen und sehe, das wird nur dann verständlich, wenn der zweite Teil "Realität" dabei ist.
Ich passe das nächste Mal besser auf und bedanke mich dennoch für Deine "Arbeit" mit meiner "Denke" und "Schreibe".
kunstmalerdon

Florida

  • Gast
Re: Das Schicksal
« Antwort #5 am: Dezember 22, 2013, 14:19:37 Nachmittag »
Ich habe Deine Gedanken mit wachsendem Interesse gelesen und meine, daß es an mir liegt:
Durch meine Arbeit werde ich mitunter ebenso mit langen Gedankengängen konfrontiert, die ich mitunter aus Zeitgründen nicht bis zum Ende mit verfolgen kann oder will. In solchen Fällen unterbreche ich mit der Frage: "Was wollen Sie mir eigentlich sagen oder was ist die Frage jetzt an mich?"
Und mit zunehmender Spannung habe ich beim Lesen darauf gewartet - aber es tat mir nichts auf. Und so war ich am Ende von Deinen vielen, bemerkenswert klugen Gedanken erfüllt, hatte am Schluß dennoch das Gefühl, alleingelassen in einen Abgrund zu fallen - an einem seidenen Fädchen, das alleine nur aus dem Wort Deiner Überschrift besteht also - ohne verbindendes Seil einer Kommunikation (oder kommunizieren wollens Deinerseits?).

Offline Emirades

  • Global Moderator
  • ALiQs Mäzen
  • *
  • Beiträge: 5939
  • Geschlecht: Männlich
  • So mancher Schein bestimmt das Sein
Re: Das Schicksal
« Antwort #6 am: Dezember 22, 2013, 17:40:24 Nachmittag »
Ja, mein Lieber Don, was soll man denn zu solcher Komplexität eigentlich sagen?

  Schicksal und Vorausbestimmung
  Gott und Glaube
  Das Rätsel des Sternenstaubs
  Fantastische Fähigkeiten und das Seil der Gewohnheit, das uns fesselt.
  Zum Schluss die Frage nach unserer Vorstellung von Realität

Vielleicht habe ich sogar noch einige wichtige Aspekte übersehen.
Da fehlt es mir an  :aha: und ich stehe ein wenig im  :regen:


Weil ich aber gerade vor ein paar Tagen ein paar schnelle Notizen zum Thema Schicksal aufgeschrieben habe,
will ich dir diese nicht vorenthalten:

"Was schaust du himmelwärts?!
Das Schicksal steht nicht in den Sternen.
Es steckt in den Umständen, in den Ereignissen die uns begegnen.

Und bestimmen wir die nicht auch zumindest ein wenig selbst?

Bewegen wir uns nicht in jenen Kreisen, in die wir hinein geboren wurden
und folgen wir nicht unseren Interessen und Neigungen, die uns oft magisch anziehen?

Auf dieser so vorgegebenen Straße des Lebens begegnen wir jenen Umständen und Ereignissen,
die im Guten, wie im Schlechten, uns und unser Schicksal ausmachen. Sie bestimmen unser Sein
und unser Selbst.

Nein, es liegt nicht in der eigenen Hand, ob man reich oder arm, erfolgreich oder glücklich wird.
Der Bauch unserer Mutter, das ist ein wesentlicher Teil unserer Bestimmung, wenngleich auch dem
Zufall dabei eine besondere Rolle zugedacht ist.

Was immer uns aber begegnet, wir besitzen auch die nötigen Talente und die Kräfte,
die uns mitgegeben wurden, um alles was uns aufgeladen wurde, bewältigen zu können."


--------

Nun, wir sind dem Begriff Zufall begegnet und dazu gibt es noch eine andere Notiz:

"So wie der glückliche Zufall Gottes Werk ist,
wird der unglückliche dem Teufel in die Schuhe geschoben."


Wer Glück sucht
muß sich zuerst selbst finden.

 

Bilderhoster

PicR.de postimage.org